Nach dem Ausscheiden von Lutz Urbach und dem Aufrücken von Frank Stein kommt Bewegung in die Verwaltungsspitze.. Hinweis der Reaktion: Bei diesem Foto handelt es sich um ein Archivfoto aus der Vor-Corona-Zeit, deutlich sichtbar daran, dass die gezeigten Personen keine Masken tragen.

Mit dem Wechsel im Amt des Bürgermeisters werden einige Neubesetzungen im Rathaus notwendig. Ein Interims-Kämmerer als Nachfolger von Frank Stein wurde bereits gefunden, die Stelle eines neuen dritten Beigeordneten wird ausgeschrieben und auch der Posten des zweiten Beigeordneten ist vakant.

Frank Stein hinterlässt bei seinem Wechsel ins Bürgermeisteramt einige Lücken. Denn er war nicht nur Beigeordneter mit einem weitgefächerten Verantwortungsbereich, sondern auch Kämmerer, Geschäftsführer der Bädergesellschaft, Leiter des Krisenstabs und einiges mehr.

Außerdem fordert die neue Ratsmehrheit von Grünen, FDP und SPD einen dritten Beigeordneten, der sich schwerpunktmäßig um die Themen Klima und Umwelt kümmern soll.

Die Leitung des Krisenstabs hatte Stein schon vergangene Woche, unmittelbar bevor er sich in Qurantäne begeben musste, an Feuerwehrchef Jörg Köhler abgegeben.

Das Amt des Kämmerers soll vorübergehend intern nachbesetzt werden: Harald Schäfer, bislang Fachbereichsleiter Finanzen, soll laut einer Beschlussvorlage für die erste Sitzung des Stadtrats am Dienstag mit sofortiger Wirkung aufrücken.

Davon unbenommen ist die ordentliche Neubesetzung des Amtes des Kämmerers und (zweiten) Beigeordneten in Personalunion. Laut Vorschlag des Ampelbündnisses soll dieser Beigeordnete für die Bereiche Finanzen, Digitalisierung sowie Grundstücks- und Gebäudewirtschaft verantwortlich sein.

Der neue, dritte Beigeordnete, ist Gegenstand einer weiteren Beschlussvorlage. Sie sieht die externe Ausschreibung „einer / eines Beigeordneten (m/w/d) für die Leitung des neu eingerichteten Dezernates VV Ill“ vor. Laut eines Entwurfs für die Ausschreibung ist dieser Posten verantwortlich für Stadtentwicklung, Mobilität, Klimaschutz sowie Jugend, Soziales, Schule, Kultur.

In ihrem Entwurf für einen Koalitionsvertrag hatten Grüne, SPD und FDP festgeschrieben, dass jede der drei Parteien ein Vorschlagsrecht für eine der drei Beigeordnetenstellen bekommt. Die SPD ist mit Frank Stein in der Stadtspitze vertreten, die Grünen sollen den dritten Beigeordneten und die FDP den zweiten Beigeordneten vorschlagen. Die Stelle des ersten Beigeordneten ist mit dem auf acht Jahre gewählten CDU-Mann Harald Flügge besetzt.

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Redaktion

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1 Kommentar

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  1. Das Dreierbündnis hat hoffentlich auch eine Idee, wie die ganzen neuen Vorhaben finanziert werden können, bei den zu erwartenden finanziellen Einbußen.
    3. Dezernenten bezahlen, neue Radweg bauen, erheblicher Wegfall von Gewerbesteuer durch Wegzug von Gewerbe, um nur einige Dinge aufzuzählen.
    Jetzt kann man ja zeigen, dass man nicht nur Fordern, sondern auch Liefern kann.