Foto: Archibild

Die Polizei berichtet von zwei Konflikten alleine in dieser Woche, bei der die Kontrahenten ihre Fahrzeuge einsetzten – und sich zum Teil erheblich verletzten. Liegt es am Wetter?

Im ersten Fall gibt es um einen Beziehungsstreit. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch treffen sich eine 29-jährige Bonnerin und ein 28-jähriger Gladbacher, um ein „klärendes Gespräch” zu führen, schildert die Polizei.

Es kommt zum Streit. Der Mann soll die Frau in ihr Auto geschubst und leicht gewürgt haben, behauptet die Frau, der Mann widerspricht.

So oder so: die Frau startet ihren BMW, rangiert hin und her und trifft mehrfalls den Klein-Transporter ihres (Ex-)Freundes. Irgendwann gerät der Mann zwischen beide Fahrzeuge und wird an den Beinen verletzt.

Die Polizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und stellt den Führerschein der Frau sicher. Bei dem Mann ist das nicht möglich – er hat gar keinen.

Autorennen auf der Leverkusener Straße

Noch drastischer – und auch für die Allgemeinheit gefährlich – ging es im zweiten Konflikt zu, bei dem zwei Autofahrer auf offener Straße aneinander gerieten.

Dieser Vorfall spielte sich ebenfalls am Dienstagabend ab, gegen 19:50 Uhr auf der Leverkusener Straße in Schildgen. Dort überholt (innerhalb der geschlossenen Ortschaft, auf enger Straße) ein 55-jähriger Audi-Fahrer einen 54-jährigen in einem Mercedes.

Das ließ sich der nicht gefallen, überholt seinerseits. Mehrfach, so die Polizei, hätten sich die beiden Fahrer gegenseitig überholt. Dann überholt der Audi-Fahrer (der das gefährliche Spiel begonnen hatte) noch einmal, bremst stark ab und springt aus dem Auto.

Die Seitentür lässt er offen und stellt sich seitlich vor den Mercedes.

Der Mann im Mercedes gibt Gas, touchierte die offenstehende Seitentür des Audis und trifft den Fahrer, der über die Motorhaube rollte und schließlich mit dem Kopf auf dem Asphalt aufschlug – so der Polizeibericht.

Der Mann wird kurz bewusstlos, später schwer verletzt in die Unfallklinik in Merheim gebracht.

Die zuständige Staatsanwältin ordnete die Beschlagnahme beider Führerscheine an; dem Mercedes-Fahrer wird das Führen von Kraftfahrzeugen bis auf weiteres untersagt. Beide Männer erwartet ein Verfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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