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Sessionsauftakt in Bensberg: Mir all sin en Famillisch

Unter dem Motto „Mir all sin en Famillisch” ist die Grosse Bensberger Karnevalsgesellschaft von 1968 rot weiss e.V. mit ihrem Gesellschaftsabend in die neue Session gestartet. Ein Abend voller Emotionen.

Das Motto beschreibt die Situation, dass die Gesellschaft trotz ihren vielzähligen Gruppierungen sich als eine große Karnevalsfamilie versteht. So waren mehr als 200 Mitglieder und Gäste der Einladung in das Bensberger AMG gefolgt und konnten einem Abend voller Emotionen folgen, durch den in Co-Moderation der Präsident Rainer Furth-Quernheim und Senatspräsident Manfred Heindl führten.

Und mit Emotionen startete die Veranstaltung dann auch gleich. Die Flöckchen – die in diesem Jahr ihr 25. Bestehen feiern konnten – machten den Anfang. Als sie dann am Ende ihres Auftritts stimmungsvoll „die Stähne“ interpretierten, wurden sie umrahmt von den Abordnungen aller Gruppierungen der Gesellschaft, die mit Wunderkerzen diesem umjubelten Auftritt der Flöckchen begleiteten.

Anschließend stellte der Vorsitzende der Gesellschaft Werner Geilenkirchen den neuen Sessionsorden vor. Neben dem Motto der Session 2020 „Dat is herrlich und echt Bergisch“ findet sich auch hier das Motto des Gesellschaftsabend wieder, schauen doch aus dem bergischen Fachwerkhaus alle Gruppierungen heraus.

1. Auftritt des Kinderdreigestirns

Und weiter ging es mit Emotionen. Das Kinderdreigestirn hatte seinen ersten Auftritt bei der Muttergesellschaft – denn die GBK ist Trägerverein des Kinderdreigestirns. Prinz Jonas I., Bauer Jannis und Jungfrau Elisabeth begleitet von den beiden Prinzenführerinnen Ivana Reuter und Angelika Knechtel absolvierten diese Feuertaufe sehr souverän.

Aus der Hand von Angela Walraff erhielt der Prinz dann seine Pritsche, die traditionell von ihr in Handarbeit gefertigt wurde. Natürlich bekamen die Drei auch noch Geschenke mit auf den Weg.

Schloßstadtpänz mit neuen Tänzen

Die als Prinzengarde fungierenden Schloßstadtpänz der „Tanzsportgemeinschaft“ (TSG) der Gesellschaft zeigten ihre drei neuen Tänze und wurden mit begeistertem Applaus gefeiert. Als Belohnung gab es vom Senat eine Geldspende für den Zug und kleine Schutzengel damit die Tänzerinnen und Tänzer unbeschadet durch die anstrengende Session kommen.

Künftiges Dreigestirn gibt eine Kostprobe

Nach einem gut gefüllten und sehr schmackhaften Buffet ging es dann Schlag auf Schlag weiter. Das designierte Dreigestirn mit Prinz Philipp I., Bauer Markus und Jungfrau Jennifer stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass sie schon voll auf Karnevalsmodus programmiert sind. Auf die Drei können wir uns in der kommenden Session freuen.

Bewährungsprobe für neue Mitglieder

Aber zu einem Gesellschaftsabend der Grosse Bensberger KG gehört auch die Aufnahme neuer Mitglieder, die ihre Probezeit erfolgreich absolviert haben. Diese müssen aber zunächst eine Aufgabe bewältigen. In diesem Jahr sollten Sie der Gesellschaft etwas darbieten, was zum Motto des Gesellschaftsabends passen sollte.

Die fünf hatten dieses Thema in eine Büttenrede verpackt und der Applaus des Publikums zeigte, das es allen gefallen hatte und der dann anschließenden Taufe nichts mehr im Wege stand. Aus der Hand ihrer Paten erhielten sie dann den begehrten Halsorden.

Diesen bekam in diesem Jahr zusätzlich der erste Bürger dieser Stadt Lutz Urbach aus der Hand des 1. Vorsitzenden. Lutz Urbach ist zwar schon seit Jahren getauft, hatte sich aber in diesem Jahr heimlich eine Litewka machen lassen und verfügt damit auch über die passende Kleidung, um den Halsorden tragen zu können.

Klabautermänner beeindrucken mit Akrobatik

Dann kamen mit den „Klabautermännern“ die großen Tänzerinnen und Tänzer der TSG zum Einsatz. Auch sie zeigten mit ihren neuen Tänzen eindrucksvoll, dass sich das schweißtreibende Training der letzten Monate mehr als gelohnt hat. In einer noch nie dagewesen Häufung zeigten die Mädels und Jungs Akrobatik und Hebefiguren, die den Zuschauern zeitweise den Atem stocken ließen.

Auch hier gab es die Schutzengel des Senates und aus dem Publikum insgesamt 1.111 Euro Spende; Geld das die TSG für die Wurfmaterialfinanzierung verwenden wird, denn in diesem Jahr werden sie erstmals im Gladbacher Zug auf einem eigenen Wagen mitfahren.

Emotionaler Abschied des Dreigestirns

Nun wurde es noch einmal sehr emotional. Das noch amtierende Dreigestirn aus der Mitte der Grosse Bensberger KG wurde durch den Präsidenten auf die Bühne gebeten. Mit launigen Worten und den Erinnerungen an einige Highlights – denn alle hätten den Zeitrahmen gesprengt – bedankte sich Senatspräsident Manfred Heindl im Namen der gesamten Gesellschaft bei Prinz Hanno, Jungfrau Jutta und Bauer Manfred.

Besonders ging er noch einmal darauf ein, dass die Drei direkt nach der Session dem Verein das Versprechen gegeben hatten, ihm auch künftig als Mitglieder die Treue zu halten. Mit deutlich bewegten Mienen sprachen die Drei dann noch einmal zu den Mitgliedern und die ein oder andere Träne auf und vor der Bühne suchte sich ihren Weg. Auch für die 3 gab es Geschenke als kleines Dankeschön!

Ehrung für Söntgerath und Klein

Geehrt wurden dann Mitglieder, die schon lange Jahre dem Verein die Treue halten. Neben dem Ehrensenatspräsidenten Norbert Söntgerath wurde auch Marianne Klein für 50jährige Mitgliedschaft geehrt. Sie erhielten aus der Hand von Werner Geilenkirchen und der neuen 2. Vorsitzenden Sabine Auweiler ein Präsent. Für 11jährige Mitgliedschaft wurden Silke, Frank und Niklas Reiländer und Andrea Habrunner mit dem entsprechenden Orden und einer Urkunde ausgezeichnet.

Axel Patt wird Senator

Eingerahmt vom Senat der Gesellschaft konnte Senatspräsident Manfred Heindl dann einen neuen Senator aufnehmen. Axel Patt wurde für seine Verdienste um die Gesellschaft und den vaterstädtischen Karneval zum Senator ernannt und erhielt neben der Ernennungsurkunde auch den entsprechenden Halsorden des Senates und die Senatsmütze.

Silke Reiländer im „Ruhestand”

Und weiter ging es mit einem sehr emotionalen Auftritt. Die langjährige 1. Vorsitzende der TSG Silke Reiländer hatte in diesem Jahr nach 11 Jahren die Verantwortung in neue Hände gelegt. Sowohl Schloßstandtpänz und Klabautermänner verabschiedeten Silke mit einem selbstgetexteten Lied, Rosen und einem Geschenk in den „Ruhestand“.

Auch der Vorstand dankte Silke für die enorme Leistung in den Vergangenen Jahren und verlieh ihr den Verdienstorden der Gesellschaft. Natürlich durfte ein Geschenk nicht fehlen. Für den Garten gibt es eine Feuertonne mit den Emblemen der Großen Bensberger.

„Ruut-wiess muss her“

Nicht fehlen auf dem Gesellschaftsabend durfte natürlich auch nicht die Vereinshymne „Ruut-wiess muss her“. Eigens hierfür war Rainer Busch, der Barde der Gesellschaft, von einer anderen Feier „ausgebüxt“. Das ist echte Tradition.

Zum Schluss dann war dem Literaten Frank Reiländer wieder einmal ein sehr guter Griff mit der neuen Coverband „Kölsche Welle“ gelungen. Die sympathischen jungen Musiker heizten auch zu späten Stunde den Saal mit vielen bekannten Songs noch einmal so richtig ein.

„En wirkliche Famillisch“

Das war ein sehr gelungener Auftritt, den Präsident Rainer Furth-Quernheim mit dem Versprechen honorierte, dass die Jungs in den kommenden Jahren auch auf den großen Veranstaltungen der Gesellschaft auftreten werden. Aber auch den Bandmitgliedern hatte es wohl sehr gefallen, denn sie feierten dann noch bis in den frühen Morgen mit der Gesellschaft die anschließende Party.

So ging dann ein emotionaler Abend zu Ende, der einmal mehr deutlich machte, dass die Grosse Bensberger KG „en wirkliche Famillisch“ ist.

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