Mit dem Kalender für 2019 lässt Christoph Odendahl von der Adler Apotheke Bensberg zum 21. Mal die Geschichte des Ortsteils in Bildern aufleben.

Als einmaliges Projekt hatte es einst angefangen. Zum 175-jährigen Jubiläum der Gründung der Adler Apotheke Bensberg hatte Christoph Odendahl die Idee, einen historischen Kalender für seine Kunden drucken zu lassen. „Die Geschichte der Apotheke ist eng mit der Geschichte Bensbergs verbunden“, so Odendahl.

Die Adler Apotheke war seit 1822 im Bensberger Schloss untergebracht. Als der Preußische Staat das Schloss 1840 zur Kadettenanstalt umwandelte, wurde das Apotheken-Haus in der jetzigen Schloßstraße 72 mit einem Darlehen der Stadt Bensberg errichtet. Für Odendahl lag es nah, den Bezug zur Tradition und Geschichte Bensbergs auch in Bildern zu dokumentieren.

Der erste Kalender mit Bildern aus dem schier unerschöpflichen Archiv von Willy Fritzen war ein solcher Erfolg, dass Christoph Odendahl die Idee weiter verfolgte. Mit dem Kalender für 2019 lässt er nun zum 21. Mal die Geschichte Bensbergs in Bildern aufleben.

Der Kalender erscheint unter dem Motto „Vum ahle Bänsberg – Bensberg, wie es früher war“ und zeigt Motive aus über 100 Jahren. Zu bewundern gibt es längst abgerissene Gebäude wie den Bensberger Hof von 1910 bis hin zu der Naturbühne in der Fußgängerzone, die 2018 der aktuellen Baustelle weichen musste.

Auf die Frage, ob es genug Material gebe, um weitere Fotokalender zu schaffen, sagt Odendahl: „Bilder gibt es genug. Die Motive sind natürlich immer ähnlich, aber selbst für die alten Bensberger sind immer wieder neue Ansichten und auch verloren geglaubte Erinnerungen dabei.“

Die jungen Bensberger könnten sich oft gar nicht mehr vorstellen, wie es hier früher ausgesehen habe, und seien sehr interessiert daran. „Außerdem“, so Odendahl“, ist der Kalender selbst mittlerweile so eine Art Institution und hat in vielen Haushalten seinen Stammplatz“.

Stammkunden erhalten den Bensberg-Kalender in der Adler Apotheke Bensberg kostenlos. Alle anderen Kunden und Interessierten können ein Exemplar gegen eine Spende für Unicef erhalten.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.