Mehr Vorbereitungszeit: Die Rückkehr der Viertklässler in die Grundschulen erfolgt laut Schulministerium statt am 4. Mai nun frühestens am Donnerstag, den 7. Mai. Geplant sind drei Schulstunden pro Tag als Ergänzung zum Home Schooling. Ob es ein OGS-Angebot geben wird, ist derzeit noch unklar.

Neuer Starttermin für die Rückkehr der Viertklässler aus den Corona-Ferien: Statt dem 4. Mai soll dieser nun “„frühestens” am 7. Mai erfolgen. Man wolle den Schulen gleiche Vorbereitungszeit einräumen wie den Gymnasien oder Berufskollegs, die in der vergangenen Woche bereits mit den Prüfungsjahrgängen gestartet seien, begründet das NRW-Schulministerium das Vorgehen.

„Konkrete Ausgestaltung” in Abstimmung

Kommunen und Gemeinden als Schulträger bekämen damit ebenfalls weitere Tage, um die Schulen unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes vorzubereiten. Über die konkrete Ausgestaltung weiterer Schritte würden noch in dieser Woche Abstimmungsgespräche mit betroffenen Akteuren aus dem Bildungsbereich stattfinden, heißt es weiter in Düsseldorf.

Dies bedeutet konkret: Der Schulstart kann unter Umständen auch noch später erfolgen.

Drei Schulstunden, keine Pause

Klar ist hingegen bereits das Pensum für die Grundschulen. Laut Florian Lambertz, Schulleiter der GGS An der Strunde und Sprecher der Regionalgruppe der Grundschulen Bergisch Gladbach Mitte, seien drei Schulstunden täglich ohne Pause geplant. Der Präsenzunterricht werde als weiteres Angebot zum Home Schooling verstanden.

Ob alle Schüler gleichzeitg in die Schule kommen oder ein Schichtsystem angeboten werde, hänge von den räumlichen Kapazitäten der jeweiligen Grundschulen ab.

Ebenso wie die Maskenpflicht: Konsens sei, dass in den Klassen keine Masken getragen würden. Schulen könnten individuell festlegen, ob Masken auf den Gängen oder unmittelbar vor den Schulen zu tragen seien. Dies sei in erster Linie als Signal und Erinnerung an die Schüler:innen zu verstehen, den gebotenen Abstand weiter einzuhalten.

Keine Aussage zu OGS und Klassen 1 bis 3

Bezüglich der OGS ist die Situation derzeit ebenfalls noch unklar. Man gehe davon aus dass OGS-Angebote „eher nicht” geben werde, sagte Lambertz. Vorgaben aus dem Familienministerium lägen dazu noch nicht vor. Die Notbetreuung solle indes bestehen bleiben.

Auch zur Rückkehr der Klassenstufen 1 bis 3 gebe es derzeit noch keine Informationen. Aktuell gelte lediglich die allgemeine Beschlusslage der Kultusminister der Länder, dass jedes Kind vor den Sommerferien in die Schule solle.

Wie dies genau organisiert wird, ist offen. Die Sommerferien starten in NRW bereits am 29. Juni, also in gut acht Wochen. Die Uhr tickt.

Holger Crump

ist freier Journalist und vielseitig interessierter fester Mitarbeiter des Bürgerportals.

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