Das siegreiche Team: Steffen Müller, Johanna Peuters, Lea Hornung, David Liepold (mit Pokal), Dominic Düring, Ina Heinzel, Lena Gerlich, Anna Orth, Jule Scholl. Mittlere Reihe: Hannah Meurer, Luisa Abrahams. Hintere Reihe: Lucas Langen Physiotherapeut), Lennard von Berg, Thorben Hußmann (Spielertrainer), Henning Peuters (Coach), Timon Orth, David Gebhardt, Lukas Ullrich, Niko Heisterkamp. Foto: korfballfoto.de / Gertrude de Vries

Mit einem Derbysieg gegen die Nachbarn aus Schildgen ist der SG Pegasus Deutscher Korfball-Meister geworden. Und das zum sechsten Mal innerhalb von neun Jahren.

Die erste Mannschaft der SG Pegasus Rommerscheid 1991 e.V. hat das Finale um die Korfball-Meisterschaft für sich entschieden. In Castrop-Rauxel traf Pegasus im alles entscheidenden Spiel um den Titel der höchsten deutschen Spielklasse auf den TuS Schildgen, ebenfalls aus Bergisch Gladbach.

Die SGP konnte das hart umkämpfte und vor allem in der ersten Hälfte hochklassige Finale mit 25:22 (16:12) für sich entscheiden. Damit kann sich die SG Pegasus zum 6. Mal in den letzten 9 Jahren, seit dem ersten Titelgewinn 2013, Deutscher Meister nennen.

In der stimmungsvollen und voll besetzten Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule brannten beide Teams darauf, den besseren Start ins wichtigste Spiel des Jahres zu erwischen. So fielen bereits im ersten Viertel insgesamt 17 Körbe.

Kapitän Dominic Düring (#20) beim Rebound. Fotos: korfballfoto.de / Gertrude de Vries

Den ersten Korb erzielte Pegasus, danach war es immer wieder Schildgen, die einen Korb vorlegten – Pegasus zog schnell wieder gleich. Kurz vor der ersten Viertelpause gingen die Schwarz-Gelben dann mit 8:7 und 9:8 in Führung.

Zum Start des 2. Viertels zog Pegasus durch Körbe von Timon und Anna Orth sowie Lea Hornung erstmals mit 3 Körben Vorsprung davon (12:9). Bis zur Halbzeitpause baute die SGP, auch dank starker Verteidigungsleistung, diesen bis auf 16:12 aus.

In der deutlich defensiver geprägten zweiten Halbzeit gelang Pegasus Mitte des 3. Viertels die erste Fünf- Körbe-Führung der Partie.

Bis zur letzten Viertelpause kam Schildgen zwar noch auf 18:21 heran. Nach zwei schnellen Körben zum Start in den letzten Spielabschnitt konnte die SGP, die als Tabellenerster in die Playoffs eingezogen war, ihren Vorsprung bis zum Ende verteidigen.

Auch von Schildgener Wechseln ließ sich das von Henning Peuters an der Seitenlinie betreute Team dabei nicht mehr überraschen. Der TuS Schildgen kam rund drei Minuten vor Schluss zwar nochmal auf zwei Körbe (22:24) heran.

Spielertrainer Thorben Hußmann beim Rebound. Foto: korfballfoto.de / Gertrude de Vries

Doch eine starke Verteidigung und der finale Korb von Anna Orth eine Minute vor Schluss entschieden das Spiel zu Gunsten der SGP. Der Rest war Jubel des weiterhin einzigen deutschen Korfball-Meisters aus Bergisch

SG Pegasus: Johanna Peuters (2), Anna Orth (5), Ina Heinzel (1), Lea Hornung (5), Dominic Düring (2), Timon Orth (3), David Gebhardt (3), Thorben Hußmann (3); Eingewechselt: David Liepold (1).

Das ganze Spiel kann man sich auf dem Youtube-Kanal von Korfball Deutschland anschauen.

SG Pegasus

Die SG Pegasus Rommerscheid 1991 e.V. ist ein Bergisch Gladbacher Sportverein. Die große Korfballsparte des Vereins ist vor allem für die sehr gute Jugendarbeit bekannt, konnte im Jahr 2013 aber sogar im Seniorenbereich herausragende Erfolge feiern: Die erste Mannschaft gewann das Double aus Regionalligameisterschaft...

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