Auf Initiative der Schülervertretung des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums beteiligten sich SchülerInnen am so genannten „Red Hand Day“, einer weltweiten Initiative gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten in Kriegsgebieten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

Getragen wird die Initiative von vielen caritativen Organisationen rund um die Welt, u. a. von Unicef, der Kindernothilfe und terre des hommes.

Um auf das Schicksal von Kindersoldatinnen und -soldaten aufmerksam zu machen, stellten Lehrkräfte der Fächer Evangelische und Katholische Religionslehre, Praktische Philosophie und Sozialwissenschaften Unterrichtsstunden zur Verfügung. Im Rahmen der Stunden beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 6, 8 und 9 u. a mit der Frage, auf welche Weise Kinder zum Kampf in bewaffneten Konflikten gezwungen werden und welche Gründe sie selbst ggf. bewegen, sich Armeen und Milizen anzuschließen.

In Rahmen der Stunden wurden außerdem die UNO-Kinderrechtskonvention und vor allem natürlich Wege thematisiert, wie man Kinder vor dem Einsatz als Soldatinnen und Soldaten wirksam schützen kann und welche Hilfsmöglichkeiten es für die häufig schwer traumatisierten Kinder, Jugendlichen und junge Erwachsenen es gibt, die in Konflikten kämpfen mussten oder immer noch müssen.


Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler der SV und die Lehrkräfte bei ihrer Aufklärungsarbeit durch Frau Dr. Vorwerk, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Ortsgruppe von terres des hommes hier in Bergisch Gladbach engagiert und von den Hilfsprojekten für ehemalige Kindersoldatinnen und -soldaten berichtete.

Ganz praktisch ging es im Rahmen der Unterrichtsstunden dann an das Sammeln von roten Händen. In einem Kunstraum der Schule versammelten sich die Schülerinnen und Schüler, die an den Unterrichtsprojekten teilgenommen hatten, gemeinsam mit ihren Lehrkräften, um eine Vielzahl roter Handabdrücke auf einem von SV-Schülerinnen und -Schülern vorbereiteten Banner zu hinterlassen. Insgesamt kamen hierbei 243 Handabdrücke zusammen.

Dieses Transparent soll in den nächsten Tagen im Foyer des NCG ausgestellt werden, um längerfristig an das Projekt zu erinnern. Zudem gibt es Überlegungen in den beteiligten Fachschaften, das Thema dauerhaft in den Fachcurricula zu verankern.

Dennis aus der SV, der den Kontakt zu Frau Dr. Vorwerk herstellte, berichtet: „Das Schicksal von Kindersoldaten im Rahmen des Red-Hand-Days zu thematisieren rief bei vielen Schülerinnen und Schülern sowohl Betroffenheit als auch eine große Motivation hervor. Sich gemeinsam für einen guten Zweck zu engagieren gab uns darüber hinaus auch ein gutes Gefühl.“

ist das Nicolaus Cusanus Gymnasium an der Reuterstraße in Hebborn. Mehr Infos auf der Website: ncg-online.de

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