Claudia Casper ist von der CDU-Stadtratsfraktion zur Beauftragten ernannt worden, um für ein saubereres Erscheinungsbild der Stadt zu sorgen. Sie hofft auf die Unterstützung der Bürger.

„Wir sind froh, dass Fraktionskollegin Claudia Casper diese von uns neu eingerichtete Aufgabe übernommen hat. Wir werden sie nach besten Kräften unterstützen“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Michael Metten in einer Pressemitteilung.

Bürgerinnen und Bürger könnten sich direkt mit Hinweisen in Sachen mangelhafte Sauberkeit an Frau Casper wenden. Sie werde sich zeitnah um Lösungen bemühen, erläutert Metten.

Claudia Casper, die den Vorständen der Stadt- und Kreis-CDU angehört und Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Gronau/Heidkamp ist, bezeichnet es selbst als „eine Herzensangelegenheit“, sich für ein gepflegtes Gesamtbild der Stadt über diese Beauftragung einzusetzen.

Es gehe darum, einer „leider immer noch verbreiteten Mentalität des Wegwerfens von Müll entgegenzuwirken“. Auch andere Dinge wie überfüllte Abfalleimer, ungepflegte Grünanlagen oder Pflanzen-Wildwuchs auf Gehwegen ließen die Stadt ungepflegt erscheinen.

Ansprechpartnerin für ehrenamtliche Initiativen

Für Frau Casper ist es ermutigend, dass es inzwischen mehrere Gruppen, Nachbarschaftskreise und Einzelinitiativen gebe, die ehrenamtlich Müllbeseitigungsaktionen organisieren. Erst Anfang September habe der Verein „Wir für Bergisch Gladbach“ mit seiner in diesem Jahr zweiten Kaugummi-Aktion in der Fußgängerzone vorbildliches geleistet.

„Wann immer diese Gruppen Unterstützung brauchen, stehe ich gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung“, unterstreicht die CDU-Stadträtin. Sie ist Mitglied des Ausschusses für Bildung, Kultur, Schule und Sport sowie im Jugendhilfeausschuss.

In den vergangenen Wochen habe sie sich intensiv im Stadtgebiet umgesehen, um mehr oder wenige vermüllte Stellen festmachen zu können, so die CDU-Politikerin. Da komme einiges zusammen.

Als Bespiele nennt Frau Casper die Grünstreifen an den Straßen zwischen den Stadtteilen, Grünflächen hinter Parkplätzen, auch die Umgebung von Bushaltestellen und Sitzbänken, kleinere städtische Grünanlagen und Spielplätze.

Anfallende Probleme möchte Frau Casper möglichst direkt mit dem städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb sowie mit GL Service regeln. Ihre Arbeit stellt sie unter das Motto „Sauberhaftes Bergisch Gladbach“. Dieser Slogan rufe auch in anderen Städten und Regionen, zum Beispiel im Bundesland Hessen, zum aktiven Mitmachen auf.

Das möchte Claudia Casper ebenso in Bergisch Gladbach erreichen:

„Wir werden letztlich nur Erfolg haben, wenn mehr Menschen in Eigeninitiative die engere Umgebung über das eigene Grundstück hinaus mit pflegen. Wir sollten da alle an einem Strang ziehen, um unsere Heimat lebens- und liebenswerter zu machen. Die Kaugummi-Aktion von ‚Wir für Bergisch Gladbach‘ macht auch deutlich, dass es an zentralen Orten im Stadtgebiet im Bereich Reinigung Defizite gibt.

Für mich ist dieser bemerkenswerte Einsatz der Helferinnen und Helfer in der Fußgängerzone ein Signal dafür, dass Seitens der Stadt hier professionelle, regelmäßige Reinigungen durchgeführt werden. Denn in den Zentren im Stadtgebiet liegt für mich die Hauptverantwortlichkeit für die Sauberkeit bei der Stadt.“

Kontakt:

  • Per Mail: sauberhaft@cdu.gl.
  • Per Post: Claudia Casper/Josef Schlösser, CDU-Fraktion im Rathaus, Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

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1 Kommentar

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  1. Ich finde den beschluss der ratsfraktion der cdu gut.mein vorschlag fuer ein projekt waere die bushaltestelle am s bahn bahnhof. Als eingang zum zentrum von bergisch gladbach befindet sich dieser bereich in einem desolaten zustand. Die nutzer,aber auch die bediensteten der verkehrsbetriebe werfen ihre kippen auf den boden und treten sie fest. Das ein besonders gutes vorbildverhalten! Die mitarbeiter des gl service könnten sicher auch einmal einen strassenbesen in die hand nehmen und nicht nur das laute geblaese geraet nutzen. Mit einem strassenbesen liesse sich an der ein oder anderen stelle das unkraut zwischen dem pflaster und unter den baenken entfernen. Als Mitbürger dieser stadt wuensche ich mir eine saubere stadt, ich versuche verschmutzungen zu vermeiden . Nur durch gute beispiele und ansprechen koennen mitmenschen auf fehler hingewiesen werden. Hansjoerg Kickuth