Mit Graffiti-Kunstwerken haben Jugendliche die Rückwand einer Garagenreihe am Spielplatz zwischen Engelsfuhr und Jägerstraße aufgehübscht. Eine Aktion, die sofort auf Zustimmung traf.

Die Aktion geht auf einen Graffitiworkshop in den Osterferien für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren im Jugendkulturzentrum Q1 an der Gnadenkirche zurück. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen, die rund um den Spielplatz wohnen, wurde die Wand am vergangenen Wochenende verschönert.

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Organisiert hatte das Nicole Mrziglod aus der Abteilung Soziale Stadtentwicklung der Stadtverwaltung, für das kreative Sprayen war Steven Franke zuständig.

Bei Passanten stießen die farbigen Bilder auf Zustimmung. Einige fragten bereits nach, ob auch ihre Wände in dieser Art und Weise besprüht werden könnten. Die Hoffnung dahinter – und auch hinter der Aktion insgesamt: künstlerisch gestaltete Wände werden vielleicht nicht so schnell von wilden Graffitis verunstaltet.

Der kleine Platz zwischen Jägerstraße und Engelsfuhr ist mit einem großen Sandkasten eigentlich für kleinere Kinder ausgestattet worden, wird mit seinen Bänken aber vor allem abends von älteren Jugendlichen als Treffpunkt genutzt.

Im Q1-Jugendzentrum waren während des Workshops Leinwände gebaut, Entwürfe gezeichnet und gesprüht worden. Ein professioneller Graffiti-Künstler erklärte verschiedene Techniken und Methoden des Graffitis. Das Angebot wurde im Rahmen eines Landesprogramms des LVR vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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