Die Freiwillige Feuerwehr hatte in den letzten Wochen viel Arbeit. Hitze und Trockenheit bedrohten gut 16.000 Bäume im Stadtgebiet. Die ehrenamtlichen Helfer zögerten nicht lange und unterstützten die Kollegen von StadtGrün bei der Bewässerung. Dafür gab es jetzt ein herzliches  Dankeschön.

Einen Eisgutschein und Mineralwasser überreichten Frank Haag, der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, und der für StadtGrün zuständige Co-Dezernent Bernd Martmann den fleißigen Baumrettern aus den Reihen der ehrenamtlichen Brandschützer am Mittwochabend und halfen gleich bei der nächsten Runde Gießen mit.

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„Die Kollegen haben in den vergangenen Wochen über das normale Maß hinaus gearbeitet und damit der Natur und der Stadt einen wunderbare Hilfestellung gegeben!“, freut sich Haag bei der Übergabe der Geschenke.

Bewässerung wendet Millionenschaden ab

„Im Juli ist nur ein Bruchteil von dem Regen gekommen, der üblich ist. Durchschnittlich sind es 80 Millimeter, die in diesem Monat vom Himmel kommen! Das sind 80 Liter pro Quadratmeter“, erklärt Martmann die verheerend trockene Situation, die derzeit nicht nur den Menschen, sondern vor allem auch der Flora zu schaffen macht.

Besonders hart trifft es die Jungbäume und Bäume, die einen schwierigen Standort haben. „Ohne Bewässerung hätten wir einen Millionenschaden zu befürchten“, sorgt sich Martmann um die etwa 16.000 Bäume im Stadtgebiet.

Um die Bewässerung der Botanik zu sichern, hat StadtGrün tatkräftige Unterstützung erhalten. Die freiwillige Feuerwehr der Stadt war schnell zur Stelle, um mit ihren Fahrzeugen den Kollegen unter die Arme zu greifen.

Fotos: Bernd Martmann/Frank Haag

„Bei der Hitze müssen es schon etwa 100 Liter pro Tag sein, die so ein Baum braucht“, weiß Petra Jacobs, die Leiterin des Grünflächenamts. Und für diesen Einsatz haben nun die Leitung der Feuerwehr und der Co-Dezernent den ehrenamtlichen Helfern gedankt.

Aber nicht nur Ehrenamtler unterstützen die Bäume. Seit Donnerstag, 9. August, ist ein weiteres Tankfahrzeug im Einsatz, das mit zehn Kubikmetern Wasser beladen werden kann. Dieses und zwei weitere Fahrzeuge des Abwasserwerkes sind täglich im Einsatz, um die Bäume zu retten.

Für 30 Cent am Tag den Baum vor der eigenen Haustür gießen

„Besonders betroffen von der Hitzewelle sind Linden und Kastanien“, berichtet Jacobs. „Es ist schön zu beobachten, wie viele Bürgerinnen und Bürger selbst Initiative ergreifen und sich um einen Baum vor ihrer Haus- oder Geschäftstür kümmern“, freut sie sich.

Bis jetzt seien mehrere Hundert Kubikmeter Wasser an die betroffenen Bäume abgegeben worden. Auch besonders vor dem Hintergrund, dass die trockene Hitze noch lange nicht vorbei ist, bittet die Stadtverwaltung alle Bewohner darum, sich eines Baumes anzunehmen und diesen täglich zu gießen.

Der durchschnittliche Literpreis von Wasser beträgt etwa 0,003 Cent. Also könnte man für etwa 30 Cent am Tag dem Baum vor seiner Haustür etwas richtig Gutes tun. Im kommenden Jahr wird er sich mit einer reichen Krone und viel Schatten dafür bedanken.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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