Seit Wochen ruhen die Bauarbeiten an der Odenthaler Straße, zum Ärger der Autofahrer. Jetzt ist neu geplant worden, nächste Woche geht es weiter. Doch dann dauert es noch einmal rund zwei Monate, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. 

An der Odenthaler Straße musste die neue Fahrbahndecke noch einmal geöffnet werden, um die Lücke in der neuen Rohrleitung für den Hebborner Bach zu schließen. Ein Rechtsstreit mit einem Anwohner hatte das 2017, bei den eigentlichen Arbeiten von „Strunde hoch vier”, verhindert.

Seit mehr als einem Monat liegt die Baustelle still – und führt an der eingerichteten Ampel immer wieder zu längeren Wartezeiten.

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Der Grund für die Verzögerung: Beim Ausheben der Baugrube war festgestellt worden, dass angrenzende Gebäude und Versorgungsleitungen hätten beschädigt werden können; daher musste die Absicherung der Baugrube ganz neu geplant werden. Zudem musste der Kampfmittelräumdienst grünes Licht geben, was jetzt geschehen ist.

Ab Montag rückt die Baufirma wieder an, um die Arbeiten neu aufzunehmen. Mit der Fertigstellung der Rohrleitung und der Straße ist nach Angaben des Abwasserwerks Ende Oktober oder Anfang November zu rechnen.

Ortkundigen wird empfohlen, den Engpass zwischen den Kreuzungen Laurentiusstraße/Rommerscheider Straße sowie Am Broich/Am Mühlenberg zu meiden bzw. zu umfahren.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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4 Kommentare

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  1. Eine gute Idee von Dietmar Nuhn: Wer selbst nicht Rad fährt, denkt sich meist ’na, irgendwie kommt man schon von A nach B‘ – mag sein, aber sicher und komfortabel geht anders. Würde JedeR in der Verwaltung einfach mal eine Woche lang nur Fahrrad fahren…das würde zu einigen Aha-Erlebnissen führen.

    Die Odenthaler Straße z.B. ist zwar relativ breit und übersichtlich, aber einen sicheren Radweg würde man sich gerade im Berufsverkehr schon wünschen.

  2. „Das Baustellenmanagement der Stadt nutzt eine digitale Plattform, um Baustellen, Veranstaltungen und Sondernutzungen von Straßen besser zu managen und Anfragen schneller zu beantworten. Baustellenmanager Stefan Höller erläutert die Details. Behörden Spiegel“
    Das war heute eine gleichlautende Berichterstattung zu diesem Thema. Es kann doch einfach nicht sein, das eine „Hauptverkehrsader“ der Stadt wochenlang „unbeabarbeitet“ bleibt und sich die Autos stauen und stauen und stauen….
    Offenbar ist „eine digitale Plattform für das Baustellenmanagement“ auch nicht die heilsbringende Lösung.
    Vielleicht sollten die Verantwortlichen mit dem E-Bike durch die Stadt fahren um diese Dinge zu erkennen und dabei gleich auch den schlechten Zustand Gladbachs Straßen auf dem Rad spüren, wenn denn Radwege „gefunden“ werden…. (die in einem akzeptablen Zustand sind….!)

  3. Leider ist es für meine Fahrschule eine Zumutung, dass die Baustelle dort ist.
    Für einen erfahrenen Autofahre ist es kein Problem dort aus der Einfahrt zu fahren, aber für den Fahrschüler oder die Fahrschülerin ist es verdammt schwer dort hinaus zufahren.
    Ich kann nur hoffen das, dass jetzt schnell über die Bühne geht und die Firma wirklich weiter macht.
    Auch ist es eine Zumutung das der Eingansberreich von meiner Fahrschule so zugestellt wurde.
    Zur Zeit habe ich richtig Einbußen deswegen, die mir natürlich keiner bezahlt!

    Mit ärgerlichen Grüßen
    Fahrschule Molitor