Die Corona-Regeln haben den Ordnungs- und Rettungsdiensten einen ruhigen Feiertagsdienst eingetragen. Nur vereinzelt musste die Polizei bei Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen einschreiten. Ein spektakulär aussehender Unfall ging glimpflich aus.

Die Polizei verzeichnete in der Silvesternacht im ganzen Rheinisch-Bergischen Kreis 47 Einsätze, im Vorjahr waren es doppelt soviel. Die meisten Einsätze (17) gingen auf Ruhestörungen zurück.

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Insgesamt wurden gegen 24 Personen Anzeigen wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung geschrieben – die in der Regel in zu großen Gruppen unterwegs waren. Davon entfielen 14 Personen auf Overath: sechs auf Burscheid und vier auf Bergisch Gladbach.

In Bergisch Gladbach ging die Zahl der Einsätze von 48 auf 27 zurück. Dazu zählte auch eine Schlägerei – weitere besondere Vorkommnisse meldet die Polizei für die Kreisstadt nicht.

Der einzige Verkehrsunfall der Nacht ereignete sich in Bärbroich: ein 19-Jähriger landete mit seinem Fahrzeug auf dem Dach. Die zwei Insassen wurden nur leicht verletzt. Der Fahrer gab an, einem Hasen ausgewichen zu sein: allerdings stand er laut Polizeiangaben unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln,

In Wermelskirchen fiel in den frühen Morgenstunden des neuen Jahres eine Gruppe von drei Wermelskirchener im Alter zwischen 27 und 37 auf, betrunken und laut. Sie beleidigten die Polizist:innen auf üble Art und Weise; zudem filmten sie den Einsatz mit ihren Handys. Sie erhielten Platzverweise und Anzeigen wegen Beleidigung, Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes und Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung.

Wenig Arbeit für die Feuerwehr

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach musste lediglich zu zwei Kleinbränden ausrücken, und auch der Rettungsdienst hatte nicht mehr als an einem normalen Abend zu tun.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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