Torsten Jungbluth, jetzt „mitterechts” im Stadtrat. Foto: Manfred Esser

Die Vertreter der Partei mitterechts/LKR haben sich zu einer weiteren Umbenennung entschlossen: Der Einfachheit halber heißen sie ab sofort nur noch „mitterechts”. 

Auf den Zusatz „LKR”, der für „Liberal-konservative Reformer” steht, habe man sich getrennt, teilte Torsten Jungbluth jetzt mit. Korrekt bezeichnet man die drei Vertreter im Stadtrat jetzt mit „mitterechts-Fraktion Bergisch Gladbach” und die beiden Abgeordneten im Kreistag „mitterechts-Gruppe im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises”.

Grund für die erneute Namensänderungen sei zum einen der Umstand, „dass die Mehrheit der Fraktionsmitglieder und der sachkundigen Bürger ihre Tätigkeit lieber parteilos verrichten möchte”, erläutert Jungbluth. Zudem habe der alte Name den anderen Akteuren der Lokalpolitik und der Medien zu viel Mühe bereitet. So wurde die Partei schon mal „mittelrechts/LKR” oder auch „mittelinks” genannt.

Ohnehin besteht die Gruppierung vor allem aus Jungbluth, Wolfgang Heuser und Oliver Wuttke, die im Stadtrat sitzen; Jungbluth und Wuttke nehmen auch die beiden Mandate im Kreistag ein. Hinzu kommt eine Handvoll sachkundiger Bürger, die an den Ausschusssitzungen teilnehmen.

Einen Ortsverband im eigenen Sinne gibt es weder auf Orts- noch Kreisebene; das ist nach Angaben von Jungbluth auch nicht absehbar. Sehr lose ist offenbar auch der Zusammenhalt zur Partei auf Landes- und Bundesebene, die dort als „LKR – Die Eurokritiker” firmiert und völlig bedeutungslos ist. 

Jungbluth und seine Mitstreiter waren zunächst für die AfD gewählt worden, hatten die Partei dann aber gemeinsam mit Parteigründer Bernd Lucke verlassen und waren in Luckes neue Partei Alfa eingetreten. Kurz darauf mussten sie sich erneut einen anderen Namen suchen, weil ein Verein die Namensrechte an Alfa besitzt. Daraus wurde „mitterechts/LKR-Fraktion für Bergisch Gladbach“ – und jetzt „mitterechts”. 

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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