Im „Grenzenlos“ können sich Menschen mit und ohne Behinderung treffen, kennenlernen und gemeinsam ihre Freizeit gestalten. Am Samstag feiert die neue Begegnungsstätte ihre Eröffnung.

Menschen mit und ohne Behinderung sollen sich spontan an einem vertrauten Ort treffen können und unter fachkundiger Begleitung Raum, Zeit, Unterstützung und Orientierung für eine Teilhabe am Gemeinschaftsleben und bei der individuellen Freizeitgestaltung finden.

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Im Kreisgebiet gibt es mit dem Cafe Leichtsinn nur ein Angebot, das diesen Anspruch erfüllt. Es wird von vielen Jugendlichen mit und ohne Behinderung besucht, als Jugendeinrichtung, aber nur bis zum 27. Lebensjahr. Jenseits der Altersgrenze fehlt es an einem Ort der Begegnung, an dem Inklusion erfahren und gelebt werden kann.

Der Trend weg vom stationären zum selbständigen Wohnen verstärkt die Gefahr von Isolierung und Vereinsamung für alle Altersgruppen. Diese Lücke wird nun geschlossen.

Am 28.09.2019 eröffnen der CBF – Club behinderter Menschen und ihrer Freunde Rheinisch Bergischer Kreis e. V. und seine Tochtergesellschaft Inclusio Rhein-Berg gGmbH im Rahmen des Projekts zur Etablierung eines nachhaltigen inklusiven Anschluss-Angebots die inklusive Begegnungsstätte Grenzenlos.

Ab Oktober wird das Grenzenlos von mittwochs bis samstags an den Nachmittagen für die BesucherInnen geöffnet sein. Das inklusive Freizeitangebot richtet sich an alle Menschen. Angeboten wird ein vielfältiges Programm, Snacks & Getränke in gemütlicher Atmosphäre, barrierefreier Zugang & ein offenes Ohr.

Hier geht’s zur Eröffnungsfeier.

Weitere Informationen:

Begegnungsstätte Grenzenlos
Hauptstraße 293-297
51465 Bergisch Gladbach

www.grenzenlos-gl.de
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Das Grenzenlos ist eine Begegnungsstätte für ALLE. Unser inklusives Freizeitangebot richtet sich an Menschen ab 27Jahren. Wir bieten ein buntes Programm, Snacks & Getränke in gemütlicher Atmosphäre, barrierefreien Zugang & ein offenes Ohr.

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  1. Update:
    So wie Ich gehört habe ist die langfristige Finanzierung ab nächstes Jahr nicht mehr gesichert. Grund ist das es dann nur noch Spenden bekommt aber keine Fördermittel mehr bekommt. :S Stimmt es ?

    Bin selber nicht groß drin in der Szene. Aber mir kommt es so vor als wenn gesellschaftliche Aspekte viel zu sehr vernachlässigt werden.
    Vielleicht mal ein Statement von Seiten der Politik über Förderung solcher sozialen Begegnungsstätten.

    Oder müssen Menschen mit Behinderung immer “nerven” damit ihre Belange wahrgenommen werden ? Letztens gab es eine riesen Aktion in Bergisch Gladbach, Köln, Leverkusen.
    Alle Bahnhöfe und öffentliche Einrichtungen die nicht barrierefrei sind wurden gekennzeichnet mit Kreide.

    Ich habe das selber nur durch Zufall wahrgenommen beim vorbeigehen. Und war perplex als selbst Köln Deutz, Leverkusen HBF und Bergisch Gladbach öffentliche Orte wie Gleise oder Passagen haben die keinen Aufzug haben. Das hätte ich für nicht möglich gehalten. Habe extra kontrolliert weil ich von Natur aus skeptisch bin und voila es stimmt wirklich. Anderes Bier aber darüber wurde auch nicht berichtet.

    Fände ich toll wenn über die Entwicklungen in den Sozialen Sachen auch wieder verstärkt berichtet wird.
    Was bringt es wenn wir alle Solaranlagen und Wärmepumpen am Haus haben aber unsere Menschen im von der Gesellschaft verstoßen werden. Oder unsere Kinder psychisch leiden und das Jugendamt an die Grenzen gerät.
    An manchen Dingen sollten wir nicht wegschauen sondern hinschauen und Helfen.
    Und an manchen Dingen wird bis aufs kleinste Detail geachtet und Unsummen an Geld ausgegeben.
    (._.) (´-`)