Die Kita in Herrenstrunden. Foto: Thomas Merkenich

Nach einer langen Hängepartie haben sich das Land und die Kommunen nun auf eine Regelung geeinigt, wer die Beiträge für Kita und OGS übernimmt, die auch in der Pandemie eingezogen worden waren. Damit werden die Eltern entlastet, aber nicht vollständig.

Nach Angaben der Stadtverwaltung liegt jetzt eine Einigung der Kommunalen Spitzenverbände und des Landes für die Kindertagesstätten, Kindertagespflege und Offene Ganztagsschulen für die Monate Februar bis Mai vor. Das Ergebnis: Land, Kommunen und Eltern teilen sich die Kosten.

Das Land NRW übernimmt – wie schon zuvor in der Pandemie – 50 Prozent der Kosten für Februar. Der Stadtrat hatte bereits zuvor beschlossen, in diesem Fall die andere Hälfte zu übernehmen. zu übernehmen. Damit werden die Eltern auch für den Monat Februar 2021 beitragsfrei gestellt.

Für März bis Mai übernimmt das Land jedoch nur 25 Prozent der Kosten, die Kommunen den gleichen Anteil. Damit müssen die Eltern die Hälfte der Beiträge selbst übernehmen.

Die Kitas hatten in den vergangenen Monaten im eingeschränkten Regelbetrieb gearbeitet und die Kinder mit einer um zehn Stunden reduzierten Stundenzahl betreut. In der OGS hatte es dagegen über viele Wochen hinweg nur eine Notbetreuung gegeben. Auch in Bergisch Gladbach waren die Eltern oft gedrängt worden, dieses Angebot nur im absoluten Notfall in Anspruch zu nehmen.

Beiträge werden automatisch zurückgezahlt

Die zu viel gezahlten Beiträge werden in den kommenden Wochen von der Stadtkasse an die Eltern zurück überwiesen, kündigt Sabine Hellwig, Leiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales an. Das passiert automatisch, eine aktive Mitarbeit der Eltern sei nicht erforderlich.

Sollten Eltern ausdrücklich keine Erstattung, sondern eine Verrechnung der Überzahlung mit laufenden Monatsbeiträgen wünschen, ist jedoch eine entsprechende Information an die Mailadresse kasse@stadt-gl.de notwendig. Dabei soll unbedingt das Kassenzeichen angegeben werden, betont die Stadt.

Zudem bittet sie die Eltern, darauf zu verzichten, per Telefon nach dem Zeitpunkt der Erstattung zu fragen. Das Verfahren werden angesichts der Vielzahl der Fälle einige Wochen in Anspruch nehmen.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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