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Die Hälfte der Macht den Frauen! Diese für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen fundamentale Forderung scheint die Stadt Bergisch Gladbach noch nicht verinnerlicht zu haben: unter den Führungskräften der Stadtverwaltung finden sich drei Frauen – und 11 Männer. Frauen in Bergisch Gladbach müssen sich also statt mit der Hälfte der Macht mit 20 Prozent zufriedengeben.

Die Grünen Bergisch Gladbach erinnern am Internationalen Frauentag daran, dass dieser Zustand nicht haltbar ist und einer zukunftsgewandten Entwicklung der Stadt im Wege steht.

Sie weisen auf eine Studie von Plan International hin, die feststellt, dass 76 Prozent der jungen Frauen weltweit eine Führungsposition in Politik, Gesellschaft oder Wirtschaft übernehmen wollen.  Das zeigt: es gibt genug Frauen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – was fehlt, sind Strukturen, die das unterstützen und fördern.

Die Grünen Bergisch Gladbach fordern darum: Mehr Förderprogramme für Frauen in der Politik und das Anstreben einer paritätischen Besetzung der Führungspositionen in der Stadtverwaltung! 

Bündnis 90/Die Grünen unterstützt die Forderung nach einer Stärkung von Frauen in (politischen) Führungspositionen schon seit der Gründung der Partei, unter anderem durch die Aufstellung von paritätischen Listen sowie der Wahl von einem Vorsitzenden-Duo mit mindestens einer Frau.

Der Ortsverband Bergisch Gladbach wird momentan mit Theresia Meinhardt und Eva Gerhardus als Vorstandssprecherinnen sogar von zwei Frauen nach außen vertreten.

Dieses aktive Engagement für eine Gleichberechtigung von Männern und Frauen in der Politik wünschen sich die Grünen ausdrücklich auch von den anderen Parteien. Diese haben mit der Aufstellung ihrer Listen für die Kommunalwahlen im September 2020 die Chance, sich zu einer echten Gleichberechtigung zu bekennen und die Liste zur Hälfte mit Frauen zu besetzen.

Vorstandssprecherin Eva Gerhardus meint dazu: „Wir erwarten von den anderen Parteien, dass sie gerade auf den vorderen Listenplätzen Frauen aufstellen, und werden sie auch an dieser Erwartung messen. Wir wissen, dass es in den Reihen von SPD, FDP und CDU Frauen gibt, die das Zeug dazu haben, und wünschen uns, dass dieses Potenzial auch genutzt wird.

Eine Partei, in der Frauen keinen Platz in der ersten Reihe haben, ist für andere Frauen eigentlich nicht wählbar.“

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