Wie der Staat Israel entstanden ist wird den Besuchern der Ausstellung „1948“ mit bisher kaum beachteten Dokumenten, Bildern und geopolitischen Karten, Vorträgen und musikalischen Darbietungen nahegebracht. Für Schulklassen und andere Gruppen gibt es besondere Angebote.

Die bundesweit renommierte Ausstellung „1948“ wird ab Montag, 28. September 2020, in Bergisch Gladbach gezeigt. Unter der Schirmherrschaft des Bundesbeauftragten Dr. Felix Klein zeigt sie die Entstehung des modernen Staates Israel.

„1948“ wurde bisher überwiegend in Universitäten, Rathäusern, Kirchen, Landratsämtern und Gymnasien gezeigt. Für 2021 ist die Ausstellung im Europaparlament geplant.

Sie basiert auf der jahrelangen Forschungsarbeit eines Expertenteams aus Politikwissenschaftlern, Historikern und Nahostspezialisten. 32 Tafeln zeigen bislang kaum beachtete Dokumente und Bilder. Geopolitische Karten geben den Besuchern einen strategischen Überblick über das komplexe Gesamtgeschehen.

Petra Hemming, Vorsitzende des veranstaltenden Ganey-Tikva-Vereins, hofft auf starkes Interesse in Bergisch Gladbach. „An kontroversen Meinungen dazu mangelt es in der Stadt zweifellos nicht. Besonders auch für Schulen bietet sich eine besondere Gelegenheit zu anschaulichem Geschichtsunterricht.“

Die Ausstellung findet im Saal des Wirtshauses am Bock, Konrad-Adenauer-Platz 2 statt. Bei freiem Eintritt ist „1948“ von Montag, 28.09. bis Dienstag, 06.10. täglich von 11:00 bis 19.00 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen.

In der Ausstellung sind Gruppenführungen für Vereine oder Schulen sind möglich. Anfragen bitte an Axel Bolte per Mail und Jürgen Wesche per Mail.

Rahmenprogramm mit Musik und Vorträge

Das Rahmenprogramm beinhaltet neben der Vernissage mehrere Fachvorträge mit Diskussionen. Zu den Referenten gehört der bekannte Nahost-Historiker Dr. Oren Osterer.

  • Zur Eröffnungsveranstaltung am 30.9.2020 treten Solisten des Yachad-Chamber-Orchestra auf.
  • Am 01.10.2020 ist der Publizist Alex Feuerherdt zu Gast.
  • Die Matinee mit Walter Klitz am 04.10.2020 wird musikalisch begleitet durch das „Duo Meitar“.
  • Am 6.10.2020 findet ein Offenes Balagan Treffen in der Ausstellung statt.

Für die Veranstaltungen ist Corona-bedingt eine Anmeldung per Mail notwendig, die Sitzplätze sind limitiert.

Ganey-Tikva-Verein

Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. ist zu erreichen über die Vorsitzende Petra Hemming, per Mail: petra.hemming@gmail.com

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24 Kommentare

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  1. Man kann sicher nicht alles glauben, was auf Wikipedia steht, aber gehen wir mal davon aus, dass zutrifft, was unter dem Eintrag „Gane Tikwa“ über die israelische Stadt zu lesen ist, der sich der Ganey Tikva-Verein in Bergisch Gladbach laut Darstellung auf seiner Homepage besonders verbunden fühlt (wenn wir mal glauben wollen, was da steht).
    Nach dieser Darstellung wurde Ganey Tikva 1949 auf dem Gebiet des palästinensischen Dorfes Al-Abbasija gegründet. Zuvor war das Dorf während des Palästina-Krieges 1948 unter der Operation Hametz angegriffen und schließlich unter der Operation Dani entvölkert worden, so Wikipedia – vergleichbar den 417 anderen damals zerstörten und entvölkerten palästinensischen Dörfer. Einige der Überreste des Dorfes Al-Abbasija existieren noch heute im Zentrum von Ganey Tikva. So z.B. das Grabmal von Huda ibn-Yaaqub, das ursprünglich ein muslimischer Schrein war, heute aber ein jüdischer Schrein ist.
    Wenn schon der Ganey Tikva-Verein die Ausstellung über die Gründung des Staates Israel nach Bergisch Gladbach holt, wäre es doch eigentlich naheliegend gewesen, auch über diesen Teil der Geschichte zu informieren – … wollte man doch aller Indoktrination abhold sein.

  2. “Wenn Pappe Ihnen nicht zusagt”… So ein Satz ist recht entlarvend. Denn hier geht es nicht um persönlichen Geschmack, sondern um saubere historiographische Arbeit. Wenn Fälscher Ihnen zusagen, dann ist das Ihr Problem.

    Es grenzt darüber hinaus schon an groben Unfug, Pappe mit Morris u.a. inhaltlich gleichzusetzen. Wer Morris etwas verfolgt, der weiß , wie viel er von Pappe und dessen Arbeit hält. Morris bezeichnet das “große Werk” von Pappe “The ethnic Cleansing of Palestine” als “one big lie” und “you cannot rely on one sentence in Ilan Pappe’s book” – (https://www.youtube.com/watch?v=7jGhC5vMY6s&feature=youtu.be – hier ca. ab 2 Minuten).

    Die Frage nach dem Kräfteverhältnis im Krieg von 1948/49 bespricht auch Morris. Von daher ist das kein Monopol, welches Pappe für sich behaupten könnte – und mit Sicherheit keine “Rehabilitierung”.

    Aber ursprünglich ging es hier um die Nakba-Ausstellung, die in Umfang und Differenziertheit weit hinter der Ausstellung 1948 zurückbleibt. Nakba behandelt im Kern nur die angebliche massenhafte Vertreibung der Araber aus Palästina (die hat es gegeben, war aber nicht der vorherrschende Grund, warum die Araber Palästina verlassen haben).

    Die Ausstellung 1948 dagegen widmet sich dem Thema aus verschiedensten Aspekten und bespricht diese durchaus differenziert. Gewalt von jüdischer Seite wird nicht ignoriert (arabische Gewalt kommt in der Nakba-Ausstellung nicht vor!).

    Letztlich sei zu erwähnen, dass Benny Morris in der Fachjury saß, die die Ausstellung 1948 begleitet hat, so sagen die Macher. Auf der Website der Ausstellung stößt man auf ein Zitat von Benny Morris, das dieser wohl bei der Uraufführung der Ausstellung 1948 am 14. Mai 2018 in München als Key-Note Speaker sagte:

    „The exhibition 1948 goes a long way to correcting some of the distortions
    of history embedded in the traditional Palestinian narrative regarding
    these events. Hopefully, it will show in other places in Germany, in Germanspeaking countries around, and elsewhere in Europe, and allow viewers to
    hear and see a contrary narrative, which I believe is far more truthful than
    that washing across Europe, via much of the media, at the moment.“

    Damit verabschiede ich mich aus diesem Thread und wünsche ein schönes Wochenende.

  3. Es ist schon erstaunlich: NeroReret diffamiert Ilan Pappe als Geschichtsfälscher; gleichzeitig beruft er sich bzgl. der Frage der waffentechnischen Unterlegenheit der israelischen Armee im Krieg von 1948 auf „die seriöse Geschichtsforschung“, die die Fragwürdigkeit dieses alten Narrativs „herausgearbeitet“ habe. Erfreulicherweise wird Ilan Pappe damit indirekt (und unbewusst?) rehabilitiert; denn er gehört ebenfalls zu der von Jörg Bärschneider erwähnten Gruppe der sog. „Neuen israelischen Historiker“, deren Verdienst eben die Entlarvung der alten Narrative ist. Schön, dass NeroReret das als „seriöse Geschichtsforschung“ anerkennt.

    Sehr zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang das Buch „Stein, Papier. Eine Spurensuche in Galiläa“ des israelischen Schriftstellers Tomer Gardi. Er untersucht darin die Geschichte „seines“ Kibbuz Dan. Er zeigt an diesem konkreten Beispiel, wie die Vertreibung der Palästinenser vor sich ging, und deckt auf, wie die offizielle israelische Geschichtsschreibung damit umging.

    Eine Formulierung wie die vom „palästinensischen Narrativ des Selbstbilds von ewigen Lämmern“, das von einigen „befeuert“ werde, erscheint mit seinen unterschwellig-abwertenden sprachlichen Bildern als völlig unangemessen, wenn nicht zynisch angesichts der von Gardi beschriebenen Realität – und Realität ist ja auch für NeroReret der entscheidende Bezugspunkt. Die Palästinenser waren sicher nie Lämmer, wohl aber Opfer. Und das sind sie bis heute.

  4. Wenn Ihnen Ilan Pappe nicht zusagt, dann nehmen Sie doch Benny Morris, Tom Segev, Avi Shlaim, Simcha Flapan, und, und, und – allesamt jüdisch-israelische Historiker der sog. neuen Generation, die bereits vor 30 Jahren mutig, aber wissenschaftlich längst anerkannt, zahlreiche Mythen rund um die Entstehung des Nahostkonfliks und die Gründung Israels entzaubert haben.

    Zum Beispiel die immer noch sogar in GL kursierenden Grotesken, die Palästinenser hätten die jüdischen Siedler freudig begrüßt oder ihre Heimat freiwillig verlassen.

    Niemand von diesen Wissenschaftlern hat Israel diskreditiert – im Gegenteil. Sie konnten aber lange unter Verschluss gehaltene Archivdokumente auswerten und waren nicht willens, dem überkommenen Freund-Feind-Dogma historische Wahrheiten zu opfern.

    Genau da sind wir in der Gegenwart: Diese allseits belegten Erkenntnisse dürften ruhig auch in einer Ausstellung hier in GL gezeigt und gerne heftig diskutiert werden. Stattdessen präsentierte man eine historische PR-Schau, die über weite Strecken so gar nicht dem erklärten Anspruch „Information statt Indoktrination“ folgen wollte.

    Zum Hintergrund siehe z. B. die Konrad-Adenauer-Stiftung bereits 2001:
    https://www.kas.de/documents/252038/253252/7_dokument_dok_pdf_302_1.pdf/e2e53cc4-447b-3392-0e69-9e75bdae863f?version=1.0&t=1539668391788

  5. Pappe hat nachweislich Übersetzungen verfälscht. Ebenso stilisiert er ein Papier zu eine umfassende Strategie zur Vertreibung der Araber in Palästina.
    Alle seine Urteile wenden sich stets zu Ungunsten der Juden / Israels. Seine Ungenauigkeiten und sein s/w Erzählen wurde mehrfach entlarvt. Warum meinen Sie eigentlich, dass Pappe an einer Uni feststecken, während andere Akademiker desselben Gebietes international wirklich gefragt sind und rumgereicht werden? Von internationalem Renommee bei Pappe würde ich daher nicht sprechen. Er wird in einschlägigen Kreisen rumgereicht, ja. Mehr aber auch nicht.

    Der Versuch einer friedlichen Zusammenführung durch Vermittlung des jeweils anderen Narrativs ist lobenswert. Jedoch beschäftigen sich Historiker weniger mit Narrativen, als mit dem Versuch, eine vergangene Realität zu erkunden und möglichst getreu zu dekonstruieren. Genau daran gehen Narrative oftmals zu Bruch. Beispiel: Jahrzehntelang behauptete das israelische Narrativ, man sei von Beginn bis zum Ende des Krieges von 1948/49 in der Unterzahl und auch waffentechnisch unterlegen gewesen. Dass dieses Narrativ teils nicht der Wahrheit entspricht, hat die seriöse Geschichtsforschung herausgearbeitet. Die Realität des Krieges war durchweg komplexer als die Frage nach Überzahl / Unterzahl.

    Die Nakba-Ausstellung befüttert das palästinensische Narrativ des Selbstbildes von ewigen Lämmern. Und um die ging es ja. Ilan Pappe und einige wenige andere befeuern dasselbe Narrativ. Es ist ein Narrativ, welches weit weg von der Realität liegt.

  6. „Geschichtsfälscher Ilan Pappe“ – warum gleich so ausfallend, NeroReret? Bestimmt hat sich der israelische Historiker sein internationales Renommee mitsamt Lehrstuhl an der Uni Exeter/GB nur irgendwie erschlichen ….

    Ein Lese-Tipp zur Güte: „Die Geschichte des anderen kennen lernen. Israel und Palästina im 20. Jahrhundert“, Hg. Sami Adwan/Dan Bar-On/Eyal Naveh, Peace Research Institute in the Middle East (Prime-Projekt), Campus 2009, 277 Seiten.
    Von israelischen und palästinensischen Lehrern und Wissenschaftlern gemeinsam erstelltes Schulbuch, sehr anschaulich, viele Quellen und Fotos. Für mich ein Standardwerk. Ideal, wenn man Geschichte als Dialog versteht, nur leider auf beiden Seiten nie im regulären Unterricht angekommen. Wahrscheinlich stimmt einfach zu viel darin. Besprechung hier:
    https://www.nzz.ch/schwierige_zeiten_fuer_ein_visionaeres_projekt-1.8247968
    Viel Erkenntnis!

  7. Welche Ausstellung meinen Sie? Etwa die Nakba-Ausstellung, die es nicht mal schafft, einen einzigen Gewaltakt von arabischer Seite gegen Juden zu erwähnen? Die von Geschichtsfälschern wie Ilan Pappe empfohlen wird? Das ist in der Tat die palästinensische Sichtweise – nur hat die mit den historischen Tatsachen gar nichts zu tun. Den vorgeschlagenen Vergleich würde die Ausstellung 1948 sicherlich prächtig bestehen.

  8. Ich bin Palästinenser, Jahrgang 1935, und habe die Jahre des ersten arabisch-israelischen Krieges selbst in meiner Heimatstadt Beit Jala / Palästina erlebt. Mein Schutzengel hat mich anscheinend davor bewahrt, Opfer eines Angriffes zu werden, als eine Granate explodierte. – Die Ausstellung gibt einseitig die jüdisch-israelische Sichtweise wieder. Es gibt eine andere Ausstellung, die die palästinensische Sichtweise repräsentiert und die an vielen Orten Deutschlands gezeigt wurde, u. a. auch im März 2011 in Düsseldorf, wo ich wohne. Ich denke, dass ein V e r g l e i c h beider Präsentationen sehr lehrreich wäre. 1948 war nun einmal für die Juden das Jahr der Staatsgründung von Israel, für die Palästinenser das der Nakba (Katastrophe) – Flucht und Vertreibung aus ihrer Heimat. – Was Toleranz bedeutet, habe ich von meinen Eltern gelernt. Mein Vater hatte – vor 1948 – jüdische Freunde, und zwar solche aus dem so genannten “alten Jischuw” , Menschen, deren Vorfahren schon immer in Palästina gelebt hatten und die nicht zu den jüdischen Einwanderern gehörten. Diese Freundschaften konnten leider nach 1948 nicht weitergehen. Die Situation in Palästina / Israel insgesamt ist nun bis heute unglücklicherweise reichlich verfahren. Eine Ausstellung wie die, die kürzlich in Ihrer Stadt gezeigt worden ist, erscheint mir, für sich alleine genommen, wenig geeignet, hier Abhilfe zu schaffen.

  9. Menschen, die sie bereits andernorts gesehen haben, empfehlen die Ausstellung weiter. Soweit, so normal. Dafür gibt es schließlich die Kommentarfunktion.

    Ich frage mich, welcher Art Ihr Problem damit ist.

  10. Sehr geehrter Herr Eschbach, das weiß ich, Bericht eüber die Wanderausstellung waren in den Medien zu lesen. Doch warum versammeln sich alle Leute, die sie schon woanders gesehen haben, hier im Bergisch Gladbach zum Jubeln? Das kann man machen, riecht aber stark nach gesteuerter Aktion, aus welchem Grund auch immer.

  11. Sehr geehrter Herr Breitscheidt,
    die Ausstellung „1948“ ist eine sogenannte Wanderausstellung und war bereits in zahlreichen anderen Städten zu sehen, so auch 2019 im Landgericht in Köln.

  12. So sieht bestellter Applaus aus!
    Erstaunlich wieviel Vorschusslorbeeren diese Ausstellung
    bekommt, obwohl sie hier in Bergisch Gladbach bisher noch gar nicht zu sehen ist.

  13. Immer wieder wird Israel völkerrechtswidriges Verhalten vorgeworfen. Manche stellen sogar das Existenzrecht Israels in Frage. Halbwissen und Halbwahrheiten sind gefährlich und daher freue ich mich auf eine wissenschaftlich fundierte Ausstellung in Bergisch Gladbach, die sicherlich zur objektiven Aufklärung beiträgt.

  14. Endlich kommt eine wissenschaftlich fundierte Betrachtung der israelischen Gründungsgeschichte nach Bergisch Gladbach – dorthin, wo bisher Organisationen, die sich gegen Antisemitismus und Israelhass engagieren, von ganz oben diskreditiert werden. Die neue Stadtspitze sollte ihre Haltung zu Israel dringend und grundlegend überdenken.

  15. Als ehemaliger Bergisch-Gladbacher und heutiger Israeli freut es mich besonders, dass diese wichtige Ausstellung gezeigt wird. Hoffentlich machen viele Schülergruppen davon Gebrauch, auch und gerade von meinerm damaligen Gymnasium, das NCG

  16. Eine ausgezeichnete Ausstellung und echte Bereicherung für die Bürger/innen in Bergisch Gladbach.

  17. Eine sehr empfehlenswerte Ausstellung, die mit etlichen Vorurteilen und historischen Fehlinformation ganz unaufgeregt aufräumt – Fakten statt Fanatismus.

  18. Die Neu-Entstehung des Landes Israel ist ein weltgeschichtliches Erreignis! Der Besuch der Ausstellung ist sehr empfehlenswert. Die Medien und Berichterstattungs tendieren zum negativen Bild des kleinen Landes. Eine gute Ausstellung kann das Bild korrigieren. Israel ist ein moderner Wunder!

  19. Die Ausstellung 1948 ist sehr zu empfehlen. Ich hoffe, dass viele Menschen sich diese anschauen und über die Realität in Israel und die tatsächlichen Fakten der Entstehung Israels Information erhalten werden.

  20. Es lohnt sich, Zeit mitzubringen, um in Ruhe, die Texte der Ausstellung zu lesen und die Fotos anzusehen.