Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Ich bin in Bergisch Gladbach geboren und lebe bis heute in der Stadt. In der Grundschulzeit bekam ich eine chronische Augenentzündung. Sie verläuft progressiv und so verhielt es sich auch mit meinem Sehvermögen. Seit über 20 Jahren bin ich juristisch blind. Der Blindenlangstock ist nach einer weiteren Verschlechterung vor 10 Jahren mein ständiger Begleiter. Wie es sich für einen guten Rentner gehört habe ich nie Zeit. Sport - um fit zu bleiben -, soziales Engagement, Lesen, Wandern, Freunde treffen, Kochen, Handarbeiten, Kultur im weitesten Sinne und noch vieles mehr. Inzwischen bringe ich vermehrt Hobbys mit dem Bestreben, Inklusion voranzutreiben, unter einen Hut. Es „lernt“ sich besser, wenn man Spaß dabei hat.

2 Kommentare zu “Anders sehen + verstehen: Der Klingel sei Dank”

  1. Es braucht mehr Dialog und gegenseitige Rücksichtnahme, ohne Frage. Das Problem aus Radfahrersicht ist jedoch: Von hinten ist in der Regel nicht zu erkennen, ob eine Person blind oder sehbehindert ist. Und mit dem Klingeln ist es so eine Sache – viele FußgängerInnen erschrecken und springen zur Seite, sobald sie es hören. Das führt nicht zu einer Verringerung, sondern im Gegenteil zu einer drastischen Erhöhung der Unfallgefahr.

    Es ist gut, über das Thema zu reden und so ein Bewusstsein (‘awareness’) für die Problematik zu schaffen. Einfache Lösungen gibt es dabei nicht, klar ist aber: Je mehr Platz Fußgängern und Radfahrern in der Stadt gegeben wird, je breiter die Rad- und Fußwege, desto seltener kommt es zu brenzligen Situationen und Zusammenstößen. Solange 90 Prozent der Verkehrsflächen dem Autoverkehr vorbehalten sind, ist das natürlich schwierig.

  2. DANKE für den aufklärenden Artikel! Man ist sich als sehender Mensch nicht bewußt, wie man reagieren sollte – nun weiß ich besser Bescheid und werde mich bemühen Ihre Ratschläge umzusetzen.

    Dass Radfahrer immer rücksichtsloser werden (entgegen der Fahrtrichtung, also auf der falschen Seite den Radweg benutzen, nicht klingeln etc.) ist eine Tatsache, die nicht nur Sehbehinderten Probleme bereiten.

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