Mit Blick auf die europäische Datenschutzgrundverordnung hat das Bürgerportal die Website und alle digitalen Dienste unter die Lupe genommen: Dabei gingen ein paar Dinge über Bord – aber es nutzt den Lesern.

Die DSGVO verlangt von jedem, der personenbezogene Daten verarbeitet, große Sorgfalt und ein gehöriges Maß an Bürokratie ab. Vieles davon geschieht im Hintergrund und schlägt sich nur in einer inzwischen sehr, sehr langen Datenschutzerklärung nieder, einiges führt zu Veränderungen auf der Website.

Hier erklären wir im Detail, welche Daten unserer Nutzer warum und für welchen Zweck erheben und (zeitweilig) speichern. Gleichzeitig dokumentieren wir dort, mit welchen Dienstleistern wir nach welchen Standards zusammen arbeiten.

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Im Sinne der Datensparsamkeit überlassen wir es jetzt den Nutzern selbst, ob sie die (zum Teil technisch notwendig, zum Teil inhaltlich sinnvollen) Cookies sie akzeptieren. Sie sollten das Auswahlfenster bereits zu sehen bekommen  und sich für eine Option entschieden haben. 

Den Datenaustausch mit Google Analytics haben wir anonymisiert. Außerdem können die Nutzer (ebenfalls in der Datenschutzerklärung) diesen Verkehr ganz blockieren. Damit wird für uns die Analyse, welche Beiträge tatsächlich gelesen werden, schwieriger. Aber dank der eigenen Nutzerumfrage wissen wir darüber ohnehin bald gut Bescheid. 

Für die inzwischen mehr als 8000 Empfänger unserer Newsletter per Mail und WhatsApp ändert sich nichts. Wir hatten auch zuvor schon auf das sichere „Double-Opt-In”-Verfahren gesetzt und müssen Sie jetzt nicht mit überflüssigen Aufforderungen zu Neuanmeldungen nerven. Alle Anmeldeformulare sind zusätzlich mit Datenschutzhinweisen bewehrt worden. 

Bei einigen Diensten wie Youtube-Videos und Karten von Google haben wir eine zusätzliche Firewall eingebaut: Früher hatten diese Dienste Daten an sich gezogen, sobald ein Nutzer einen Beitrag aufrief, in dem ein Video oder eine Karte eingebettet war. Nun müssen Sie zunächst einen Button anklicken, erst dann öffnet sich die Datenluke.

Auch hier können Sie also selbst entscheiden, wieviel ihrer Nutzerdaten Sie preis geben wollen. Dabei geht es übrigens immer nur um die IP-Adressen ihres Rechners und andere technische Informationen – die dennoch das Geschäftsmodell von Google, Facebook und Co bilden.

Facebook und auch Twitter haben wir ganz von der Seite verbannt; auch hier flossen zu viele Daten unkontrolliert ab.

Und schließlich ist das (ohnehin ungeliebte) Pop-Up-Fenster verschwunden, mit dem Sie zur Bestellung des Newsletters aufgefordert wurden. Im Gegenzug, und weil wir auf diese Marketing-Methode zu Ihren Gunsten jetzt verzichten, hätten wir eine große Bitte an Sie:

Empfehlen Sie uns weiter. Auch Ihre Angehörigen, Freunde, Nachbarn und Kollegen könnten Interesse an unseren kostenlosen Dienstleistungen haben. Hier können sie den Newsletter „Der Tag in GL”, die Wochenendausgabe „Die Woche in GL” oder den WhatsApp-Dienst buchen. Kopieren Sie einfach diesen Absatz und schicken Sie ihn weiter. 

Falls Sie noch Aufklärungsbedarf in Sachen DSGVO haben: Am Freitag, 10 Uhr, laden wir zu einem „Frühstück für DSVGO-Verzweifelte” ein. Interesse? 

Unsere komplette Datenschutzerklärung finden Sie hier. 

Last but not least: Sie können das Bürgerportal zu Ihrer eigenen Sache machen und unsere Arbeit durch einen freiwilligen Beitrag im Rahmen des Freundeskreises honorieren. Ab fünf Euro sind Sie dabei, bezahlen können Sie ausnahmsweise auch auf einem nicht-digitalen Weg

G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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