Hinten, v.l.n.r.: Runa Plützer, Max Kick, Paula Kick, Laura Berger, Laura Weilberg, Fritz Binus, Elias Beckmann, Bennet Peters. Vorne Lara Börsch, Antonia Kuntz, Marcello Kausemann, Jannick Mötting

Riesenteam, Riesenstimmung, Riesenerfolge – so lautet die Zusammenfassung der Westdeutschen Nachwuchsmeisterschaften in Mülheim/Ruhr aus Sicht des TV Refrath.

31 Mädchen und Jungen in den Altersklassen U13 bis U19 waren vom TVR am Start und die Bilanz konnte sich am Sonntagabend wahrlich sehen lassen. Der TV Refrath war 5 mal ganz oben auf dem Podium vertreten, stand nach weiteren verlorenen Finals ferner viermal auf dem Silberpodest und holte noch neun weitere 3. Plätze.

Erfolgreichste Refrather Teilnehmerin war Paula Kick, die alle drei Titel in U19 holte. Dabei hatte sie lediglich im Damendoppelfinale (mit Anke Fastenau aus Beuel) etwas Mühe und im Einzelhalbfinale gegen ihre Mannschaftskollegin Runa Plützer. Ihren dritten Titel holte sie in beeindruckender Weise mit ihrem Bruder Max im Gemischten Doppel.

In genau dieser Disziplin sorgte Marcello Kausemann in der Altersklasse U15 für die sicherlich positivste Überraschung. Auch wenn man ihm an der Seite von Evrim Düzenli sicherlich eine Medaille zugetraut hatte, den „ganz großen Coup“ jedoch sicherlich nicht. Doch mit Spielintelligenz und großem Kämpferherz ging der 3. Satz unter großem Jubel der Zuschauer an die Refrather/Gelsenkirchener Paarung und der Titel war unter Dach und Fach.

Den fünften Titel holte in beeindruckender Manier Antonia Kuntz im Mädcheneinzel U13. Auch wenn sie von Setzplatz Eins ins Rennen gegangen war, hielt sie dem Druck locker Stand und wies auch im Finale Lokalmatadorin Jule Alberts mit 21:19, 21:9 in ihre Schranken.

Heinz Kelzenberg, der mit Kai Waldenberger, Daniel Winkelmann und Dario Wittstock beide Tage das Coaching geleitet hatte, war beeindruckt: „Man muss Antonia und Marcello deutlich herausheben. Die drei Titel von Paula sind natürlich auch toll, aber die haben mich nicht so überrascht. Die Leistungen von Marcello und Antonia hingegen haben mich wirklich beeindruckt“.

Auch wenn das ein oder andere Viertelfinale aus Refrather Sicht „liegengelassen“ und damit Medaillen verpasst wurden, freute man sich schließlich über insgesamt neun Finalteilnahmen. Leider war in allen vier verlorenen Endspielen nicht viel zu holen.

Mit Silber dekoriert wurden schließlich: Antonia Kuntz / Selin Tuzcu (Leverkusen) im Mädchendoppel U13, Jannick Mötting im Jungeneinzel U15, Bennet Peters / Marcello Kausemann im Jungendoppel U15 sowie Laura Weilberg / Lara Börsch im Mädchendoppel U17.

Für alle Genannten ist dies auch gleichzeitig das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften im Februar bzw. März. Auch einige der Bronzemedaillengewinner schafften durch diese Ergebnisse die Qualifikation, andere verpassten sie knapp. Über dritte Plätze und die Bronzemedaillen freuten sich jedoch alle:

Jannick Mötting im Mixed U15
Laura Weilberg im Mädcheneinzel und Mixed U17
Runa Plützer im Mädcheneinzel U19
Laura Berger im Mädcheneinzel und -doppel U19
Max Kick im Jungeneinzel und -doppel U19
Elias Beckmann / Fritz Binus im Jungendoppel U19

Glück im Unglück hatte die U15erin Luisa Lauer, die aufgrund eines Skiunfalls außer Gefecht war, sich aber dennoch über ihre guten Ergebnisse bei der NRW-Rangliste für die Deutschen Meisterschaften in Bad Vilbel qualifizieren konnte.

Hier alle Refrather Teilnehmer der Westdeutschen Meisterschaften in Mülheim/Ruhr:

U13: Tim Barion, Antonia Kuntz, Julian Marcus, Jonas Polley, Svea Powiton und Noah Volkmann.
U15: Mark Euler, Marcello Kausemann, Luisa Lauer, Fanny Lehmann, Jannick Mötting, Bennet Peters, Christian Rocholl, Marie Schmidt, Yannick Schneider und Kaspar Voß
U17: Lara Börsch, Sven-Eric Becker, Enrico Kausemann, Corvin Schmitz und Laura Weilberg
U19: Elias Beckmann, Laura Berger, Fritz Binus, Susanne Hahn, Max und Paula Kick, Moritz Kochanek, Niklas Mambréy, Runa Plützer und Liva Rudroff.

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