Torsten Weber (RVK), Sven Brückner (Gemeinde Odenthal), Kreisdirektor Erik Werdel, Carlo Moraglia (Markt 57) und Reinhard Haase (Rheinisch-Bergischer Kreis).

Ab dem nächsten Wochenende geht es wieder los: der BergischeWanderBus startet in die neuen Saison. Dann kann die Region an Eifgenbach und Dhünn wieder zu Fuß und mit dem Bus erkundet werden. Zum Entdecken des Bergischen Wanderlandes und des Wegenetzes der Dhünnhochfläche ist der Bergische WanderBus einfach ideal.

„Das ist ein großartiges Angebot“, erklärte Kreisdirektor Dr. Erik Werdel beim Startschuss in die neue Saison. „Der WanderBus ergänzt das Bergischen Wanderland perfekt und ist konkrete Wirtschaftsförderung.“

Seit seiner Jungfernfahrt in 2010 lockt die Linie 267, die ein reguläres Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs ist, jedes Jahr mehr Fahrgäste an. Im vergangenen Jahr stiegen genau 4.000 Passagiere ein, was eine Steigerung von 37 Prozent bedeutet. Das Konzept geht also weiter voll auf.

„Wichtiger Baustein der touristischen Entwicklung“

Der Bergische WanderBus bringt die Passagiere ins Herz des Wandergebiets. An der Haltestelle Schöllerhof kann man in den Streifzug Eifgenbachweg einsteigen, bis zum Reisegarten Eifgen in Wermelskirchen wandern und mit dem Bus wieder zurückfahren. Aber natürlich funktioniert das auch in der anderen Richtung, um dann bergab zum Schöllerhof zurückzukehren. Rainer Bleek, Bürgermeister von Wermelskirchen: „Der WanderBus passiert viele attraktive Orte der Region, wie verschiedene Mühlen und die Straßenfarm in Emminghausen.“

Begleitend zum WanderBus gibt es einen Flyer im handlichen Taschenformat. Darin lassen sich viele nützliche Informationen wie Abfahrtszeiten, die Fahrtstrecke des Busses und touristische Highlights schnell nachlesen.

Auch an Brückentagen unterwegs

Auch in diesem Jahr rollte der BergischeWanderBus wieder an Wochenenden und Feiertagen durch die Region – vom Start am 18. März bis einschließlich Allerheiligen am 1. November. Auch in den nächsten Jahren wird der WanderBus seinen Betrieb immer am dritten März-Wochenende aufnehmen, dieser feste Auftakt-Termin wurde nun festgelegt. Wander-Freunde wissen also schon jetzt, wann es in den nächsten Jahren losgeht. Bewährt hat sich zudem, den WanderBus auch an Brückentagen auf die Reise zu schicken. In diesem Jahr rollt der Bus zusätzlich am 26. Mai (Christi Himmelfahrt), 16. Juni (Fronleichnam), 2. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) und 30. Oktober (Reformationstag und Allerheiligen) durch die Region an Dhünn und Eifgen.

Fahrdauer und Fahrstrecke

Der Bergische WanderBus verkehrt im 2-Stunden-Takt auf seiner Strecke. Die erste und letzte Fahrt an jedem Tag führen von und nach Rösrath über Bensberg (Stadtbahn) nach Bergisch Gladbach (S-Bahn) und dann ins Wandergebiet. Dadurch kommen auch Wanderer und Besucher von außerhalb leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Region und wieder nach Hause zurück.

Die Fahrtroute: Rösrath, Bensberg (U), Bergisch Galdbach (S), Odenthal Herzogenfeld, Odenthal Kirche, Odenthal-Altenberg, Odenthal Wanderparkplatz Schöllerhof, Wermelskirchen Limmringhausen (Markusmühle), Wermelskirchen Maria in der Aue, Wermelskirchen Lüdorf, Wermelskirchen-Dabringhausen Mitte, Straußenfarm, Wermelskirchen Neuemühle, Wermelskirchen Rathaus, Wermelskirchen Markt/Taubengasse, Wermelskirchen Wanderparkplatz Eifgen.

Die Fahrt von einer Kommune in die nächste, beispielsweise von Odenthal nach Wermelskirchen kostet in der Preisstufe 2a des VRS-Tarifs für Erwachsene 2,80 Euro. Wermelskirchen nach Bergisch Gladbach fällt in die Preisstufe 3, die 5 Euro kostet.

Viele Möglichkeiten zum Entdecken der Region

Der Bergische WanderBus bringt die Passagiere ins Herz des Bergischen Wanderlandes. Neben einer Wanderung über den Eifgenbachweg gibt es aber noch viele weitere Möglichkeiten, um die Region per pedes zu durchstreifen. In Schöllerhof kann man sich gleichzeitig auf den zertifizierten Fernwanderweg Bergischer Weg begeben und bis nach Essen im Norden oder zum Drachenfels im Süden wandern.

In der Gemeinde Odenthal selbst lassen sich auf der Hexenroute und der Mühlenroute interessante Dinge über die Region erfahren und die wunderschöne Landschaft kennenlernen. Mit Umstieg vom Bergischen WanderBus in Dabringhausen Mitte zur Linie 263 erreicht man das große Wandergebiet um die Große Dhünntalsperre. Rund um die zweitgrößte Trinkwassersperre Deutschlands gibt es eine Fülle von Wanderwegen. Der Hauptweg führt sogar einmal um das große Gewässer herum.

Fahrgastzahlen

4.000 Fahrgäste stiegen 2016 in den BergischenWanderbus ein. Das ist erneut eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr. 2015 nutzten 2.930 Passagiere das praktische Angebot. Noch besser sieht der Vergleich zu 2014 aus, als 2.812 Gäste mitfuhren. Davor waren es 2.491. An Fronleichnam 2016 stiegen 180 Menschen in den Bergischen WanderBus ein und sorgten damit für die stärkste Nutzung an einem einzelnen Tag. 132 Menschen fuhren an Christi Himmelfahrt, dem 5. Mai, in die Linie 267 mit. Den 16. Oktober, einen Sonntag, nutzten 110 Menschen, um mit dem Bergischen WanderBus durch die Region zu rollen.

Im Durchschnitt fuhren an einem Betriebstag rund 55 Fahrgäste mit. Auf der Verbindung von Odenthal nach Wermelskirchen stiegen die meisten Mitfahrer an den Haltestellen Altenberg (794) und Schöllerhof (630) ein. Die meisten Passagiere, und zwar 1.148, verließen den Bergischen WanderBus in Eifgen und begannen dort ihre Wanderungen. In der Gegenrichtung stiegen die meisten Gäste ebenfalls in Eifgen (238) ein.

Viele Partner ziehen an einem Strang

Für das Konzept des Projektes zeichneten die Stadt Wermelskirchen, die Gemeinde Odenthal und der Rheinisch-Bergische Kreis verantwortlich.

Der Rheinisch-Bergische Kreis ist für den öffentlichen Personennahverkehr zuständig und setzt das Projekt WanderBus um. Die Stadt Wermelskirchen und die Gemeinde Odenthal übernahmen die touristischen Aspekte. Die RVK fährt auf der Strecke.

RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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