Lutz Urbach, Monika Benkel, Sabine Schepers, Lilo Behncken, Marlies zur Nieden, Marlis Ossendorf (Brigitte Rode fehlt) und der Vorsitzende des DKSB-Kreisverbandes, Michael Zalfen. Foto: Luhr

Ob Vorstandsarbeit, Kleiderkammer oder Kinder- und Jugendtelefon – ohne die Hilfe der zum Teil schon jahrzehntelang aktiven Ehrenamtlerinnen wäre der Kinderschutzbund im Kreis um Vieles ärmer. Dafür gab es jetzt sechs Ehrennadeln, vier davon in Silber.

Monika Benkel, Lilo Behncken, Marlies zur Nieden, Marlis Ossendorf, Sabine Schepers und Brigitte Rode haben eines gemeinsam: Sie unterstützen oder unterstützten mit ihrer freiwilligen Arbeit Kreisverband des Deutschen Kinderschutzbundes.

Anlässlich eines Dankeschön-Kaffeetrinkers in der Begegnungsstätte Engel am Dom verlieh Bürgermeister Lutz Urbach nun als Anerkennung die städtischen Ehrennadeln an die sechs Damen vom Kinderschutzbund. Monika Benkel, Lilo Behncken, Marlis zur Nieden und Marlis Ossendort erhielten die Ehrung sogar in Silber.

Monika Benkel ist bereits seit 1981 beim Kolpingwerk engagiert und seit 2003 Vorstandsmitglied der Kolpingfamilie. Sie plante und führte Veranstaltungen durch, begleitete Basteltage, organisierte Freizeiten für Senioren und junge Familien sowie Auslandsreisen der Kolpingfamilie. 16 Jahre lang leitete sie die Gesprächsrunde „Kolping klönt kreativ“.

Beim Kinderschutzbund arbeitet Monika Benkel seit 1995 in der Kleiderkammer. Um die ältere Generation kümmerte sie sich als Mitglied der Katholischen Frauengemeinschaft im Arbeitskreis Senioren der Pfarre St. Laurentius.

Marlies zur Nieden arbeitet seit 1988 ehrenamtlich am Kinder- und Jugendtelefon. Nicht nur die Beratung selbst, auch Fortbildungen, Supervisionen und Besprechungen gehören zu dieser anspruchsvollen Aufgabe.

Daneben war sie im Vorstand tätig und bekleidete dort von 1994 bis 1997 das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden. Im Arbeitskreis Schule beriet sie jahrelang Schülerinnen und Schüler in der IGP. Außerdem engagierte sie sich in der Öffentlichkeitsarbeit.

Die Overatherin Lilo Behncken setzt sich seit 1990 für den Kinderschutzbund ein. Vom Arbeitskreis „Familienbetreuung“ wechselte sie ins „Aktionsteam“, das alle Aktivitäten rund ums Jahr plant und durchführt: „Tag der gewaltfreien Erziehung“, Spielefeste, Infostände, Sommerausflüge, Weltkindertag und Familienweihnachtsfeier.

Bei der Spendenaktion vor Weihnachten ist Lilo Behncken die eifrigste Waffelbäckerin. Auch am Kinder- und Jugendtelefon gibt sie ihre Lebenserfahrung an die jungen Menschen Weiter. In Overath engagiert sie sich zusätzlich für ausländische Familien.

Marlis Ossendort begeht in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum beim Kinderschutzbund. Immer noch nimmt sie den Hörer des Kinder- und Jugendtelefons in die Hand und ist wegen ihrer großen Erfahrung bei den Anrufern sehr geschätzt.

Ihre Vorstandsarbeit beim Kinderschutzbund und Mitarbeit bzw. Leitung im Arbeitskreis Schule runden ihre ehrenamtliche Arbeit ab.

Sabine Schepers aus Kürten koordiniert seit zehn Jahren das Kinder- und Jugendtelefon beim Kreisverband. Zu ihren Aufgaben gehört die Organisation von Aus- und Fortbildung sowie der Supervision.

Außerdem ist sie Ansprechpartnerin der Mitglieder und vertritt den Standort bei der Dachorganisation „Nummer gegen Kummer“. Seit 2011 sitzt Sabine Schepers auch im Vorstand und ist Schriftführerin.

Brigitte Rode, ebenfalls Overatherin, arbeitet für den Kleiderladen in ihrer Stadt, aber auch für das Kinder- und Jugendtelefon. Sie ist bekannt und beliebt wegen ihrer Ruhe und Freundlichkeit, ihres Humors und ihres guten Kontaktes zur Kundschaft.

Für ihren Einsatz zum Wohl der Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt und im Kreis hat der Stadtrat den sechs Damen vom Kinderschutzbund die Auszeichnungen der Ehrennadeln zugesprochen, die von Bürgermeister Lutz Urbach jetzt übergeben wurden.

Pressestelle Stadt BGL

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