Konrad-Adenauer Platz mit Rathaus und Bock im Hintergrund. Foto: Archivbild

Die Kreispolizei hat nach vier Durchsuchungen in Bergisch Gladbach eine Bande von neun Trickdieben hochgehen lassen, die als Wasserwerker auftraten und vor allem ältere Menschen ausraubte.

Nach Angaben der Polizei richteten sich die Durchsuchungen am Dienstagmorgen gegen Mitglieder einer Bande, die sich auf Einbruchs- und Trickdiebstähle aus Wohnungen spezialisiert hatte. Die 44-jährige einschlägig vorbestrafte Haupttäterin mit Wohnsitz Bergisch Galdbach wurde in Untersuchungshaft genommen.

Insgesamt wird gegen neun Verdächtige ermittelt, davon kommen fünf aus Bergisch Gladbach. Weitere Personen kommen aus Meinborn und Duisburg, eine hat keinen festen Wohnsitz, eine befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt. 

Die Schadenssumme wird auf weit über 100.000 Euro geschätzt. 

Der Bande werden mindestens 27 Taten im Kreisgebiet sowie in ganz Nordrhein-Westfalen zur Last gelegt. Die Tatorte lagen in Bergisch Gladbach, Rösrath, Köln und in mehreren Städten am Niederrhein.

Bei den Opfern habe es größtenteils um ältere Menschen gehandelt. Die Diebe seien häufig als angebliche Wasserwerker aufgetreten. Einer der Täter habe die Opfer ablenkte, während ein weiterer Täter die Wohnungen nach Wertsachen und Bargeld durchsuchte.

In anderen Fällen hätten die Täter günstige Gelegenheiten ausgenutzt, um sich in offene Wohnhäuser einzuschleichen, während die Opfer in den Gärten beschäftigt waren.

Bei den Durchsuchungen konnten Beweismaterial, Teile der Tatbeute sowie Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. 

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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