Als Fachbereichsleiter für Liegenschaften kennt sich Bernd Martmann bestens mit den Baumaßnahmen der Stadt aus. In einem Vortrag teilte er sein Wissen mit der Senioren-Union.

Die CDU Senioren-Union Bergisch Gladbach hatte Dezernent Bernd Martmann, verantwortlich für die Liegenschaften der Stadt Bergisch Gladbach, zu Gast. Der Vorsitzende Manfred Klein begrüßte ihn und dankte für seine Bereitschaft, die Senioren Union über die wichtigsten Baumaßnahmen der Stadt zu informieren.

Die Gäste erfuhren hochinteressante Informationen über die Neugestaltung des Stadtbildes, Entwicklungen, Zukäufe von Grundstücken im innerstädtischen Bereich.

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Martmann wies auf die Wichtigkeit des neuen Flächennutzungsplans hin, ohne welchen durch die Bereitstellung neuer Flächen keine künftige Planung möglich sei. Die Aufnahme von Flüchtlingen und deren Unterbringung ab 2015 und nun der Rückbau der entstandenen Containergelände habe die Stadt an ihre wirtschaftlichen Grenzen geführt.

Als Fachbereichsleiter für die Liegenschaften ist Martmann an allen bisher durchgeführter Zukäufen und Planungen von Neubauten und Sanierungen maßgeblich beteiligt.

Ein wichtiger Teil der Tätigkeit gilt der Schulpolitik, einen geregelten Schulbetrieb aller in der Stadt ansässigen Schulen zu gewährleisten. Beispiel hier: Die Otto-Hahn-Schulen werden saniert. Beim NCG wird teilweise saniert und teilweise abgerissen (Nordtrakt) und neu gebaut. Die Sanierung der IGP Paffrath ist mittelfristig zu erwarten.

Bensberg erhält ein Integriertes Handlungskonzept. Es beinhaltet die Gestaltung der Schlossstraße, eine Begrünung durch die Schaffung eines Stadtgartens. Im Bereich des Bahnhofs wird eine Anbindung an den Stadtkern und des erworbenen Areals der Zanders Werke entstehen. Die Nutzung dieser Fläche und der vorhandenen Gebäude steht bevor und schließt die Denkmalschutzpflicht mit ein.

Eine große Herausforderung ist der Neubau eines Stadthauses und einer zentralen städtischen Bibliothek. Hier sind die Planungen weit fortgeschritten, ein Beginn der Baumaßnahmen ca. 2021 zu erwarten.

Nach anschließender Diskussion und Fragen an Bernd Martmann dankte ihm Josef Mohr. Die Besucher schlossen sich mit großem Beifall an und wünschten ihm einen verdienten Ruhestand ab dem 1. Februar 2020.

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