Die Hitze bringt die Asphaltdecke einiger Straßen zum schmelzen. Dabei nutzt das Hoch „Helmut” Vorarbeiten aus, die das Tief „Friederike” im Winter geleistet hat. Nun schickt die Stadt ein  Räumfahrzeug raus, das ein spezielles Gemisch verstreut.

Der Bauhof bringe auf gefährdeten Fahrbahnoberflächen eine Mischung von Sand und Splitt auf. „Das stumpft ab und gibt dem Asphalt wieder mehr Substanz“, beschreibt Bauhofleiter Marcel Brenner die Wirkung.

Zum Einsatz kommt dafür ein Fahrzeug, das die Aufschrift „Winterdienst“ trägt und in der kühleren Jahreszeit für Schnee- und Eisfreiheit auf den Straßen sorgt.

Nach Angaben der Stadtverwaltung reagieren vor allem Straßendecken aus Spritzasphalt auf die herrschenden Temperaturen anfällig. Sie werden so weich, dass schwerere Fahrzeuge in der Lage sind, einzelne Fladen aus der Decke herauszureißen und entsprechend große Löcher zu hinterlassen.

Viele dieser Straßen liegen im Außenbereich und waren bis zum Januar diesen Jahres links und rechts dicht mit Bäumen beschattet. Der Sturm „Friederike“ hat viele Flächen entlang der Straßen gelichtet, so dass die Fahrbahnen nun in der prallen Sonne schmoren müssen.

So zum Beispiel im Volbachtal, wo die Straßen Birkerhof und Wulfshof abgestreut wurden, oder in Oberkülheim und an Haus Hardt.

In der Innenstadt trägt ein Abschnitt der Gierather Straße eine Spritzdecke, auch dort wurden Splitt und Sand aufgebracht.

Soweit möglich, haben die Mitarbeiter des Bauhofs überall, wo Streumaterial liegt, ein Warnschild aufgestellt. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, hier besonders vorsichtig zu fahren.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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