Unser Reporterhund erhielt von Frau Wirrkopf den Auftrag, den Frühling zu suchen. Er war bei der Suche sehr gründlich und langsam unterwegs. Darum entstanden viele Fotos.

Strahlend blauer Himmel heute. „Komm, den Frühling suchen”, sagte mein wirrköpfiges Frauchen.

Sind wir wieder mit dem Bus ein bisschen aus der Stadt raus und beim Friedhof an der Reuterstraße losgegangen. “Das ist dein verspäteter Geburtstags-Spaziergang”, meinte sie, “du darfst so langsam laufen, wie du willst.” OK, hab ich sofort mit dem Suchen angefangen. Wenn man das gründlich machen will, kostet das viel Zeit. Sie kann ja Fotos machen, wenn es ihr zu langweilig wird.

Heute war leider keine Katze in Kuckelberg, dafür aber freilaufende Hühner bei Steffens, und viele Hunde, oben auf dem Berg. Das schöne Wetter lockte alle nach draußen, aber sie waren auch alle nett.  Also keine adrenalinhaltigen Vorkommnisse.

Und hier sind Frauchens Fotos. Die meisten sind langweilige Ohne-Hund-Fotos. Pffff ….

An der Odenthaler Straße konnte man wieder toll das Bensberger Schloss und die Kirche sehen.

Der kleine Bach beim Reiterhof.

Hinterm Reiterhof, im Tal der Pferde, hat Frauchen mich überzeugt, dass ich für ein paar Käsis mal einen Spurt einlegen sollte. Hier also das Rase-BamBam mit wehender Schleppleine:

Der Blick ins Tal der Pferde.

An dieser Stelle kann ich nur selten trinken, weil da im Sommer Kuhweide ist. Noch sind die Kühe nicht da.  Aber der kleine Bach hat da viel weggeschwemmt.

Oha! Gesperrt! Müssen wir da kriechen oder klettern?

Wir konnten beide drübersteigen.

Da oben rechts ist er abgebrochen.

Diese beiden alten Obstbäume sitzen voller Misteln.

Der Birnbaum mit Mistelkrone.

Hier hat der Regen ganz schön viel Erde den Hang hinuntergespült.

Der Bauerngarten ist in Angriff genommen worden.

Steffens-Hühner. Die machen meine Eier.

Nur noch ein paar Meter bis zur Pausenbank.

Wir beiden Alten machen Pause in Friedrichsruh

Oben auf dem Berg durfte ich hinter Käsis herrasen und Frauchen bespaßen. Andere Spaziergänger fanden das lustig. Und da hab ich dann den Frühling gefunden: er saß mitten in dieser Wiese!

Bei Affemia gabs Waffeln und frische Milch vom Bauern. Thorsten hatte alle Hände voll zu tun. Auf der Theke steht Frauchens Teller. Und alle Hunde guckten neidisch, als ich meine Milch trinken durfte.

Frauchen wird immer staunend gefragt, ob ich Milch trinken darf. Klar darf ich das. Warum nicht? Krieg ich aber nur an Milchtankstellen.

Am Ende musste Frauchen mich trotzdem noch hetzen, weil an der Odenthaler Straße gerade ein Bus kam und wir mussten noch 50 Meter zur Haltestelle laufen.

Dieser Bus wurde dann sooo voll mit Schülern, das war wieder eine echte Herausforderung für mich. “Der kann Enge aushalten”, sagte sie den Mädchen, die um mich rumstanden. Sie haben mich gestreichelt und gelobt und dann aufgepasst, dass ich Platz genug hatte und mir keiner auf den Schwanz trat. Ich bin halt eine ganz schön coole Socke.

Gute 4 Stunden hab ich den Frühling gesucht und ihn am Ende gefunden. Hat sich gelohnt, der lange Spaziergang.

ist ein Wolfshund (unter anderem) und lebt in Paffrath. Er hat einen europäischen Ausweis, ist aber stolz auf seine türkische Herkunft. Als Reporterbegleithund begleitet er die Bürgerreporterin Evelyn Barth - die dafür die Fotos liefert. Am 23.5. hat er die Prüfung für den "Reporter mit GDB" (Großer...

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