René Meißner

In der Corona-Krise ändern die Menschen ihre Gewohnheiten. Das gilt auch für das Bezahlverhalten. Eine Analyse und Tipps von René Meißner, Payment-Experte der Kreissparkasse Köln in Bergisch Gladbach.

Die Entwicklung infolge der Corona-Ausbreitung hat den Alltag vieler Menschen auf den Kopf gestellt. An Kassen in Geschäften der Grundversorgung beispielsweise bilden sich oft längere Schlangen – allerdings nicht unbedingt immer, weil zu viele Menschen dort wären, sondern weil sie aufgrund der Abstandsregelungen weiter auseinander stehen.

So konnte ich beobachten, dass man häufig doch schneller an der Reihe ist als im ersten Moment vermutet. Zum schnelleren Vorankommen an der Supermarktkasse trägt sicherlich auch die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens bei.

Ich kann mich noch gut an die Anfänge der Verbreitung dieser Funktion erinnern. Als die ersten Kunden davon Gebrauch machten, trafen sie mitunter auf überraschte Kassiererinnen und Kassierer, denen die Bezahlmethode ohne das Einstecken der Karte noch nicht geläufig war. Andere Kunden mussten sich zunächst etwas orientieren, wie nah und an welche Seite des Kassenterminals sie ihre Girokarte halten sollen. Das alles ist gerade einmal zweieinhalb Jahre her.

Heute ist das kontaktlose Bezahlen längst in der breiten Bevölkerung angekommen. Viele Menschen halten wie selbstverständlich ihre Giro- oder Kreditkarte oder das Smartphone an das Kassenterminal, um den beschleunigten Bezahlvorgang zu nutzen.

Waren bereits in der zweiten Hälfte des Vorjahres bis zu 40 % der Zahlungen kontaktlos, wird inzwischen sogar bereits mehr als die Hälfte aller Zahlungen auf diesem Wege vorgenommen.

Bald bis 50 Euro komplett berührungslos

Sowohl den Kunden als auch den Kassierern kommt dabei zugute, dass die Karte oder das Smartphone beim Bezahlen nicht aus der Hand gegeben werden muss – und ein potenzieller Weg zur Übertragung von Keimen damit ausgeschlossen wird.

Bis 25 Euro ist beim kontaktlosen Bezahlen nicht einmal die PIN-Eingabe erforderlich und das Bezahlen somit komplett berührungslos. Demnächst wird diese Betragsgrenze in der gesamten deutschen Kreditwirtschaft auf 50 Euro angehoben, so dass bei noch mehr Einkäufen das Eintippen der vierstelligen PIN entfallen kann.

Wie funktioniert es mit der Karte?

Bei der Kreissparkasse Köln sind bereits heute die meisten der ausgegebenen Giro- und Kreditkarten kontaktlosfähig – zu erkennen am Wellen-Symbol auf der Karte. Zum Bezahlen brauchen Sie die Karte lediglich für einen kurzen Moment etwa zwei Zentimeter vor das Kassenterminal zu halten – ein Ton signalisiert, dass die Zahlung erfolgreich war.

Die PIN-freien Zahlungen bis 25 Euro, künftig bis 50 Euro, sind damit deutlich schneller gegenüber der traditionellen Variante des Kartesteckens, geschweige denn der Barzahlung.

Wie funktioniert es mit dem Smartphone?

Die Kreissparkasse Köln bietet für beide gängigen Smartphone-Betriebssysteme – Android ebenso wie iOS von Apple – mobile Bezahllösungen an.

Für Android-Geräte heißt die App der Sparkassen „Mobiles Bezahlen“, sie kann kostenlos aus dem Google Play Store heruntergeladen werden. Halten Sie nach dem Installieren Ihre „physische“ Giro- oder Kreditkarte zur Hand, um die entsprechende Kartennummer einzutragen, dann ist die App im Handumdrehen eingerichtet.

Ebenfalls intuitiv funktioniert die Einrichtung von „Apple Pay für Apple-Geräte. Diese Methode ist aktuell nur für Kreditkarten, künftig aber auch für Girokarten möglich.

In beiden Fällen können Sie beim Bezahlen das Smartphone genauso wie eine Karte vor das Kassenterminal halten. Solche mobilen Zahlungen kommen übrigens gänzlich ohne PIN-Eingabe am Kassenterminal aus und sind damit noch hygienischer.

Denn bei höheren Beträgen erfolgt die Authentifizierung stattdessen über die Entsperrfunktion des jeweiligen Smartphones, also zum Beispiel das Entsperrmuster, den Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung.

Ist das kontaktlose Bezahlen sicher?

Für Kontaktlos-Zahlungen gelten die gleichen hohen und bewährten Sicherheitsstandards wie für die klassischen Girokartenzahlungen. Wichtige persönliche Daten wie Ihr Name, Ihr Geburtsdatum oder Ihre Adresse werden bei kontaktlosen Zahlungen – gleich ob per Karte oder Smartphone – in keinem Fall übertragen.

Da Karte oder Smartphone sehr nah an das Kassenterminal gehalten werden müssen, ist auch ein versehentliches oder unbemerktes Bezahlen „im Vorbeigehen“ nahezu unmöglich.

Sollten Sie das kontaktlose Bezahlen bislang noch nicht genutzt haben, kann ich Ihnen nur raten: Probieren Sie es aus. Es funktioniert einfach und schnell. Wenn Sie Fragen dazu haben, hilft Ihr Sparkassenberater Ihnen gerne weiter.

Im aktuellen Umfeld empfehlen wir, derzeit verstärkt telefonisch, per E-Mail oder auch per Textchat über unsere Interseite www.ksk-koeln.de mit uns in Kontakt zu treten. Und das Wichtigste zum Schluss: Bleiben Sie gesund!

Ihr René Meißner

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