Operieren mit der 3-D-Brille: Chefurologe Dr. Stefan Machtens zeigt, wie es geht.

Einen Tag lang dreht sich in der RheinBerg Galerie alles um das Thema Männergesundheit. Die Veranstaltung ist der Auftakt zu einer neuen Reihe in Kooperation mit dem Marien-Krankenhaus.

Mit der Veranstaltung „Medizin im Fokus“ hat das Management der RheinBerg Galerie zusammen mit dem Marien-Krankenhaus Bergisch Gladbach (MKH) eine neue Veranstaltungsreihe aus der Taufe gehoben. „Etwa alle 3 Monate werden Experten der Klinik die Bürger zu verschiedenen Gesundheitsthemen informieren“, erläutert Center-Managerin Bettina Wisniewski.

„Wir bieten den Bürgern medizinisches Wissen aus erster Hand, aber auch Unterhaltung an“, ergänzt Jörg Zbick, Leiter der Unternehmenskommunikation der GFO Kliniken Rhein-Berg.

Premiere ist am Samstag, 23. März, von 11 bis 16 Uhr mit dem Thema Männergesundheit. Dr. Stefan Machtens, Chefarzt der Urologie am MKH, und sein Team erwartet die Besucher auf der Aktionsfläche des Einkaufszentrums. Die Klinik informiert über Prostatakrebs, Inkontinenz und Erektile Dysfunktion. Dabei wird sie von der Selbsthilfegruppe Prostatakarzinom Bergisch Gladbach und der Firma Janssen mit der bundesweiten Kampagne www.deine-manndeckung.de unterstützt.

Das Programm:

Von 13 bis 14 Uhr wird es eine Talkrunde geben, die Moderation übernimmt Sandra Samper. „Mann oder Memme – schwächelt das starke Geschlecht?“, so die Frage, die zusammen mit dem Publikum erörtert werden soll.

Kraft, Stärke und Vitalität, das sind Eigenschaften, die typischerweise dem Mann zugesprochen werden. Und Männer gelten landläufig als das „starke Geschlecht“. Doch wann ist der Mann ein echter Mann? Denn eines ist klar: Männer sind nicht weniger gesundheitsgefährdet als Frauen. In der RheinBerg Galerie können beide ihre Fragen loswerden.

Die Besucher können mit einer 3D-Brille selber operieren und eine richtige OP nachempfinden. Beim Kronkorkenspiel können sie ihre Geschicklichkeit und Wurfkraft testen.

Dr. Stefan Machtens rät allen Männern jenseits der 40, regelmäßig zur Krebsfrüherkennung beim niedergelassenen Urologen oder zum Hausarzt zu gehen. Der anerkannte Spezialist für die Behandlung von Prostatakarzinom ist sich sicher, dass vielen Männern geholfen werden kann, wenn der Tumor nur rechtzeitig erkannt wird. „Das Tückische an Prostatakrebs ist, dass er oft erst in einem späten Stadium Beschwerden verursacht und bemerkt wird“, so der Chefurologe am MKH.

In der Klinik werden in Kooperation mit der Strahlentherapie alle hochmodernen Therapieformen des Prostatakrebses, auch die Brachytherapie mit Seeds angewendet, die es den Ärzten erlaubt, noch individueller und genauer den Krebs zu bekämpfen.

Prostatakrebs – die harte Nuss im Unterleib

Wenn Männer ihren Arzt aufsuchen, ist die Krankheit oft schon weit fortgeschritten. Im schlimmsten Fall – wie es bei Krebserkrankungen durchaus vorkommen kann – ist eine Heilung dann aber nicht mehr möglich. Dabei steht das Prostatakarzinom an erster Stelle der Krebserkrankungen bei Männern, noch vor Lungen- und Darmkrebs. Allein in Deutschland werden jedes Jahr etwa 60.000 Männer mit der Diagnose Prostatakrebs konfrontiert. Etwa 14.000 Männer sterben jährlich an den Folgen des Tumors.

Männer müssen lernen, ihre gesundheitlichen Probleme ernst zu nehmen und bei Beschwerden rechtzeitig den Arzt zu besuchen. Denn nur wer regelmäßig die Vorsorgeuntersuchung nutzt, dem kann gerade bei schwerwiegenden Erkrankungen auch geholfen werden.

PR-Berater (Deutsche Akademie für Public Relations)

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