Liebe Leserin, lieber Leser,

2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

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Dagmar Heppekausen aus Schildgen und Ulrike Wetzstein aus Leverkusen berichten am Freitag im „Himmel un Ääd” in Schildgen von ihren Reiseerfahrungen in Uganda und den von Ihnen betreuten Kinder-Hilfsprojekten.

Dagmar Heppekausen hat 2015 drei Monate in der Hauptstadt Kampala als Praktikantin mit Straßenkindern aus den Slums gearbeitet. Seit dieser Zeit ist sie immer wieder mehrere Monate vor Ort in Uganda und arbeitet in den Kinder- und Jugendprojekten.

Sie begleitet aktuell das Projekt „African Child in Need“, das sich um Straßenjungs in Kampala kümmert. Während ihres Aufenthalts vor Ort wohnt Frau Heppekausen gemeinsam mit 20 Jungen in einem Haus, wo sie versucht, den Jungen ihre fehlende Mutter so gut es geht zu ersetzen.

Diese Herausforderung bedeutet ein sehr vielfältiges Aufgabengebiet: so wird z.B. gemeinsam gekocht und an Freizeitaktivitäten teilgenommen. Wichtig dabei ist ein immer offenes Ohr für die ganz normalen Alltagsprobleme. Aber auch viele Gespräche über die Nöte und Sorgen der einzelnen Kinder sind zu führen. Des Weiteren übernimmt Frau Heppekausen die Aufgabe, die verschiedenen Schulen der Jungen zu besuchen und mit den Lehrern zu sprechen.

Ulrike Wetzstein betreut das Hilfsprojekt „Ark of Community“ für Waisenkinder im Norden Ugandas. Vor 20 Jahren hat Pfarrer Stefan Klinkenberg dort zusammen mit jungen Erwachsenen aus dem rheinisch- bergischen Kreis ein Waisenhaus gegründet. Es wurde auf dem Gelände der kath. Kirchengemeinde Pakele errichtet, nahe der südsudanesischen Grenze.

„Ark of Community“ finanziert dort ca. 50 Kindern Jahr für Jahr bis heute den Schulbesuch bzw. die Schulbildung. Im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Projektbesuche entstanden über die Jahre auch viele herzliche Kontakte zu der Gemeinde in Pakele. Einzelne Projekte zur besseren Gestaltung des Gemeindelebens konnten von der Partnergemeinde in Leverkusen unterstützt werden.

Inzwischen haben 88 Kinder eine ca. 11 –jährige Schulbildung absolviert. Im Sommer 2016, als 13 Personen aus Bergisch Gladbach, Leverkusen und Köln sich anlässlich des 20- jährigen Bestehens des Projektes auf den Weg nach Pakele gemacht hatten, stellten sich viele der ehemaligen „Projekt-Schützlinge“ vor. Nach dem Besuch der Gemeinde Pakele unternahm die deutsche Reisegruppe eine interessante und spannende Rundreise durch das Land und kehrte mit vielen eindrücklichen Erlebnissen heim.

Persönlicher Film- und Fotobericht
Dagmar Heppekausen und Ulrike Wetzstein
Freitag den 13. Januar 2017 um 129:30 Uhr
Veranstaltungsort: Himmel-un-Ääd-Begegnungs-Café
Altenberger-Dom-Str. 125
51467 Bergisch Gladbach- Schildgen

Eintritt frei, um großzügige Spenden wird gebeten

Himmel un Ääd

Himmel un Ääd ist das ökumenische Begegnungscafé in Schildgen. Sie finden uns auf der Alteberger-Dom-Str. 125

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