Vier Jubiläen feiert die KREA in diesem Jahr: 40 Jahre KREA, 10 Jahre KREA-Jugendclub, 5 Jahre KREA KIDS und 5 Jahre KREA-Mobil. Kein Wunder, dass das Jubiläumsfest auf auf dem Krea-Gelände An der Wolfsmaar in Refrath mit Darbietungen aus allen Gruppenbereichen bunt und unterhaltsam wurde.

Grüße der Stadt Bergisch Gladbach überbrachte Bürgermeister Lutz Urbach. Überraschte mit einem Kunstwerk, angelehnt an den Andy Warhol-Stil, das die prägenden Bauwerke der Stadt in farbenfroher Gestaltung zeigt. Der Einladung zum 40jährigen Geburtstag folgten viele Gäste, darunter weitere Vertreterinnen und Vertreter aus der Bergisch Gladbacher Kommunalpolitik.

Kinder und Erwachsene erlebten bei sonnigen Temperaturen einen Sonntagnachmittag voller Mitmachaktionen, Musik und Showprogramm.

Kreativität war Programm, in das sich hier schon die Kleinsten einbrachten. Sie hatten flott die kahle Styropor-Torte erobert. Mit Pinsel, Farbe und vielen Dekorationen schafften sie es, eine farbenfrohe Torte – mit optischen Überraschungen gespickt – zu gestalten. Diese soll einen Ehrenplatz im Schulgebäude aus dem Jahr 1872 bekommen.

Aktionen gab es auf dem gesamten Gelände, sei es von den Spielgruppen, der Großtagespflege und immer wieder von den Jugendlichen, die vielfach schon seit Jahren im Jugendclub aktiv mitwirken.

Begeisterten Applaus gab es auch für die Theatergruppe „Restart“. Bildhaft, mit Humor gepaart, zeigten jugendliche Flüchtlinge auf, wie schwer es für sie ist, sich in der neuen Welt zu orientieren, Kontakte aufzubauen.

Schwungvoll – aber auch mit sanften Klängen – ging es in die Endrunde des Festes. Nach dem kraftvollen Einsatz der flotten Samba-Gruppe „Sambatidas“ gab es im Tanzraum das Abschlußkonzert mit dem Chor „Schöne Momente“.

Anlässlich des Jubiläums gab es vielfältige Hausausstellungen. In der Retro-Ecke bekam man Einblicke in die Geschichte der KREA. Werkschauen wurden in allen Gruppenräumen/Atelier und den Fluren präsentiert.

Für die Bewirtung der Gäste sorgten freundliche und flotte Helferinnen und Helfer, die alle Hände voll zu tun hatten, und die auch ein DANKE verdienen.

Wissenswertes zur KREA: Dipl. Pädagogin Ulla Forster (Geschäftsleitung KREA) und Dipl. Sozialpädagoge André Eigenbrod, (Stellvertreter) arbeiten nach einem Konzept, das sich nach den aktuellen Ergebnissen aus Kreativitätsforschung, Pädagogik und Entwicklungspsychologie orientiert. Ziel ist es, lustbetontes Lernverhalten aus der Kindheit zu erhalten und die individuellen Fähigkeiten durch fachliche, qualifizierte Angebote weiter zu stärken. Geschäftsleitung und Team entwickeln seit Jahren gemeinsam Konzepte, die sich auch an Erwachsene richten.

Mehr als 2.000 Aktive aller Altersgruppen nahmen in 2016 an den vielfältigen kulturellen Bildungsangeboten teil.

Mit den vier Betrieben Kreativitätsschule, KREA-Jugendclub, Großtagespflege und dem KREA-Mobil überzeugt die KREA seit Jahren.

Die Kreativitätsschule wird unterstützt durch Fördermittel der Stadt Bergisch Gladbach und des Landes NRW.

Die Kreativitätsschule kooperiert mit Offenen Ganztagsschulen und weiterführenden Schulen und bietet kulturelle Bildung in unterschiedlichen künstlerischen Sparten an. Firmen/Teams buchen bei der KREA Kreativitätstraining/Persönlichkeitsentwicklung und Fortbildung rund um die kreative Gestaltung von Events.

Der KREA-Jugendclub: Im Jahr 2007 nahm der KREA-Jugendclub seine Arbeit auf. Dipl. Pädagogin Sigrid Brenner und Dipl. Sozial. Pädagoge Martin Greiber sind Ansprechpartner, unterstützt von Projektmitarbeitern für Graffiti, Tanz, Musik, Fotografie, Kommunikationsdesign und mehr.

Historie: 1977 zog die KREA in das historische Schulgebäude, das 1872 als katholische Volksschule eingeweiht wurde und ab 1965, bis zur Nutzung durch die KREA, eine Sonderschule beherbergte. Der geheimnisvolle Straßenname „An der Wolfsmaar“ hat in der Tat mit Wölfen zu tun, die hier in grauer Vergangenheit gesichtet wurden. Ebenso mit einer alten Flurbezeichnung, die auf das sumpfige Gelände „Maar“ verweist.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf „Bensberg im Blick”. Dort finden sich noch viel mehr Fotos. 

Helga Niekammer

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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