Das Neubauviertel „Mit Herz in Hand“ nimmt langsam Formen an: Drei von insgesamt sechs Rohbauten sind fertig. Am 1. April startet die Vermietung der ersten von insgesamt 99 Wohnungen.

„Mit Herz in Hand“ nennt die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft (RBS) ihr Neubauprojekt an der Handstraße, mit dem sie der wachsenden Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum begegnet. Gleichzeitig verwirklicht die RBS mit der Neubebauung des Quartieres ein ökologisch-nachhaltiges Wohnkonzept. Gut 22 Millionen Euro investiert sie in eines ihrer größten Neubauprojekte.

Sechs Gebäude in heller Architektur, zweigeschossig mit Staffel- und Gartengeschoss entstehen bis 2021 an der Handstraße, Ecke Carl-von-Ossietzky-Straße.

Die insgesamt 99 Mietwohnungen sind modern, hochwertig und barrierearm ausgestattet, jede verfügt über einen Balkon oder eine Terrasse. Geplant sind Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen in einer Größe von 67 bis 102 Quadratmetern.

Aufzüge in jedem Gebäude sorgen für den barrierearmen Zugang. Die Nettokaltmiete wird im Durchschnitt bei 9,50 Euro pro Quadratmeter liegen.

Umweltfreundliche Pelletheizung

Ökologische Nachhaltigkeit erreicht die RBS mit größtmöglicher Energieeffizienz und dem Einsatz umweltfreundlicher Technologie. Die Gebäude übertreffen die modernen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Eine Pelletheizung in jedem Haus sorgt außerdem für eine umweltfreundliche Wärmeversorgung auf der Basis nachwachsender Rohstoffe. Photovoltaikmodule an allen Balkonen produzieren zusätzlichen Strom für den individuellen Verbrauch.

Grün wird auch das Herz der Siedlung: Eine zentrale Freifläche mit großem Spielplatz soll den Bewohnern als generationenübergreifender Treffpunkt dienen.

Die Wohnanlage selbst besitzt eine eigene Zufahrt mit 107 Stellplätzen, darunter neun Parkplätze für Menschen mit Behinderung. Außerdem stehen 246 Fahrradstellplätze zur Verfügung, für jedes Haus 41.

„Mit unserem Viertel möchten wir Menschen jeden Alters und in unterschiedlichsten Lebenssituationen nicht nur ansprechenden und bezahlbaren Wohnraum bieten, sondern ein Zuhause, in dem sie sich wohlfühlen können“, sagt Sabine Merschjohann, Geschäftsführerin der RBS. „Wir bauen hier eben mit Herz in Hand.“

Verdoppelung der Wohnfläche

In dem neuen Quartier schafft die RBS Wohnraum für alle Generationen und verdoppelt die Wohnfläche an diesem Standort.

Ursprünglich befanden sich an der Handstraße, Ecke Carl-von-Ossietzky-Straße Häuser aus den 1950er Jahren. Nachdem die RBS das Gelände 2013 erworben hatte, begann sie 2017 mit dem Abriss. Fast alle Mieter fanden in anderen Wohnungen der RBS ein neues Zuhause.  

Am 1. April beginnt die Vermietung des ersten Gebäudes, das im September bezugsfertig wird. Die Vermietung der Wohnungen im letzten Haus beginnt im Frühjahr 2021.

Für die Besichtigung hat die RBS eine moderne Form vorbereitet, eine Musterwohnung kann ab sofort virtuell erkundet werden.

Über die RBS

Die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft mbH (RBS) wurde 1948 gegründet. Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare, ökologisch ausgerichtete Wohnungsversorgung von breiten Schichten der Bevölkerung. Aktuell bewirtschaftet das öffentliche Unternehmen rund 2.000 Wohnungen im Rheinisch-Bergischen Kreis.

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Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft

Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH mit dem vorrangigen Ziel, breite Schichten der Bevölkerung im Rheinisch-Bergischen Kreis mit sozial verantwortbarem, ökologisch ausgerichtetem und sicherem Wohnraum zu versorgen.

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1 Kommentar

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  1. Hört sich alles gut ab, bis auf einen wichtigen Faktor:

    Pelletheizungen mögen umweltfreundlich sein, sie sorgen aber dafür, dass die Feinstaubbelastung in dem Wohngebiet exorbitant steigen wird. Ganz schlechte Idee.

    Generell machen Holzöfen am ehesten noch in weniger dicht besiedelten Gegenden Sinn – dieser Aspekt ist jedenfalls eine Mogelpackung – denn die Luft, die eingeatmet wird sollte doch auch schadstofffrei sein, oder etwa nicht?