Endlich geht es auf dem Fahrrad durchgehend vom Rhein bis nach Altenberg. Das letzte Teilstück entlang der Landesstraße L 288 von Leverkusen-Hummelsheim bis nach Bergisch Gladbach – Schildgen ist jetzt fertig, so dass die Radfahrer auf einem eigenen Weg gefahrlos ins Bergische Land oder umgekehrt in die Chemiestadt fahren können.

Zum Abschluss der Bauarbeiten trafen sich heute in Schildgen Anwohner, Radwegnutzer, lokale Politiker mit Landrat Stephan Santelmann und dem Landtagsabgeordneten Rainer Deppe zu einem symbolischen Banddurchschnitt (Foto). 

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„Seit 2001 setze ich mich gemeinsam mit Rainer Deppe, in dessen Eigenschaft als Mitglied des Regionalrates, für diesen Radweg ein“, berichtete der damalige Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Schildgen-Katterbach Stadtverordneter Wolfgang Göbels.

„Schon für die Regionale 2010 war dieser Lückenschluss ein gemeinsames Anliegen von uns im Rheinisch-Bergischen Kreis und von Leverkusen. Wenn man sich so lange gemeinsam für ein wichtiges Projekt eingesetzt hat, ist die Freude natürlich groß, wenn es dann fertig ist, “ freute sich Rainer Deppe.  „Jetzt ist aus der Dhünn, die von dem neuen Radweg überquert wird, eine echte Verbindungsliniegeworden.“

Da knüpfte Landrat Stephan Santelmann an: „5890 Pendler, die entweder täglich aus dem Kreisgebiet nach Leverkusen oder umgekehrt zur Arbeit pendeln, sind neben den Ausflüglern eine wichtige Zielgruppe. Unser Kreisverkehrskonzept sieht einen Ausbau des Radwegenetzes vor. Da passt die neue Verbindung bestens rein.“

Auch die Anwohner freuten sich über die Fertigstellung. Zahlreiche Anregungen, insbesondere zur Verkehrssicherheit und Verbesserung der Übersicht haben sich schon aus der Praxis ergeben und sollen über die Stadt an die kompetenten Verwaltungsstellen weitergegeben werden.

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  1. Prima, dass das Radwegenetz wächst – wenn auch ziemlich langsam…!

    Als der Weg noch in Bau war, habe ich mich gefragt, wie die Einmündungen von Rothbroicher Straße und In den Wiesen gestaltet werden, die potentiell höchst gefährlich für Radfahrende sind. Am sichersten wäre es, den Radweg dort auf einer Höhe zu führen und die kleinen einmündenden Straßen über eine ‘Schwelle’ auf die Schlebuscher Straße zu führen. Das wurde leider nicht getan – gibt es stattdessen zumindest eine breite, rot leuchtende Markierung auf der Fahrbahn, die Autofahrer darauf hinweist, dass mit Fahrrädern zu rechnen ist?

    Wer nach Altenberg will, wird allerdings vermutlich den viel schöneren Weg entlang der Dhünn vorziehen, und auch für Pendler zwischen GL und Leverkusen bietet sich die Strecke nicht wirklich an.

    Den Hinweis von Maria Schichtl kann ich nur unterstreichen: Die Altenberger-Dom-Straße in Schildgen ist ein absoluter Horror für Radfahrende, besonders zu Stoßzeiten (also fast immer)! Hier sollte dringend etwas passieren, zumal es keine wirkliche Alternative in Form von ruhigeren Parallelstraßen gibt. Muss es immer erst schwere Unfälle geben, bevor sich die Politik mit solchen Gefahrenstellen befasst?
    Es wäre möglich, beidseitig Radfahrstreifen (1,85 Breite, abgetrennt durch eine durchgezogene Linie) anzulegen – allerdings müssten dann einige Stellplätze parallel zur Fahrbahn wegfallen. Die Sicherheit von Schüler.innen auf dem Schulweg sollte uns diesen Preis wert sein!

  2. Ich freue mich sehr. Als alteingesessene Schildgenerin, habe ich schon lange auf diese Verbindung gewartet.
    Allerdings gibt es auch noch was zu meckern. Wenn ich nicht in Hummelsheim abbiegen und an der Dhünn entlang nach Odenthal fahren möchte sondern über Schildgen (ehem. Haus Pohle) oder sogar von Schildgen komme, dann ist es kein Vergnügen nach Odenthal zu fahren.
    Früher war an der Altenberger-Dom-Str. von Ortseingang Schildgen/Dünnwald bis Ortsausgang Schildgen/Hotel Cramer auf dem sehr breiten Bürgersteig ein kombinierter Geh-Rad-Weg in beide Richtungen.
    Vor einiger Zeit wurden dann im Bereich Schildgen-Mitte die beidseitigen Schutzstreifen eingerichtet, dann die Benutzungspflicht für den kombinierten Geh-Rad-Weg aufgehoben und dann die entsprechenden Schilder demontiert.
    So wie ich das sehe, bin ich als Radfahrer (und mit mir dutzende Schüler) verpflichtet von Schildgen/Concordiaweg (wo der Schutzstreifen endet) bis Ortsausgang Schildgen/Hotel Cramer auf der Fahrbahn zu fahren. Wer das schon mal gemacht hat weiß, dass ein Bungeesprung in Sachen Adrenalin nichts dagegen ist. Besonders abends im Dunkeln und zu Stoßzeiten fahre ich also ordnungswidrig auf dem Gehweg, weil ich nichts lebensmüde bin.
    Da muss dringend Abhilfe her!!!
    Warum ist das überhaupt geändert worden? Das hat doch über Jahrzehnte geklappt?
    Ich verstehe das nicht! Vielleicht gibt es ja hier jemanden, der mir das erklären kann.