Die Fertigstellung des „Wasserzeichens” für den Innenraum des Kreisverkehrs an der Schnabelsmühle geht in den Endspurt. Das erste Teilstück des Prototypen ist fertig.

Am Dienstag wurde im Garten der Villa Zanders 1/16 Teilstück des „Wasserzeichen“-Prototyps vorgestellt. „Die Fertigstellung des „Wasserzeichens“, das künftig den Kreisverkehr Schnabelsmühle zieren wird, geht in den Endspurt“, gibt Hendrik Walter, Vorstandsmitglied vom Unternehmernetzwerk Best of Bergisch, bekannt.

Das „Wasserzeichen“ ist das Ergebnis aus einem unter der Beteiligung von Politik und Öffentlichkeit vorweg durchgeführten dreiphasigen Wettbewerb.

Das „Wasserzeichen“, das an eine beschriftete Papierrolle erinnern soll, hat einen Durchmesser von insgesamt zwölf Metern. Die Skulptur besteht aus einer leichten Stahlkonstruktion und einer semitransparenten Plexiglasscheibe. In der Dunkelheit leuchtet die Skulptur und es treten, wie bei einem Wasserzeichen, Wörter zum Vorschein, die die Bürger und Besucher in Bergisch Gladbach begrüßen.

Die Wörter wurden von den Bürgern der Stadt im Rahmen der dritten Wettbewerbsphase selbst vorgeschlagen.  „Wir sind sehr stolz ein Teil dieses besonderen Projekts zu sein. Mit der baulichen Umsetzung könnten wir nicht zufriedener sein“, betont Hubertus Schäfer, Inhaber des Planungsbüros Greenbox Landschaftsarchitekten.

Die Realisierung dieses umfangreichen Projekts wäre ohne das vielseitige Engagement und die verschiedenen Fachkompetenzen der Unternehmen im Netzwerk Best of Bergisch sowie der engen Zusammenarbeit mit der Stadt Bergisch Gladbach und dem Planungsbüro Greenbox Landschaftsarchitekten nicht möglich gewesen. In allen Phasen war es ein Anliegen des Netzwerks und der Stadtverwaltung gewesen eine hohe Bürgerbeteiligung zu gewährleisten.

„Als Bürgermeister bin ich ganz besonders stolz auf das gute Gelingen dieses öffentlich-privaten Projekts. Besonders freut mich, dass die Bürger aktiv und mit viel Tatendrang dabei waren“, sagt Bürgermeister Lutz Urbach. Auch vom ersten Teilstück des neuen Wahrzeichens der Kreisstadt zeigt er sich begeistert und ist gespannt auf die Gesamtkonstruktion.

Mit der Verwirklichung des „Wasserzeichens“ macht das Unternehmernetzwerk Best of Bergisch der Stadt und seinen Bürgern ein großes Geschenk. Die Kosten der baulichen Umsetzung werden ausschließlich von Best of Bergisch selbst, sowie einzelnen Förderern getragen.

Weitere Interessenten, die Unterstützer dieses Leuchtturmprojekts werden wollen, sind herzlich willkommen und melden sich bitte unter  wettbewerb@schnabelsmuehle.de.

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5 Kommentare

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  1. 130.000€ !!!

    Mit dieser Summe hätte man sicherlich viele gute soziale Projekte unterstützen können. Sich ein Denkmal zu setzen, welches noch weitere Unterhaltungskosten verursacht ist meiner Meinung nach herausgeschmissenes Geld.

  2. Gefällt mir.
    Aber. Ich denke da an die Autofahrer nicht wenn man
    Dadurch abgelenkt wird.
    Durch ständiges hin schauen.

  3. Lesbar sind die per Wettbewerb und großem TamTam ausgesuchten Begriffe sicherlich nur aus der Nähe, zumindest in der Zeit ohne Beleuchtung.
    Müssen wir uns jetzt auf Fussgänger quer durch den Kreisel einstellen, die dieses „Denkmal“ aus der Nähe betrachten wollen? Der Kreisel ist – wie man täglich erleben muss – von vielen Autofahrern nur mit grosser Konzentration, die oft genug nicht mal ausreicht, zu befahren?
    Ein weiterer Infallschwerpunkt?

  4. Sehr geehrter Herr/Frau Knipper, Sie können die Vorgeschichte in den unten dem Beitrag verlinkten Texten nachvollziehen. Soviel vorab: das Unternehmernetzwerk hatte die Initiative ergriffen, weil die Stadt zu wenig Geld hat.