Michaela Engelmeier (mit Blumen) beim Empfang des GTV

Eine einschlägig profilierte Persönlichkeit konnte die Vorsitzende Petra Hemming den Mitgliedern als Schirmherrin des Ganey-Tikva-Vereins im Kaminzimmer des „Bock“ präsentieren: 

Michaela Engelmeier, ehemalige Bundestagsabgeordnete der SPD und Mitglied der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe, leitet heute das Büro von Makkabi Deutschland in Berlin und ist Präsidiumsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Frau Engelmeier sagte beim Neujahrsempfang des Ganey Tikva Vereins, dessen Mitglied sie seit den Kulturtagen im November 2018 ist:

„In Zeiten von immer stärker werdendem Antisemitismus und Diskriminierung unterstütze ich gerne die engagierte Arbeit des Ganey-Tikva-Vereins. BDS als das neue ‚Kauft nicht bei Juden‘ hat keinen Platz in unserer Gesellschaft. Die Vorurteile gegen Israel sind weit verbreitet, und nur mit Information und der Schaffung von Begegnungen der Menschen beider Länder können Verständnis und Miteinander wachsen. Der Verein hat hier bereits Vorbildliches geleistet”.

In diesem Zusammenhang sprach sie auch konkret das Phänomen des israelbezogenen Antisemitismus an.

Die Vorstandsmitglieder informierten die Gäste über anstehende Termine und Projekte für 2019:

  • Am 05.02.2019 wird die in Köln lebende Israelin Tal Kaizman einen Vortrag halten über ihre Familiengeschichte. Ihre Vorfahren väterlicherseits kamen aus Marokko nach Israel (05.02.2019 um 19:30 im TAT, Refrath).
  • Der traditionelle Weinabend mit Romana Echensperger, Master of Wine, wird in diesem Jahr am 15.03.2019 im “Penthouse“ des Bergischen Löwen stattfinden.

Geplant sind Auftritte des Schuspielers und Aktivisten Gerd Buurmann, des Publizisten Alex Feuerherdt und vieles mehr.

Die Frage, ob der Verein auch 2019 wieder Deutsch-Israelische Kulturtage ausrichten werde, beantwortete Petra Hemming mit einem klaren „Ja!“. Es werde jedoch nicht wie im vergangenen Jahr konzentriert auf zwei Wochen, sondern über das ganze Jahr verteilt einzigartige Veranstaltungen geben. Alles unter der Maxime „Information statt Indoktrination“.

Der Verein organisiert u.a. erneut eine Reise nach Krakau und Auschwitz mit einem Besuch in der polnischen Partnerstadt Pszcynna, wo ein Konzert des Yachad-Chamber Orchestras (YCO) ganz im Sinne von städtepartnerschaftlicher Trilateralität Mitte Mai im Rahmen der dortigen Daisy Days stattfinden wird. Der Ganey Tikva Verein hatte bereits im Juni eine Repräsentantin der Partnerstadt Pszczynna zum Debutkonzert des YCO nach Ganey Tikva eingeladen und in Pszcynna den Kontakt zur evangelischen Kirche hergestellt, wo das Konzert stattfinden soll.

Im Laufe des lebhaften und konstruktiven Abend kam das Gespräch der Gäste an den Stehtischen unter anderem auf das Maskottchen des Vereins: die Figur Yachad steht auf dem Bergisch-Gladbach-Square in der Partnerstadt und eine kleine Kopie davon ziert seit geraumer Zeit jede Veranstaltung des Vereins.

Die ursprüngliche Interpretation der drei Figuren “Das Gestern, das Heute und das Morgen” bekam am Donnerstag durch die Idee eines Gastes aus der jüdischen Gemeinde Köln einen neuen Aspekt: so könnten die drei Figuren, die durch ihre Hände verbunden sind, auch für die drei monotheistischen Weltreligionen stehen.

Der Verein hat mittlerweile knapp über 60 Mitglieder und auch am Donnerstag Abend konnten Neueingänge verbucht werden.

Ganey-Tikva-Verein

Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. ist zu erreichen über die Vorsitzende Petra Hemming, per Mail: petra.hemming@gmail.com

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