Archivbild. Foto: Danny Klünder

Wie in den Vorjahren schätzt die Polizei die Zuschauerzahl des Gladbacher Zug auf 90.000 Personen; insgesamt sei der Zug „friedlich und fast ohne Vorkommnisse” verlaufen. In Bensberg war es am Samstag nicht ganz so ruhig abgegangen.

In Gladbach zeigte die Polizei wie in jedem Jahr am Forumpark starke Präsenz und „wie üblich trafen
sich dort Jugendliche und junge Erwachsene, um gemeinsam zu feiern und sich zu betrinken.”

In immerhin sechs Fällen wurden Platzverweise ausgesprochen, im Vorjahr waren es vier. Niemand musste Ingewahrsam genommen werden (2016:1). Bei einer Auseinandersetzung benutze einer der Kontrahenten Pfefferspray. Dieses wurde durch die Beamten sichergestellt und ein Strafverfahren
wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. 

In Bensberg lag die Problemzone am Samstag in der Kaule am AMG. „Eine Vielzahl alkoholisierter Jugendlicher” beschäftigte die Polizei, die dort  deutlich ihre Präsenz erhöhte. Es kam aber nur zu einer Strafanzeige wegen einfacher Körperverletzung. Allerdings wurden 14 Platzverweise ausgesprochen, eine Person in Geahrsam genommen (2016: 12 Platzverweise, 1 Ingewahrsamnahme)

 Am Rande des Zuges kam es gegen 15 Uhr an der KVB-Haltestelle Neuenweg in und außerhalb der Bahn zu einer Schlägerei. Die Gruppe war jedoch bereits vor Eintreffen der Polizei unerkannt geflüchtet. Drei Scheiben der Straßenbahn wurden dabei zerstört und eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Gegen 16 Uhr hielten sich circa 150 alkoholisierte Personen zwischen Frankenforst und Refrath auf den Gleisen auf und  blockierten den Bahnverkehr. Bereits wenige Minuten später waren Polizeibeamte vor Ort und klärten die Situation, so dass niemand zu Schaden kam.

Der Umzug in Refrath verlief in  diesem Jahr weitestgehend ruhig.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. „Die Gruppe war jedoch bereits vor Eintreffen der Polizei unerkannt geflüchtet.“ ist m. E. nicht ganz richtig, denn bei der Vielzahl der Jugendlichen, die als großer Pulk Bahn und Bahnsteig Richtung Tunnel unter dem Bahndamm verließen, ist es verständlich, dass es den Besatzungen der zwei Polizeiwagen nicht möglich war, die Randalierer zu „erkennen“. Die an uns grölend vorbei ziehende Truppe von ca. 10 Jugendlichen freute sich mit dem in deutscher Sprache ausgerufenen Mitteilung „nur sechs Mann“ sichtlich über das in der Bahn Erlebte und verschwand über die Richard-Zörner-Strasse. Ihnen hat der Straßenkarneval sichtlich Spass gemacht – mir vergeht er langsam.