Sonja Frohleiks, Jochen Ott, Christiane Clemen, Frank Stein, Alwine Pfefferle 

Vertreter der SPD haben mit Expertinnen diskutiert, wie der Ganztagsunterricht aussehen sollte. Am Ende Stand ein klares Plädoyer für die OGS als Bildungseinrichtung. 

Die SPD-Landtagsfraktion NRW hat in Rahmen ihrer Reihe „Arbeitskreis vor Ort“ zu einer Diskussionsveranstaltung „Ein gelungener Ganztag – Gut.Gerecht.Gesund“ eingeladen, bei der Vertreter aus Landespolitik, Stadtverwaltung, Trägern und Praktikern darüber diskutierten wie ein guter, gerechter und gesunder Ganztag in NRW aussehen könnte.

Jochen Ott, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag stellte zunächst in einem kurzweiligen Impulsvortrag die nach der verlorenen Landtagswahl entwickelte Vision der Landtagsfraktion für den offenen Ganztag vor.

Danach wurde in einer Podiumsdiskussion an der Jochen Ott, Frank Stein (Beigeordneter und Jugenddezernent der Stadt Bergisch Gladbach), Dr. Sonja Frohleiks (Schulleiterin der GGS Kippekausen) sowie Alwine Pfefferle (Geschäftsbereichsleiterin Kinder, Jugend, Familie und Beratungsdienste der AWO Rhein-Oberberg) mit allen Vertreten sowohl über konkret anstehende nötige Maßnahmen als auch über eine langfristige Version des offenen Ganztages diskutiert.

Konsens war, dass dieser als Bildungseinrichtung zu verstehen wäre und daher vollständige Kostenfreiheit das Ziel sein müsse, daraus aber keinesfalls die Qualität absinken dürfe.

Allerdings konstatierte Ott: „Wir müssen uns vergewissern, dass der offene Ganztag derzeit von Teilen der CDU aber vor allem der AfD angegriffen wird. Wir befinden uns derzeit in einer gesellschaftlichen Rückwärtsbewegung. Diese müssen wir aufhalten.“

Im Laufe der Diskussion wurde klar, dass das wesentliche Problem der Dreiklang aus Zeit, Raum und Geld sein wäre. Darauf müssen die Prioritäten der Politik und Verwaltung gelegt werden.

Abschließend fasste Stein zusammen: „Schule und Jugendhilfe müssen viel mehr miteinander verzahnt werden. Eine offene Ganztagsschule aus einer Hand. Das muss unser Ziel sein.“

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