Einhorn heißt der Beitrag, der auf die Geschichte der Schnabelsmühle zurückgreift. Heinrich Schnabel hatte es als Wasserzeichen eingesetzt.

Einhorn heißt der Beitrag, der auf die Geschichte der Schnabelsmühle zurückgreift. Heinrich Schnabel hatte es als Wasserzeichen eingesetzt. Fotos: Ulla Franke

51 Gruppen haben Entwürfe eingereicht für den Wettbewerb „Platz gestalten: Kreisel Schnabelsmühle”, eine ungeheure Vielfalt von phantasievollen und zum Teil sehr geschichtsbewußten Modellen und Fotomontagen ist bis zum 16. Februar im Kunstmuseum Villa Zanders ausgestellt.  

Beteiligt haben sich laut Heiko Thurm, der den Wettbewerb maßgeblich für das Unternehmernetzwerk „Best of Bergisch” betreut, Gruppen aus allen Schulformen, Vereine, Initiativen und spontan gebildete Künstler-Arbeitsgemeinschaft – denn Einzelpersonen waren ausgeschlossen worden. 

Jetzt haben die Bürger die Möglichkeit, die Themenideen und Exponate zu bewerten; vor Ort in der Villa Zanders oder Online. Dabei wurden die Arbeiten – auf der Grundlage der gelieferten Slogans, Ideen-Herleitungen und Gestaltungs-Begründungen – neun Rubriken zugeordnet.

Hier finden Sie Fotos und Begleittexte zu allen Entwürfen

Jede Rubrik steht dabei für einen größeren thematischen Schwerpunkt“. Auf Meinungskarten können die Besucher derjenigen Rubrik ihre  Stimme geben, die für ihn von besonderer Relevanz ist.

Das Spektrum ist weit gefächert: von einer reinen Naturgestaltung über Wahrzeichen der Stadt Bergisch Gladbach bis hin zu größeren gesellschaftlichen Themen wie Integration und Toleranz.

Das Ergebnis der Besucherumfrage wird nach dem 16. Februar der neunköpfigen Jury vorgelegt, die ihrerseits die drei stärksten Arbeiten benennt. Diese werden dann im anschließenden Planungs-Wettbewerb von ausgewählten Planungsbüros weiterentwickelt.

Die drei besten Arbeiten von Schulklassen oder Jugendgruppen werden zusätzlich ermittelt und mit einem Preis von jeweils 200 Euro prämiert. „Über deren hohe Beteiligung haben wir uns besonders gefreut“, sagt Thurm. „Uns haben Beiträge aus der Friedrich Fröbel Schule, von Grund- und weiterführenden Schulen sowie vom Berufskolleg erreicht.“ 

Bei dieser neuen Kooperationsform zwischen Unternehmergruppe und Stadtverwaltung soll die Politik von Beginn an involviert werden. Im Frühjahr wird der Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss zu den Wettbewerbsergebnissen beraten. 

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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