Frank Klingauf (l.) und Karl-Alfred Scholz planen gemeinsam. Foto: Linden Apotheke Refrath

Das Netz der Schnelltest-Stellen in Bergisch Gladbach wird immer dichter. Die Apotheken testen schon eine ganze Weile, jetzt tun sich zwei Refrather Apotheker zusammen und errichten gemeinsam in der Steinbreche ein Testzentrum.

Die Refrather Apotheker Frank Klingauf (St. Johannis Apotheke) und Karl-Alfred Scholz (Linden Apotheke) haben sich zusammengeschlossen und planen gemeinsam schnellstmöglich ein Corona-Testzentrum in der Steinbreche in Refrath einzurichten, teilen sie in einer Pressemitteilung mit. Die Stadt Bergisch Gladbach und Bürgermeister Frank Stein hätten Unterstützung signalisiert.

Stein begrüßt die Initiative: „Refrath ist einer unserer einwohnerstärksten Einzugsbereiche in der Stadt. Die Initiative der Apotheken bringt uns ein gutes Stück weiter im Bemühen, ein flächendeckendes System mit Teststationen aufzubauen, denn nur so erhalten wir die Möglichkeit, eine drohende „Notbremse“ zu vermeiden.“

Apotheker Scholz erläutert: „Mit diesem sehr zentral gelegenen Testzentrum wollen wir ein starkes Signal setzen und allen Refratherinnen und Refrathern in der Corona-Pandemie zur Seite stehen. Durch das Angebot möchten wir möglichst vielen Menschen den Weg zurück in den gewohnten Alltag ermöglichen und beim Eindämmen der Corona-Pandemie helfen.“

Frank Klingauf ergänzt: „Es ist höchste Zeit, dass Refrath ein eigenes Testzentrum für kostenlose Bürger- Schnelltests bekommt. Durch die gemeinsame Initiative der Refrather Apotheken wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, allen Refrather Bürgern die Möglichkeit einer Testung zu geben und damit die Corona Pandemie aktiv zu bekämpfen.“ 

Hinweis der Redaktion: Insgesamt gibt es gut 20 Teststellen in Bergisch Gladbach, mehr als 60 im ganzen Rheinisch-Bergischen Kreis, die kostenlose Corona-Tests anbieten. Die Adressen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

Die Refrather Steinbreche ist zentral gelegen mit guter Anbindung und Parkplätzen. Darüber hinaus ist sie barrierefrei. Aktuell wird mit Hochdruck an der Umsetzung des Corona-Testzentrumprojekts gearbeitet. Zudem werden Mitarbeiter:innen gesucht, die für Ihre Tätigkeit im Testzentrum fachlich geschult werden.

Bis zur Eröffnung des Corona Testzentrums in die Steinbreche besteht für Refrather freitags von 9 bis 14 Uhr die Möglichkeit, Testungen im Mobilen Testzentrum von Feuerwehr und GL Service GmbH auf dem Marktplatz vornehmen zu lassen. Darüber hinaus bieten in Refrath mehrere Arztpraxen Schnelltests an, nach wie vor arbeitet das Drive-In-Zentrum am Mediterana.

Die Linden Apotheke gibt es seit über 35 Jahren in Refrath. Sie wurde 1985 von dem Apotheker Heinrich Frizen gegründet. 2007 begann der heutige Inhaber Karl-Alfred Scholz als Pharmazeut seine Arbeit in der Linden Apotheke, die er 2015 übernahm.

Die St. Johannis Apotheke befindet sich am Standort Siebenmorgen 18 seit der Gründung im Jahr 1982 durch Apotheker Heinz- Peter Görner. Der jetzige Inhaber Frank Klingauf ist seit 1997 als angestellter Apotheker hier beschäftigt. Im Jahr 2012 übernahm er die Leitung.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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7 Kommentare

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  1. Eine sehr gute Entscheidung der beiden Apotheker, in der
    Steinbreche in Refrath eine zentrale Schnelltest-Station
    einzurichten. Hoffentlich müssen wir nicht allzu lange darauf
    warten.

  2. Liebe Refrather Apotheker,
    wann kann man sich in Ihrer Teststelle testen lassen?

    Refrather sind wirklich unterversorgt mit Schnelltestmöglichkeiten und Ihr Angebot wird dringend gebraucht!

    Mit freundlichen Grüßen ,

  3. Ja, solange es dazu keine gesetzlichen Regelungen gibt müssen auch Geimpfte einen Schnelltest vorlegen. Allerdings gilt die Pflicht, einen Schnelltest beim Besuch eines Geschäfts im Rheinisch-Bergischen Kreis noch gar nicht.

  4. Frage: ich bin bereits 2 x geimpft, muss ich bei Kontakten z. B Friseurbesuch ect. trotzdem einen Schnelltest vorlegen?

  5. Die Zahl der geimpften und die Impfquote für Deutschland und die einzelnen Bundesländer werden täglich veröffentlicht, die Zahlen für den Rheinisch-Bergischen Kreis teilt die Kassenärztliche Vereinigung einmal pro Woche mit. Impfreste werden entsprechende der vorgegebenen Prioritäten noch abends verimpft. Also kein Grund, hier Gerüchte zu schüren.

  6. Es ist schwer nachvollziehbar, dass die Zahl der Geimpften + Impfquote nicht täglich veröffentlicht wird! Das kann auch ein Anreiz sein, im Wettbewerb mit anderen Kommunen seine Prozesse zu optimieren! Auch kommt immer wieder die Frage auf, was mit täglich mit Impfresten passiert. Diese intransparente Vorgehensweise ist Nährboden für Gerüchte!!