Seit acht Jahren setzt sich Markus Hetzenegger für das Projekt „Ein neues Einkaufszentrum für Herkenrath und Umgebung“ ein. Der SPD erzählte er von zahlreichen Hindernissen und seiner Motivation, dennoch weiterzumachen.

Es war wieder soweit. Die SPD-Arbeitsgemeinschaft Bensberg, Moitzfeld und Herkenrath hatte zur zweiten Stadteilbegehung geladen und Sozialdemokrat*innen aus ganz Bergisch Gladbach folgten dieser Einladung. Diesmal trafen sie sich beim EDEKA Markt Hetzenegger in Herkenrath.

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Sehr herzlich wurden sie durch Markus Hetzenegger, Inhaber der EDEKA Märkte in Moitzfeld, Herkenrath und Sand, begrüßt. Er erläuterte den SPD-Mitgliedern sehr umfangreich das Projekt „Neues Einkaufzentrum für Herkenrath und Umgebung“.

Die Idee entstand vor acht Jahren bei der SPD und der CDU in Form eines geschlossenen Nahversorgungskonzeptes. Man hatte erkannt, dass Herkenrath und Umgebung auf Dauer unterversorgt sei. In Markus Hetzenegger und seinem Bruder Bernhard waren auch schnell die geeigneten Partner gefunden.

Ohne seinen Bruder hätte er schon lange aufgegeben, sagte Markus Hetzenegger zu Beginn des zweistündigen Gesprächs. Starke Worte, die im Laufe der Projekt-Vorstellung immer wieder betont wurden. Viele Hindernisse, beispielsweise entstanden durch den teilweise schwierigen Erwerb der geeigneten Grundstücke und Planungsprobleme, wurden jedoch von den beiden Brüdern und ihren Unterstützern immer wieder aus dem Weg geräumt. Dazu gehören u. a. die Kirchengemeinde Herkenrath, viele Anwohner, Grundbesitzeigentümern und der SPD-Ehrenvorsitzende Gerd Neu.

Die Präsentation mit Hilfe der Baupläne war überaus beeindruckend. Alle fühlten den Enthusiasmus, der Markus Hetzenegger antreibt, immer weiter für sein Projekt zu kämpfen. „Wenn Alle an einem Strang ziehen, kommt am Ende etwas Gutes für alle heraus“, bekräftigt Hetzenegger.

Trotz der Beanspruchung durch die Führung der drei Märkte und des Neubauprojekts betonte er, dass er sich auch viel Zeit für seine Familie nimmt. Die Familie ist ein enorm wichtiger Baustein in seinem Leben.

„Wir bedanken uns recht herzlich für die wie im Fluge vergangene Präsentation“, betont Johann Dülken, Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft Bensberg, Moitzfeld und Herkenrath.

Im Frühjahr geht es wieder los mit den Stadteilbegehungen in Bensberg, Moitzfeld und Herkenrath.

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  1. Diesen Satz der Redaktion verstehe ich nicht “Bei der Entwässerung des Grundstücks gibt es konträre Interessen der Eigentümer anliegender Flächen.” Wie ist der gemeint? Noch eine Frage: Wer genau ist mit “Verwaltung” gemeint? Die Baubehörde?

    1. Die Entwässerung des Grundstücks ist – wie häufig berichtet – sehr schwierig, zumal dafür der Zugriff auf anliegende Flächen erforderlich ist, die sich nicht im Eigentum des Investors oder der Stadt befinden. Darüber wird mit den Eigentümern anliegender Fläche seit langem verhandelt, ohne Erfolg.

      Die Quelle für die Aussage finden Sie in dem ersten verlinkten Beitrag: Der Beigeordnete Ragnar Migenda.

  2. Leider geht es mit der Hetzenegger-Filiale in Herkenrath immer weiter bergab. Wohl weil es immer noch an der Baugenehmigung für die neue Filiale hapert. So gibt es seit einiger Zeit keine Fleisch- und keine Käsetheke mehr. Deshalb sind wir gezwungen, immer öfter nach Sand zu fahren. Sehr lästig – und umweltschädlich, lieber Stadtrat!

    Wo bleibt die entsprechende Unterstützung, und wer genau ist eigentlich der Schuldige für die Verzögerung, und welches Interesse hat er daran? Oder sind es nur leidliche juristische Probleme, die hier aus dem Weg geräumt werden müssten? Aber auch dafür müsste es doch Lösungen geben, liebe Ratsfraktionen! Wo bleiben die dringenden Bedürfnisse der Wähler?

    1. Es sind vor allem eigentumsrechtliche Fragen, die einen Fortschritt für das geplante Einkaufszentrum (Nahversorger) in Herkenrath blockieren. Konkret: Bei der Entwässerung des Grundstücks gibt es konträre Interessen der Eigentümer anliegender Flächen. Das erklärte die Verwaltung im Januar auf beharrliche Nachfragen aus dem Stadtrat:

      https://in-gl.de/schlagwort/nahversorgung/

  3. Ihrem Bericht fehlt die Aussage über den Stand des Projekts? Wurde darüber gar nichts gesagt?

    1. Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Beitrag der SPD Bergisch Gladbach. Auf den Inhalt hat die Redaktion keinen Einfluss.