Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

16 Kommentare zu “FNP-Kritiker treten mit einer Partei zur Wahl an”

  1. Nach meiner Einschätzung wäre uns der neue FNP zu mindestens zum gegenwärtigen Zeitpunkt erspart geblieben, wenn der BP 2385 nicht vorhanden gewesen wäre. Er war für die Stadt der Antrieb. Denn mit ihm wäre die Bebauung des Neuborner Busches nicht möglich gewesen. Bei den Initiativen gegen den neuen Plan vermisse ich zusammenhängendes soziales Gemeinschaftsdenken. So darf der Umweltschutz nicht den dringend benötigten Wohnungsbau, vielleicht auch aus Werterhaltungsgründen bestehenden Besitzes, ausgrenzen. Die Not vieler Familien bei der bezahlbaren Wohnraumsuche verlangt unser aller Einsatz.

  2. Die redaktionelle Bemerkung, dass in der Geschäftsordnung des Rates kein Rederecht der Bürger vorgesehen ist, ist juristisch zutreffend. Die FWG hat aber auch nicht von einem generellen Rede-, sondern von einem Anhörungsrecht gesprochen. Dies könnte, wenn der politische Wille vorhanden wäre, sehr wohl gewährt werden, möglicherweise sogar ohne Änderung der Geschäftsordnung.
    Der Ausschussvorsitzende legt nach dieser Geschäftsordnung im Einvernehmen mit dem Bürgermeister die Tagesordnung der Ausschuss-Sitzung fest. Was hätte ihn daran gehindert, dem Bündnis der Bürgerinitiativen Gelegenheit zu geben, seine Sicht der Dinge zum FNP kompakt dazustellen? Es ist doch üblich, dass auch andere Institutionen die Möglichkeit bekommen, zu Sachthemen vorzutragen. Hat man so viel Sorge, dass Bürgerinnen und Bürger mit ihren Argumentationen einige Ausschussmitglieder überzeugen könnten?
    Im Übrigen, Geschäftsordnungen kann man ändern. Andere Gemeinden sind da bereits wesentlich weiter und ermöglichen eine stärkere Beteiligung der Bürgerschaft.

    Das Papier der GroKo „10 Sofortmaßnahmen zum Flächennutzungsplan“ wird auf in-gl mit den Worten „keine Flächenausweisung ohne Verkehrslösung“ zusammengefasst. Das klingt logisch und deckt sich mit den Meinungen der Bürgerinitiativen. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Der FNP weist als Bestandteil der Bauleitplanung sehr wohl Flächen aus, die massive Auswirkungen auf den Verkehr haben werden, ohne dies hinsichtlich der verkehrlichen Gesamtauswirkung auf Stadt und Region untersucht zu haben. Die im Zusammenhang mit den Bebauungsplänen vorgesehene Prüfung wird kleinteilig erfolgen, ohne die Gesamtsituation der Stadt im Blick zu haben und sie angegangen zu sein. Das halten wir für plan- und konzeptlos.

    Die FWG weiß sehr wohl zwischen den Institutionen Verwaltung, Stadtrat und GroKo zu unterscheiden. Wenn man die Debatte über den FNP genau verfolgt hat – hier im Bürgerportal, aber auch durch persönliche Anwesenheit bei Ausschuss- und Ratssitzungen – kann man sich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass vieles von GroKo und Verwaltung außerhalb der parlamentarischen Beratungen und Aussprachen abgestimmt wurde. Das mag üblich sein. Transparenz sieht aber anders aus, insbesondere dann, wenn echte Debatten im Stadtrat unterbleiben. So bleibt die Bürgerschaft außen vor und genau dies wollen die Freien Wähler in Zukunft ändern. Keine Hinterzimmerpolitik, sondern offene Aussprachen!

  3. Nun ja, manchmal sind es die feinen, leisen Töne, die ganz fein versteckt zwischen den Zeilen zu lesen sind.
    Es hab sie wohl nicht nur ich gehört

  4. Natürlich ist das bauen von Wohnungen wichtiger..wie fast alles andere! Es mutet schon fast krank an ,wie besitzende gegen den Bau von Wohnungen vorgehen!! Wo ist das miteinander geblieben, wo das Soziale Gewissen..! Nein Hauptsache ,ich habe…..

  5. Eine freie und unabhängige Partei von Menschen vor Ort ……für Menschen vor Ort.
    So sollte es eigentlich immer sein Bedauerlicherweise wird einem momentan von den etablierten Partrien ein gegenteiliger Eindruck vermittelt.
    Viel Erfolg und Durchhaltevermögen … ebenso ein Durchsetzungsvermögen , das wünschen wir.

  6. Herzlichen Glückwunsch den Damen und Herren von der FWG und viel Erfolg bei der Umsetzung dieses mutigen Beschlusses. Trotz der aufreibenden und zeitaufwendigen Arbeit für die Bürgerinitiativen und ausgestattet mit der mehrjährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den politischen Parteien und der Verwaltung am Ort einen solchen Schritt zu tun, das verdient alle Hochachtung. Grundsätzlich ist bürgerschaftliches Engagement in der Politik zu begrüßen. Mit einem demokratisch legitimierten Mandat zu versuchen die Dinge umzusetzen, die der eigenen Meinung nach falsch laufen, das ist der Kernauftrag unserer kommunalen Selbstverwaltung. Deshalb wünsche ich den Damen und Herren der FWG viel Erfolg und einen langen Atem.

  7. Sehr geehrter Herr Watzlawek,
    Ich fühle mich und unser Vorhaben durch den Tenor Ihrer Berichterstattung ein wenig herabgesetzt. Insbesondere die Stelle: Eine Differenzierung zwischen Stadtverwaltung, Stadtrat und denn Mehrheitsparteien…nimmt die FWG bei den meisten Äußerungen nicht vor
    Möchten Sie uns mangelnden Sachverstand vorwerfen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Die Schriftführerin

  8. Wie steht die FWG zum Thema Bahndamm?

  9. ich bin ein großer Fan des Bürgerportals, gleichzeitig bin ich ärgerlich über den Ton der Berichterstattung….soll die Gründung der neuen Partei lächerlich gemacht werden???? Ich höre im gesamten Beitrag einen ironischen Unterton heraus….dies gibt mir zu denken….
    Ebenso ärgerlich finde ich den Kommentar in Bezug auf Herrn Nuding “Dabei unterschlägt er…..” wie Herr Nuding selber bereits erwähnt hat , ist dies nicht korrekt…..
    Dies sollte einem unabhängigen Reporter auffallen…..man könnte mal darüber nachdenken, wem dieser Bericht denn von Nutzen sein soll…..nach einer schlichten Information hört es sich für mich nicht an, sehr schade…..!!

  10. Liebe Redaktion, bereits an anderer Stelle ist mir Ihre deutliche Parteinahme zugunsten der Verwaltung und deren Leitung aufgefallen. Vielleicht sollten Sie solche Artikel künftig als “Meinung” kennzeichnen. Dies hat mit neutraler Berichterstattung, der Kernaufgabe des Jounalismus, nichts mehr zu tun. Das ist bedauerlich, denn früher ist mir das in dieser Deutlichkeit bei Ihnen nicht aufgefallen.

  11. Liebe Redaktion!
    Bitte lasst doch diese marktschreierische, Boulevard-mäßige Aufmachung: „FNP-Kritiker Treten Mit Einer Partei Zur Wahl An“!
    Das kann keiner vernünftig lesen und ich persönlich schrecke davor zurück, weiter zu lesen.

  12. Bravo endlich passiert was, da mach ich mit und ich werde meine Bekannten aktivieren.

  13. “Dabei unterschlägt er, dass die Planungen der Stadtverwaltung für die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbefläche schon in der ersten Runde durch die Ratsmehrheit von CDU und SPD insgesamt massiv beschnitten worden sind.”
    Dies ist nicht korrekt. Eine Verkleinerung der Bauflächen fand in der Regel nur statt, wenn die geplante Fläche aus baurechtlichen Gründen nicht geeignet war.
    Wenn ein Bereich aus Planung herausgenommen wird, weil die Kreisbehörde feststellt, dass die Bebauung gegen das Bodenschutzrecht verstoßen würde oder geschützte Grünzüge gefährdet sind hat das nichts mit einem Zugehen auf die Bürger zu tun.

    Selbst die zu erwartenden massiven Verkehrsprobleme sollen von den Bürgern in Kauf genommen werden. so steht im FNP: “Als ein wesentliches Ergebnis der Verkehrsuntersuchung kann festgehalten werden, dass die Stadt Bergisch Gladbach die Herausforderungen des regionalen Bevölkerungswachstumsunabhängig von den verkehrlichen Auswirkungen der dargestellten Bauflächen im Flächennutzungsplan Bergisch Gladbach lösen muss.”

    Fast alle Argumente der Bürger, die auf einen Erhalt der Wohn- und Lebensqualität ausgerichtet waren, wurden verworfen, da angeblich in der Abwägung die Schaffung von Bauland wichtiger wäre.

Bitte tragen Sie das Ergebnis ein, dann lassen wir Sie rein. *

Newsletter: Der Tag in BGL

Damit Sie nichts verpassen liefern wir Ihnen alle Infos kostenlos per Mail. Dann, wenn Sie die Nachrichten gebrauchen können: jeden Morgen oder am Abend oder am Wochenende. Hier können Sie Ihre Bestellungen abgeben.

Termine des Tages

22Sep11:00Man ist dann mal weg - über das PilgernSonntagsakademie

22Sep11:00Öffentliche Führung Villa ZandersAusstellung "Kunst ist immer eine Behauptung"

22Sep11:00- 18:00Bensberger Herbstfest

22Sep11:00Postamt auf der anderen StraßenseiteSingspiel

22Sep13:00- 16:00Spielzeug und Kleiderbörse

22Sep14:00- 16:00Handwerker-Vorführung: Schmieden und Filzen.

Termine, Termine, Termine

kalender-logo-300-x-200

So unterstützen Sie das Bürgerportal

Sponsoren

Pütz-Roth: Bestattungen und Trauerbegleitung     schloss-apotheke-versand

Partner Business

Banner Lernstudio-Logo 300 x 100

Partner Community

logo-bono-direkthilfe-300-x-100
himmel-aead-logo-300-x-100
X