Die „besten Ideengeber” und Jurymitglieder

Die Resonanz war überwältigend: 51 Gruppen aus Schulen, Jugendgruppen, Kunst und engagierten Bürgern hatten Entwürfe für den Wettbewerb des Unternehmernetzwerks Best of Bergisch für die Neugestaltung des Kreisverkehrs Buchmühle eingereicht. Inzwischen hat die Jury getagt, zwölf Arbeiten ausgezeichnet und beim Frühjahrsempfang des Netzwerkes in Schloss Bensberg vorgestellt. 

Vier der Ideen werden in den konkreten Planungsprozess einfließen, kündigte Heiko Thurm an, der das ganze Projekt für das Netzwerk organisiert hat. Dieser Prozess wird jetzt von einem externen Büro begleitet; der Projektleiter kündigte an, dass die Ideen sehr ernst genommen und die Ideengeber in Form von Workshops in die weitere Arbeit einbezogen werden.

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag ist noch nicht vollständig. Fotos der Siegerentwürfe werden nachgeliefert.

Kurioserweise gibt es sogar fünf Arbeitsgruppen, die in der Kategorie „beste Ideen” ausgezeichnet wurden, doch das „Horizont Wohnhaus für Suchtkranke der Caritas” reichte einen Entwurf ein, der in seinen Grundzügen mit einem Entwurf der Klasse 4a der GGS Herkenrath identisch ist.

Hier finden Sie alle Entwürfe mit Fotos und Begleittexten

Weitere Preisträger in der Klasse „beste Ideen” sind vom Fach: Der Kunstkurs 11 des DBG, die Bergische Kunstschule und der ADK- Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach

In der Rubrik „Die besten Ideen von Jugendgruppen” wurden ausgezeichnet:

  • Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg Bensberg
  • Kunstwerkstatt für Kinder und Jugendliche mit gleich zwei Gruppen

Die „besten Ideen von Schulen” kommen von 

  • der Friedrich Fröbelschule – Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, mit zwei Gruppen
  • der Klasse 11 der Fachoberschule für Gestaltung des Berufskollegs Bergisch Gladbach
  • der Klasse 9b des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums

Mehr Informationen über die Entwürfe:

51 Entwürfe für die neue Schnabelsmühle

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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4 Kommentare

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  1. Anfangs war ich „begeistert“ das eine breite „Bürgerbeteiligung“ organisiert wurde den „Kreisel“ mit Leben zu erfüllen und zu „gestalten“. Wo sind Sie geblieben die teilweise guten Ideen und Anregungen ? Schon wieder ein belangloser Ring, ob er nun „schwebt“ oder nicht…, haben wir doch schon am weiteren „prominenten Schrankenkreisel“, tagsüber mit ungepflegtem Pampasgras überwuchert und abends / nachts – wenn das nur wenige sehen – „stimmungsvoll“ beleuchtet. Jetzt das gleiche, nur wortreicher verpackt….Ich würde die Straßenverkehrsbehörde vor Aufbau konsultieren, ob „beleuchtete Wasserzeichen“ überhaupt an dieser Stelle erlaubt sind….(Unfallgefahr durch Ablenkung) Bergisch Gladbach sollte für tagsüber etwas imposantes schaffen, nachts ist „eh nichts los….“ Offenbar braucht Gladbach immer einen Architekten der der Stadt was „aufschwatzt“ was die Bürger eher bescheiden finden…..
    Mein Vorschlag: den an dieser Stelle ungeliebten und stets im Weg stehenden (Markttage/Karnevalszug) Papier-Schöpfbrunnen vom Konrad-Adenauer-Platz im Mittelpunkt des Kreisels an dann exponiertem Platz mit Wasser-Fontainen wieder „auferstehen“ lassen. Schön, lebendig, mit Bezug zur Papier-Stadt an der Strunde. (…und günstiger).
    Aber da ändert sich nichts mehr, der „Landschaftsarchitekt“ hat ja offenbar entschieden, ich hoffe nur das rundherum kein „Pampasgras“ gepflanzt wird….

  2. Das sehe ich ähnlich ! Leider wurde die Chance verpasst, den historischen Bezug zu diesem Platz herzustellen. Es handelt sich schließlich um die Schnabelsmühle, die die älteste Papiermühle an der Strunde war. Dieser Aspekt fehlt gänzlich. Ich weiss nicht, was sich die Jury dabei gedacht hat. Schade.
    Mit Grüßen von der Strunde
    Horst Wasserberg

  3. Keiner der prämierten Entwürfe geht auf die Vorgaben der Stadt ein:
    Diese waren lt. Wettbewerbsvorlage:
    Bezug zur Stadt z.B. Strunde,
    Geschichte der Papierindustrie
    Tor zum Bergischen Land
    Alle haben das Thema verfehlt und hätten eine 5 verdient ! 40 von 51 Arbeitsgruppen haben sich an diese Vorlagen gehalten- Jetzt gilt dies nicht mehr ? Man könnte sich veräppelt fühlen und fragt sich, warum
    man am Wettbewerb teilgenommen hat.