Andreas Hecker, ärztlicher Direktor des EVK, präsentiert eine leere Ampulle des Biontech-Impfstoffs. Die Impfquote im EVK ist sehr hoch. Foto: EVK/Archiv

Mit 22 stationär behandelten Corona-Patienten und derzeit drei Intensivpatienten ist die Pandemie-Lage in den vier Krankenhäusern im Rheinisch-Bergischen Kreis im Moment relativ entspannt, es werden keine Operationen mit Blick auf die Intensivkapazitäten verschoben, berichtet der Ärztliche Direktor des EVK.

Im Süden und Osten Deutschlands sind die Krankenhäuser schon lange wieder überlastet, doch in NRW und auch in Bergisch Gladbach ist die Lage derzeit relativ ruhig. Das Evangelische Krankenhaus (EVK) behandelte derzeit relativ konstant zwischen zwei und fünf Corona-Patienten auf der Normalstation und zwei auf der Intensivstation, berichtet Andreas Hecker, Ärztlicher Direktor des EVK.

Darüber hinaus habe die Bergisch Gladbacher Klinik als eines von vier Krankenhäuser in NRW einen Corona-Patienten aus Rumänien aufgenommen und auf der Intensivstation behandelt.

Zur Zeit könne das EVK zwischen 12 und 14 Intensivbetten betreiben, die Zahl der freien Betten ändere sich ständig. Über den Grad der Auslastung lasse sich daher keine pauschale Aussage treffen.

Engpässe haben alle Krankenhäuser in Deutschland auch weniger bei den Intensivbetten, als vielmehr beim Personal. Daher werden immer wieder Intensivbetten aus dem Zentralregister abgemeldet.

Eine Prognose der weiteren Infektionslage sei derzeit nur schwer möglich, berichtet Hecker. Zwar stehe der Rheinisch-Bergische Kreis noch relativ gut da, die Auswirkungen der Sessionseröffnung in Köln und die Folgen der Infektionswelle in Süddeutschland sei umkalkulierbar. Für das EVK ist auch offen, ob und in welchem Ausmaß es Intensivpatienten aus anderen Regionen wird aufnehmen müssen.

Die Operationssäle des EVK arbeiten laut Hecker im Normalbetrieb, planbare Operationen werden wegen der Corona-Lage derzeit nicht aufgeschoben. Aber auch das EVK sei – auch aus der bisherigen Pandemie-Erfahrung – darauf vorbereitet, planbare 
Operationen zur Not zu verschieben.   

Die Impfquote des eigenen Personals sei gut, die Mitarbeiter:innen seien zu gut 90 Prozent vollständig geimpft, viele hätten schon eine Booster-Impfung erhalten.

Beim Besuch im EVK gilt derzeit das 3G-Prinzip. Getestete Besucher müssen einen tagesaktuellen Test aus einer offiziellen Teststelle vorweisen. Bei einer möglichen Verschärfung halte sich das EVK an den Vorgaben der Bezirksregierung.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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