Zur Wahl des Integrationsrats am 13. September treten neben Einzelkandidaten auch Teams in Form von Wahllisten an. In diesem Beitrag stellt die Liste „Unser buntes Bergisch Gladbach“ sich und ihre Ziele vor.

„Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet.“ sagte einst Albert Einstein und diese Aussage hat sich die Wahlliste „Unser buntes Bergisch Gladbach“ zum Motto gesetzt.

Die Tätigkeit des Integrationsrates muss über ein Abnicken der Verwaltungsvorlagen hinaus gehen. Das Team bringt genug Erfahrung und Sachverstand mit, um neue Impulse für die Internationale Gemeinschaft in Bergisch Gladbach zu setzen. Zudem haben wir ein kämpferisches Engagement das bei der Erreichung von Chancengleichheit notwendig ist.

Hinweis der Redaktion: Grundsätzliche Informationen zum Integrationsrat finden Sie in diesem Beitrag. Weitere Artikel zum Thema haben wir unten aufgeführt.

Mit seinen Beratenden Mitgliedern in den einzelnen Ausschüssen kann der Integrationsrat auf den Stadtrat in allen Bereichen wie Bildung& Soziales, Umwelt& Wohnungswesen, Stadtplanung aber auch der Haushaltsplanung einwirken. 

Niloofar Aghazadeh: Ich komme aus dem Iran. Seit 10 Jahren lebe ich in Bergisch Gladbach und bin Mutter von zwei Kindern. Von Beruf bin ich Wirtschaftsingenieurin. Als Frau und Mutter möchte ich andere Frauen über Ihre Rechte aufklären. Ich möchte ihnen helfen sich aktiv für ihre Kinder in der Kita und in der Schule einzusetzen und in Mitwirkungsorganen teilzunehmen. 

Mohammed Moshmosh: Ich lebe seit 2015 in Bergisch Gladbach. Wir engagieren uns, damit wir alle die gleichen Rechte bekommen. Damit wir mit verschiedener Hautfarbe, verschiedener Nationalität und verschiedenen Religionen gemeinsam in Frieden zusammenleben können.

Umut Bilgic: Ich bin in der Türkei geboren, habe einen alevitisch-kurdischen Background und lebe nun seit fast 30 Jahren in Bergisch Gladbach. Für mich ist jeder Mensch gleichwertig, unabhängig von der sexuellen Ausrichtung, vom Geschlecht, ethnischer oder religiöser Zugehörigkeit. Ich möchte mich einsetzen für Diversität, den interkulturellen Dialog und insgesamt ein buntes Bergisch Gladbach.” 

Rachid Akramallah-Bethe: Geboren wurde ich 1978 in Settat nah der Stadt Casablanca in Marokko und bin bis zum 23. Lebensjahr dort aufgewachsen.  In Deutschland habe ich zuerst eine Ausbildung als Koch gemacht und danach Betriebswirtschaftslehre studiert. Seit einigen Jahren bin ich bei der Bundesagentur für Arbeit angestellt. 

Ich kenne aus eigener Erfahrung die Schwierigkeiten, die Migrantinnen und Migranten während der Schul-Ausbildung- und Studienzeit durchlaufen. Ich möchte auf kommunaler Ebene die Interessen aller Migrantinnen und Migranten dieser bunten Stadt gegenüber der Politik, der Verwaltung und der Öffentlichkeit vertreten. Wählt „Unser buntes Bergisch Gladbach“. Auf den Stimmzettel sind wir fast ganz unten unter der Nr. 41 gelistet. Wer wählt, kann mitbestimmen.

Ramin Farzanehfar: Mein Name ist Ramin Farzanehfar, ich wurde im September 1970 in Teheran, Iran geboren und lebe seit 49 Jahren in Deutschland. Ich bin Vater von zwei Kindern. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Wirtschaftswissenschaften in Köln habe ich mehrere Jahre eine Kommunikationsagentur in Köln geleitet.  

Als Vorstandsvorsitzender des SoNett e.V., der Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband ist, habe ich in den vergangenen Jahren mit vielen Strukturen im Bereich der Integration hier vor Ort zusammengearbeitet. Mit diesen Kenntnissen will ich in der kommenden Wahlperiode mit Politik und Verwaltung als Integrationsrat weitere Maßnahmen zum Thema Nachhaltigkeit mitgestalten und entwickeln.

Wir planen folgende Maßnahmen:  

  • Anti-Rassismus- und Antidiskriminierungsarbeit etablieren  
  • Bildung eines Dachverbandes der Migrantenorganisationen für gemeinsame Projektarbeit   
  • Unterstützung des Aufbaus einer Begegnungsstätte zur Integrationsarbeit 
  • Verbesserung der Schulerfolge von Migrantenkindern und der Elternarbeit 
  • Forderung an die Verwaltung für ein zielgerichtetes Berichtswesen 
  • Verstärkte Kooperation mit den lokalen Einrichtungen und Organisationen 
  • Erarbeitung von Jahresplänen mit globalen Themenschwerpunkten zur Kofinanzierung 
  • Flexibel bei Hilfen in Notfällen wie in Zeiten von Covid-19 

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