„Wo ist er denn, haben sie ihn schon gesehen?“ Eine Frage, die am Abend dieser speziellen Mondfinsternis in Bensberg häufig zu hören war. Viele Schaulustige reisten eigens auf die Höhe der Schlossstadt, um hier das „rote Schauspiel“ zu erleben.

Die Balkon-Terrasse des Grandhotels Schloss Bensberg war ein beliebtes Ziel für den Fernblick. Sie wurde zu späterer Stunde wegen Überfüllung für weitere Gäste gesperrt.

Wer dort oben hoch – mit weitem Blick über Himmel und Stadt – einen Platz hatte, war meist mit Stativ und Fotoapparat ausgestattet, und hoffte auf das ganz spezielle rote Fotomotiv!

Die Voraussetzungen für ein super Mondfoto waren gut an diesem Freitag. Es gab klare Sicht und dazu beste sommerliche Temperaturen.

„Hinten, in Höhe des Rathausturmes leuchtet es Rot”, hieß es gegen 22.15 Uhr. Ein Erkundungs-Spaziergang am Burggraben in, Höhe des Museum war lohnend.

Hier war die Sicht auf den fernen, strahlend rot leuchtenden Mond, bestens.

Schräg unterhalb des Mondes präsentierte sich der Mars als heller Lichtpunkt, da er nahe an Sonne und Erde steht. Eine Sicht, die man nur alle 15 Jahre erleben kann, und zwar dann, wenn die Erde genau auf einer geraden Linie zwischen Sonne und Mond steht.

In Höhe des Eingangs zum Rathaus Bensberg entstand das Foto, wo der Mond groß zu erkennen ist, mit dem Teleobjektiv herangezoomt.

Diese Mondfinsternis war die längste totale Mondfinsternis im 21. Jahrhundert. Im Jahr 2123 soll es wieder eine geben die aber nur zwe Minuten dauert.

Helga Niekammer

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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