Blick auf Unterhombach

BamBam, unser Reporterhund, hat nach langer Zeit wieder einen kleinen Ausflug gemacht. Diesmal war er in der Dombach und an der Strunde unterwegs. Frau Wirrkopf hat Fotos dazu geschossen.

Hallo Freunde! Nachdem ich lange Zeit aus verschiedenen Gründen nicht mit Frauchen wandern war, musste ich heute endlich mal wieder raus. Bei tollem Wanderwetter und niedrigen Temperaturen sind wir mit der Linie 426 bis zur Haltestelle „Dombach” gefahren. Das ist bei der Halle mit der großen Papiermaschine.

Dort sind wir ein paar Meter die Dombach-Sander-Straße raufgegangen und bei „Ultras Köln” links in den Wald abgebogen. Da war ich gleich sehr alarmiert, denn dort hatte wahrscheinlich ein Wolf ein Schaf gerissen.

Frauchen meinte zwar, da wär nur ein Hund gekämmt worden, aber sie ist manchmal sehr naiv. Auch der Weg ist dort sehr gefährlich, denn er führt steil bergauf und bei Regen muss man gut aufpassen, dass man nicht den Berg im Matsch wieder runterrutscht. Aber heute war es trocken.

Wenn man dann aber einmal oben ist, ist der Weg eben und hat keine Steigungen mehr. Dafür lagen heute viele Hinderniss über den Weg, aber man konnte leicht drübersteigen. Ich hatte sehr viel zu recherchieren und hab manchmal vergessen, dass ich ja mit Frauchen unterwegs war.

Am Waldrand hatte ich einen großen Durchblick und als wir den Wald verließen den weiten Ausblick bis nach Herkenrath. Die Kamera hat ein Reh gefunden, einen Raubvogel und ein paar andere schöne Motive.

Hinter dieser Wanderhütte folgt ein Wegekreuz und ein paar Meter dahinter biegt ein Wanderweg mit vielen Wanderzeichen links ab. Den kann man leicht übersehen, weil es da viel Gestrüpp gibt.

Wir haben vom Abzweig kein Foto, weil ich eine Katze gesehen habe, hinter der ich aber nicht herdurfte. Da hatte Frauchen beide Hände voll mit mir zu tun.

Dieser Weg ist wunderschön. Ich glaube dort wohnen Elfen und Zwerge. An beiden Seiten stehen alte, verkrüppelte Bäume und am Ende hat der Weg einen Durchblick. Er führt hinunter zur Straße nach Unterhombach.

Am Ende führt der Weg über einen kleinen Bach. Der ist inzwischen schon total ausgetrocknet, weil wir lange keinen Regen hatten. Wir sind dann die Straße entlang gegangen, bis sie bei Gut Schiff auf die Kürtener Straße nach Herrenstrunden kommt.

Bei Gut Schiff wachsen schon die Martinsgänse heran. Ein kleines Stück Weg an der Straße entlang Richtung Bergisch Gladbach, dann kann man rechts abbiegen auf den Weg, der an der Strunde lang führt.

Hier trafen wir ein paar nette Hunde und eine supercoole Maus, die keine Angst vor mir hatte. Frauchen hat noch ein bisschen mit der Kamera gespielt. Ich hab derweil auf sie aufgepasst und Käsis dafür bekommen. Beim Buddhistischen Meditationzentrum hatte ich wieder einen Durchblick.

Kurz danach waren wir schon wieder bei der großen Papiermaschinen-Halle und sind zum Bus gegangen und nach Hause gefahren. Denn auf den langen Weg durch die Stadt hatten wir nicht so recht Lust.  In meinem Tagebuchblog gibts noch ein paar Fotos mehr. Schaut rein, wenn ihr mögt.

BamBam

ist ein Wolfshund (unter anderem) und lebt in Paffrath. Er hat einen europäischen Ausweis, ist aber stolz auf seine türkische Herkunft. Als Reporterbegleithund begleitet er die Bürgerreporterin Evelyn Barth - die dafür die Fotos liefert. Am 23.5.2019 hat er die Prüfung für den "Reporter mit GDB"...

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1 Kommentar

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  1. Wunderschöne Fotos und eine tolle Beschreibung sowie herrliche Anekdötchen des kleinen Hundes.
    Der Weg an der Strunde entlang ist ein Erlebnis und historienbehaftet. Schon Max Bruch und Vincenz von Zuccalmaglio sind diesen Weg sehr oft gegangen, besonders Sonntagmorgen.