Die Pianisten Nare Karoyan und Florian Noack gründen in Refrath eine Spielstätte für Musik, Kunst und Literatur

Die Pianisten Nare Karoyan und Florian Noack öffnen in Refrath eine Spielstätte

In den Räumen der früheren Franz Liszt-Akademie in Refrath regt sich neues künstlerisches Leben: Die Pianisten Nare Karoyan und Florian Noack gründen eine neue Spielstätte für Musik, Kunst und Literatur unter dem Namen „Sinngewimmel“.

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Die Räume in der Wilhelm-Klein-Straße  sollen von nun an für Kultur und Bildungszwecke genutzt werden, teilen die beiden Pianisten aus Köln mit. Es werden sowohl Konzerte (Klassik, Jazz, Weltmusik etc.) als auch Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen für verschiedene Alters- und Gesellschaftsgruppen (Flüchtlinge etc.) angeboten.

Bum-Suk Kim war im Sommer mit seiner Franz-Liszt-Akademie plötzlich nach Köln gezogen, „betriebsbedingt” hieß es damals. In den neuen Räumen in der Kölner Innenstadt finden jetzt auch die bekannten Konzerte statt. Wie Kim kommen der Belgier Noack und die Armenierin Karoyan aus dem Umfeld der Musikhochschule in Köln.

Die erste Veranstaltung von „Sinngewimmel” findet bereits am 14. Oktober um 19 Uhr statt: „Den Welten hinterher – eine musikalische Reise mit Texten von Kurt Tucholsky“. Karoyan und Noack spielen Stücke u.a. von Johannes Brahms und Johann Strauß. Die Texte, die der Schauspieler Ulrich Marx vorträgt, haben das Thema „Reisen” als gemeinsamen Punkt. Die Musikstücke sind von Volksmusik inspiriert.

Das selbstkreierte Wort „Sinngewimmel“ trägt nach Meinung der Künstler einiges in sich und zeige inhaltlich, was sie in den Veranstaltungen vermitteln wollen. Nämlich eine Anhäufung von Sachen, die Sinn machen.

Andererseits klinge das wie ein dadaistisches Wort, was aber beim zweiten Betrachten nicht mehr zutrifft. Denn sowohl das Wort “Sinn” als auch “Gewimmel” seien deutsche Wörter. Diese zwei Wörter vereinten andererseits zwei ganz verschiedene Geschwindigkeiten in sich. „Sinn” habe etwas tiefes und statisches in sich während „Gewimmel” eher schnell und brausend ist und an der Oberfläche bleibe.

„Wir bemühen uns um Vielfalt und Qualität bei den verschiedenen Veranstaltungen und freuen uns darauf, ein möglichst breitgefächertes Publikum zu haben. Unabhängig von uns als Veranstalter können auch andere Interessenten sich an uns wenden und zu fairen Verhältnissen ihre Projekte der Öffentlichkeit vorstellen“, sagt die Pianistin Karoyan. 

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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