An einem herrlichen Sommernachmittag traf sich die Senioren-Union zum vierten Mal mit  den beiden Liedermachern von „herrschmitz“ zu einem musikalischen Bummel von der Altstadt zur Schäl Sick unter dem Motto „Loor ens vun Düx noh Kölle“, Titel eines bekannten Liedes von Ludwig Sebus.

Im Lichhof und nahegelegenen Dreikönigspförtchen erklangen zum Einstieg und Mitsingen das bekannte Lied von Karl Berbuer „Nor am dreikünnige Pöötzje“ und „Jede Stein en Kölle es e Stöck vun dir“ von Ludwig Sebus.

Weiter ging es zur früheren Markthalle, erbaut 1903 von Otto Müller-Jena. Heute steht dort das Maritim Hotel mit seinen drei an die Markthalle erinnernden Glasgiebeln in der Front, geschaffen von Gottfried Böhm. Jupp Schmitz erinnerte an sie mit seinem Lied „Uns Maathall“.

Am Rheinufer erklang dann von den Bläck Föss „Einmol em Johr kütt der Ring us’ em Bett“. Nun ging es mit Sang und Klang über die Deutzer Brücke. Man hatte einen herrlichen Blick auf die rheinabwärts liegenden Brücken und die Kranhäuser im Süden.

In Deutz angekommen ergab sich der Leitspruch: „Loor ens vun Düx noh Kölle“. Es zeigte sich ein wunderschönes Panorama  der Altstadt.

In Deutz begegnet man außerdem der Vergangenheit. Die Römer errichteten am Anfang des Jahrtausends ein Kastell für ihre Soldaten. Die 1843 gegründete Bergisch-Märkische Eisenbahn endete da, wo sich heute die Rheinpromenade befindet. Vorhanden sind noch Spuren des alten Bahnhofs.

In naher Umgebung grüßt die uralte Kirche Alt St. Heribert, und man sieht die  Türme des im Volksmund so genannten Deutzer Doms. Ein vorläufig letztes Lied erklang: „Der alte Bahnhofsvorstand“ von Jupp Schmitz.

Einen würdigen Abschluss des musikalischen Bummels fand die Gruppe in einem kleinen Lokal direkt am Rheinufer. Hier verabschiedete sich „herrschmitz“ mit einem kleinen Potpourri kölscher Lieder und empfahl sich für 2019.

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