Der Sitz der Belkaw an der Hermann-Löns-Sraße. Foto: Thomas Merkenich

Zum 1. Oktober wird auch der regionale Versorger Belkaw die heftig gestiegenen Gaspreise weitergeben: Viele Haushalte in Bergisch Gladbach und Umgebung, die Verträge mit dem Grundversorger haben, müssen dann mit einem Aufschlag von mehr als 100 Prozent rechnen. Weitere Erhöhungen sind absehbar.

Die Belkaw wird den Gaspreis für ihre Bestandskund:innen in zwei Monaten im Tarif „FairRegio basis“ von derzeit 7,84 auf 17,99 Cent erhöhen, teilt ein Sprecher des Mutterkonzerns RheinEnergie mit. Das entspricht einem Anstieg des Verbrauchspreises um 130 Prozent. Im Tarif „Fair Region plus“ klettert der Preis sogar um 138 Prozent auf 17,48 Cent.

Die Belastung für kleinere Haushalte erhöht sich nicht ganz so stark, da die Grundpreise (für Zähler und Anschluss) konstant bleiben. Nach Angaben der RheinEnergie muss ein Haushalt mit einem Verbrauch von 10.000 Kilowattstunden im Jahr (FairRegio basis) daher mit einem Anstieg der Gesamtkosten von 949 auf 1.960 Euro rechnen. Das ist ein Plus von 107 Prozent.

In einer größeren Wohnung oder einem kleineren Einfamilienhaus mit 15.000 Kilowattstunden Jahresbedarf erhöhten sich die Jahreskosten von 1337 um gut 1500 Euro auf rund 2.860 Euro, eine Teuerung von 114 Prozent.

Bei größeren Wohnungen schlägt der hohe Verbrauchspreis stärker durch, wer 20.000 Kilowatt verbraucht zahlt künftig monatlich 169 Euro oder 124 Prozent mehr. Auf das ganze Jahr gerechnet sind das dann 2028 Euro mehr als zur Zeit.

Nur Kund:innen mit einem laufenden Festpreisvertrag bleiben von diesem Preissprung verschont, erläutert die RheinEnergie auf Nachfrage.

Versorger gibt hohe Weltmarktpreise weiter

Die RheinEnergie begründet den Preissprung mit einem noch deutlich höheren Anstieg ihrer Einkaufspreise. Die allgemeinen Beschaffungskosten für Erdgas sei innerhalb eines Jahres um 450 Prozent gestiegen. Davon seien auch die Belkaw bzw. RheinEnergie trotz ihrer langfristigen Lieferverträge betroffen – und geben nun einen Teil der Mehrkosten weiter.

Gleichzeitig führe die Belkaw die zeitweise getrennten Grundversorgungspreise für Bestands- und Neukunden auf der Basis gesetzlicher Änderungen wieder zusammen.

Abschlagszahlungen steigen, Rücklagen bilden

Die Belkaw kündigt an, in den kommenden Tagen ihre Kund:innen anzuschreiben – und dabei auch über die Anpassung der monatlichen Abschlagszahlungen zu informieren.

Sie empfiehlt Mieter:innen, die ihre Gaskosten über die Nebenkosten bezahlen, schon jetzt Rücklagen zu bilden. Denn die Nebenkostenabrechnungen werden unweigerlich zu Nachzahlungen führen.

So können Sie Gas einsparen

Einen Teil der Mehrkosten kann man durch die Verringerung des Verbrauchs ausgleichen. Die Verbraucherzentrale hat allgemeine Gas-Spartipps und detaillierte Hinweise zur Optimierung der Heizung.

Wer eine genaue Aufstellung der Zählerstände nach altem und neuem Preis wünsche könne seinen Zähler zum Stichtag 1. Oktober ablesen und der Belkaw mitteilen, am einfachsten über den OnlineService, teilt das Unternehmen mit.

Weitere Erhöhungen absehbar

Belkaw und RheinEnergie weisen gleichzeitig darauf hin, dass weiter steigenden Kosten zu erwarten ist. Abgesehen von den nicht vorhersehbaren Weltmarktpreisen können dazu zwei Umlagen führen, die die Bundesregierung gerade mit einer Novelle des Energie-Sicherungsgesetz eingeführt hat (mehr Informationen dazu u.a. beim Deutschlandfunk oder der Tagesschau).

Diese Umlagen sollen bis zum 1. Oktober in Kraft treten, sie sind bei der Preiserhöhung der Belkaw aber noch nicht berücksichtig – und sie würden alle Kunden betreffen, auch diejenigen mit einem Festpreisvertrag.

In der ersten Umlage geht es darum, die Mehrkosten der Gasbeschaffung auf alle Endkunden zu verteilen. Wie hoch sie ausfällt ist noch nicht entschieden, das Bundeswirtschaftsministerium hatte eine Spanne von 1,5 bis 5 Cent pro Kilowattstunde genannt – was für einen 4-Personen-Haushalt einige hundert Euro pro Jahr bedeuten würde. Das entspricht bei 20.000 kw/h pro Jahr einer Mehrbelastung zwischen knapp 400 und 1200 Euro.

Eine zweite Umlage soll es für die Füllung der Gasspeicher geben, hier sind die Auswirkungen noch offen.

image_pdfPDFimage_printDrucken

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

23 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Hallo,
    Hallo bei 20000kwh sind es keine 189 Euro sondern 300euro ich Weiss nicht wer bei euch rechnet+ Grundgebühr +noch die neue umlage

    1. Hallo Calo, die Zahlen hat die RheinEnergie ausgerechnet. Der Anstieg von 169 Euro (nicht 189) pro Monat bezieht sich auf die jetzt angekündigte Erhöhung und umfasst den Grundpreis und den Arbeitspreis. Die Höhe der neuen Umlage steht noch nicht fest.

  2. Schon zu Beginn des Krieges stellte Robert Habeck fest, dass uns der Krieg „Wohlstand kosten werde“. Russlands Anteil am Weltgas-Markt betrug in der Vorkriegszeit ca. 30%. Wenn ein Großteil davon nicht mehr geliefert wird – und ein großer Teil kann eben nur durch Pipelines nach Europa und nirgendwo andershin geliefert werden, führt dies bei gleichbleibenden Nachfrage zwangsläufig zu höheren Preisen. Das trifft uns alle.

    Die Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck gemeinsam mit unseren europäischen Partnern an alternativen Gas-Quellen: in Rekordzeit werden Flüssiggasterminals (LNG) errichtet. Dabei nehmen wir auch in Kauf, aus autokratischen Staaten wie Katar einzukaufen. Nicht, weil wir es gerne tun, sondern weil es keine besseren Alternativen gibt.

    Der Vorkriegsplan bestand darin, Erdgas als Übergangsenergieträger zu verwenden, bis genügend erneuerbare Energien in den Markt gebracht werden. Aufgrund der Versäumnisse und vorsätzlicher Behinderung des Ausbaus der Erneuerbaren durch die Union in den letzten Jahren, haben wir jetzt ein Problem. Wir setzen alles daran, den Ausbau der Erneuerbaren zu beschleunigen, um möglichst viel günstigen Strom selber erzeugen zu können.

    Zu Recht fragen Bürger*innen, was der Staat tut, um die Belastungen zu begrenzen. Die schlechte, aber ehrliche Wahrheit vorweg: der Staat kann nicht dauerhaft die Inflation für Alle aus Steuermitteln oder gar Schulden ausgleichen. Wir werden alle finanzielle Einbußen durch die – vor allem fossile – Inflation erleiden.

    Als Regierung müssen wir uns darauf konzentrieren, denjenigen zu helfen, die schon jetzt und noch mehr durch die Preissteigerungen in existentielle Not geraten. Das sind vor allem Geringverdienende. Über die Instrumente zur Existenzsicherung diskutieren wir innerhalb der Koalition. Wir setzen darauf, dass der Finanzminister die nötigen Mittel bereitstellen wird. 

    Zum Schluss noch zur Zombiedebatte um die Atomkraftwerke. Warum uns eine Laufzeitverlängerung nicht hilft, ist ausführlich hier beschrieben:

    https://www.gruene-bundestag.de/themen/atomausstieg/atomkraft-ist-ein-sicherheitsrisiko

    1. Es wird oftmals angeführt (auch in dem geposteten Link, bei dem wohl die letzten drei Zeichen zu entfernen sind), dass erneuerbare Energien schwanken und Schwankungen durch flexibel anzufahrende Gaskraftwerke auszugleichen sind. Kohle- oder Kernkraftwerke seien für den Ausgleich kurzfristiger Schwankungen zu träge. Insofern würde der Ausbau der Erneuerbaren Energien die Abhängigkeit von Gas noch weiter erhöhen. Wie schätzen Sie dies ein?

      Erschreckend am geposteten Beitrag ist das Argument, dass Kernkraftwerke unter der Annahme von Abwesenheit von Krieg ausgelegt wurden. In der Ukraine ist diese tatsächlich nicht erfüllt. Die Debatte geht aber doch um Kernkraftwerke in Deutschland.

      1. Je mehr Erneuerbare Energiequellen wir haben, desto geringer ist die Abhängigkeit vom Gas. Richtig ist aber: es braucht Reservekapazitäten, um Schwankungen gerade bei Strom aus Wind / Sonne ausgleichen zu können. Derzeit wird das überwiegend mit flexiblen Gaskraftwerken erreicht. Diese Gaskraftwerke wollen wir u.a. durch (regenerativ erzeugten) Wasserstoff ersetzen.

        Atomkraftwerke sind hochgefährliche Anlagen, die nicht hinreichend gegen Terrorangriffe oder gar kriegerische Angriffe geschützt sind. Seit dem Angriff auf die Ukraine hat sich die Sicherheitslage in Europa grundlegend geändert. Da spielt auch die Bewertung der Sicherheit von AKW eine Rolle.

      2. Herr Außendorf? Hoch gefährlich? Die Zahl Toter/tWh liegt in etwa auf dem Niveau der Windkraft.
        Die EU hat doch erst kürzlich in der Taxonomie bestätigt, was Wissenschaftler weltweit sagen. Kernenergie ist eine grüne, sichere Energie.

        Wir brauchen doch kurzfristige Lösungen und da hilft der Streckbetrieb.
        Ausbau der EE und Elektrolyse-Anlagen werden noch Jahre benötigen. Bis dahin weiter Kohlekraftwerke reaktivieren?
        Strom für E-Mobilität, Wärmepumpen und Wasserstoff-Elektrolyse? Planen die Grünen neue Kolonien oder wo kommt die Fläche dafür her, wenn wir auch noch etwas zu Essen produzieren wollen?

        Streckbetrieb ändert an der Restmenge nichts, das Argument Atommüll ist also widerlegt.

        Brennstäbe hat Westinghouse mit 6 Monaten angeboten, ihr Minister und Frau Lemke haben darauf nicht reagiert und die aktuelle Situation vorsätzlich in Kauf genommen, um die Koalition nicht zu zerreißen.
        Ich hoffe, dass Ihnen dies noch auf die Füße fällt. Hier ist nicht Bullerbü.

    2. – LNG aus US-Frackinggas? Warum dann nicht bei uns?

      – Wärmeproblem: Selbst aktuell generieren wir ca. 3-4 GW aus Gaskraftwerken, wenn die letzten 3 AKW abgestellt werden, sind es bestimmt noch mehr. Gas nicht zu verstromen hilft also auch bei der Wärmekrise.
      Woher kommt der Strom für die Wärmepumpen, wenn demnächst alle umsteigen sollen? Aus Kohle? Sie nehmen also lieber den Tod vieler Menschen in Kauf als die sichere Kernenergie zu nutzen?

      Ich freue mich jedenfalls auf das wehleidige Gesicht von Lemke und Habeck, wenn sie in den nächsten Wochen vor die Kameras treten müssen, um die Laufzeitverlängerung zu verkünden.

      Wissenschaft setzt sich auf Dauer immer gegen Ideologien durch, d.h. genießen Sie ihr Bundestagsmandat, könnte das letzte gewesen sein, wenn sich die Wahlergebnisse wieder normalisieren.

      1. LNG aus Fracking-Gas ist ausdrücklich eine Übergangslösung, um in den kommenden Wintern die Versorgung zu sichern. Es ist die am wenigsten schlechte Alternative. In Deutschland Fracking-Gas zu fördern würde mehrere Jahre dauern und könnte nur einen kleinen Beitrag (ca. 2% der benötigten Gasmenge) fördern. Hilft uns also kurzfristig nicht und mittel- bis langfristig wollen wir auf Erneuerbare Energien umstellen.

        Über die verbleibenden AKW kann nur ein geringer Teil des Gasverbrauches ersetzt werden (Schätzungen liegen bei unter 1%). Eine Laufzeitverlängerung ist angesichts der unkalkulierbaren Kosten (niemand versichert den Betrieb, Endlagerfrage und Kosten noch ungeklärt) und immensen Risiken nicht vertretbar. Abgesehen davon, dass Brennstäbe kurzfristig nicht lieferbar sind und das Uran zu großen Teilen aus Rußland stammt.

    3. Hallo Herr Außendorf,

      was nützen Flüssiggasterminals ohne genügend Schiffe? Was nützen Offshore Windanlagenparks ohne Stromtrassen?
      Schon mal über den Bau eines neuen AKWs nachgedacht, dass einen großen Teil unseres vorhandenen Atommülls zu Energie verwerten kann?

      https://nuklearia.de/2016/12/09/strom-aus-atommuell-schneller-reaktor-bn-800-im-kommerziellen-leistungsbetrieb/

      Und was tut der Staat, um die Belastungen zu begrenzen? Er nimmt vom breiten Mittelstand und gibt es den Niedriglohnempfängern, damit diese überleben können.

      Wie schon Annalena Baerbock sagte: „Dann können wir überhaupt keine Unterstützung für die Ukraine mehr leisten, weil wir dann mit Volksaufständen beschäftigt sind.“

      Es geht also darum, dass Volk ruhig zu halten und nicht um soziale Fragen. Warum gibt es denn noch so viele Niedriglohnempfänger?

      Und was wird der Mittelstand sagen, der dann wieder mal doppelt belastet wird?

      Und wenn das nicht hilft, so droht man dem Volk und stellt mögliche Protestler vorsorglich in die rechte Ecke. Bundesinnenministerin Nancy Faeser sagte zum Handelsblatt: „Natürlich besteht die Gefahr, daß diejenigen, die schon in der Corona-Zeit ihre Verachtung gegen die Demokratie herausgebrüllt haben und dabei oftmals Seite an Seite mit Rechtsextremisten unterwegs waren, die stark steigenden Preise als neues Mobilisierungsthema zu mißbrauchen versuchen.“ „Wir sind vorbereitet, auch auf mögliche neue Protestgeschehen.“

      Das Volk hat schließlich den Politikern zu dienen, oder lautet es andersherum?

    4. Hallo Herr Außendorf,
      ich gebe Ihnen in vielen Punkten Recht.
      Jedoch ist Ihre Aussage „Aufgrund der Versäumnisse und vorsätzlicher Behinderung des Ausbaus der Erneuerbaren durch die Union in den letzten Jahren, haben wir jetzt ein Problem.“ ist zwar (leider) auch richtig. Jedoch hat die Union in den vergangenen Jahren – in Zusammenarbeit mit der SPD – diese Entscheidungen getroffen. Und das auf Druck der breiten Masse der Bevölkerung. Selbst heute sind die wenigsten Bürger doch bereit, für den Klimaschutz wirklich Änderungen im Lebensstil durchzuführen. Lampen und Leuchten brennen selbst am Tag, Klimaanlagen laufen bei geöffneten Ladenlokal(türen), langsamer Fahren auf Autobahnen ist häufig noch Fehlanzeige, der kurze Wochenendtripp mit dem Flieger nach Mallorca, …
      Es sind im übrigen nicht nur die Geringverdiener, die die höheren Energiepreise kaum noch zahlen können. Dem Durchschnittsverdiener tut es auch arg im Geldbeutel weh.
      Man könnte (sollte) einen Grundbedarf steuerlich subventionieren, der Mehrbedarf könnte (sollte) dann über höhere Preise abgerechnet werden. Und für die steuerliche Subventionierung ist die nicht mehr passende Dienstwagenregel zu ändern.

  3. Sehr geehrter Herr Humbach,

    auch der Kohle- und Atomausstieg wurde nicht von der aktuellen Regierung initiiert,
    sondern schon vor Jahren von der damaligen Regierung beschlossen (01.2019 & 03.2011).

    Gleichwohl bin ich der Meinung, dass man nun eine Übergangslösung finden sollte, aber einen weiteren, zügingen Ausbau der „erneuerbaren“ unbedingt mit einbeziehen muss.

    MfG
    Jens Schumacher

    1. Das ist mir bekannt. Jedoch seid Greta wurden die Straßen mobilisiert und die Menschen mit Klima Katastrophen bis in die Frühstückspausen verfolgt. Es scheint tatsächlich gelungen zu sein, reale Politik an die Wand zu drücken. Doch nichts bleibt wie es ist und nichts währt ewig. Die Straßen sind schon ruhig geworden und die nahe Zukunft wird wieder den richtigen Weg zeigen

      1. Da werden Ihnen vermutlich die Menschen widersprechen, die letztes Jahr von der Ahr oder von der Wupper an ihrem Frühstückstisch besucht wurden. Die wünschen sich durchaus, dass die Politik die Klimaentwicklung nicht ignoriert oder leugnet, sondern darauf mit realen Maßnahmen reagiert.

      2. @Drucker, ich glaube, dass das Klima aktuell das kleinste Problem der Leute dort ist sondern viele von der Politik im Stich gelassen werden und auch in der Katastrophennacht wurden.
        Diese Nacht, auch in GL, Overath und anderen Gebieten, zeigte, wie schlecht unsere Behörden aufgestellt sind in solchen Themen.
        KlimaFOLGENschutz hatte einfach keinen Stellenwert.

        Aber nun gut, mit manch grünem Bildungsstand meint man wohl, dass ein paar Windräder und Solardächer Katastrophen abwenden können. Die Ahr, Sülz, Agger etc. haben uns eines besseren belehrt.

      3. Jetzt hatte ich doch fast vergessen, dass Sie dem Motto „Reparieren statt vorbeugen“ anhängen. Danke für die Erinnerung.

    2. Richtig, die CDU hat nach Fukushima aus Machthunger und -erhalt die AKW-Verlängerung ganz schnell eingesackt. Das war einer der größten Fehler von Frau Dr. Merkel.
      Mit einer Kombination aus Kernkraft und Erneuerbaren wären wir nun fast unabhängig von Gas und Kohle.
      Ohne Gas werden wir wieder zu einem der dreckigsten Stromproduzenten in Europa.
      Man schaue sich nur mal die aktuellen Zahlen, insbesondere nachts an, da ist die „Energiewende“ wahrlich kein Vorbild.

      https://app.electricitymaps.com/zone/DE?utm_source=electricitymap.org&utm_medium=website&utm_campaign=menu

  4. „Versorger gibt hohe Weltmarktpreise weiter“ ,

    „Die allgemeinen Beschaffungskosten für Erdgas sei innerhalb eines Jahres um 450 Prozent gestiegen.

    Einfach nicht wahr!

    Das ist nur in Deutschland so.

    Wir alle gemeinsam baden eine Energiewendepolitik und eine Außenpolitik der Regierung aus und werden schrittweise enteignet.

  5. NS2, Laufzeitverlängerung und Energiesteuersenkung sind nur ein paar Dinge, die jetzt ideologiefrei entschieden werden müssen.

    Da werden sich einige Ampelwähler demnächst noch umschauen, was die eigene Rechnung betrifft und wohin die Gewählten doch umfallen können, wenn es beim Bürger rumort. Beim Deutschen brodelt es ja meist innerlich, bis es zu spät ist und die Suppe dann explodiert.

    Hoffe, dass die Platte genug Kapazitäten für den Winter hat, da werden einige neue „Kunden“ dazu kommen.

    Wie sieht es eigentlich mit unseren Bundestagsabgeordneten des Kreises aus? Es ist ganz schön ruhig um sie geworden. Versteckt man sich da in der Krise, bis alles hoffentlich vorbei ist?

    1. Zwei der vier Bundestagsabgeordneten stellen sich in Kürze im BürgerClub unseren (und auch Ihren) Fragen, Hermann-Josef Tebroke (CDU) kommt am 11.8., Maik Außendorf (Grüne) am 16.8., jeweils 19:30 Uhr. Hier können Sie sich anmelden: redaktion@in-gl.de

    2. Wir dürfen nicht vergessen, dass
      die Abhängigkeit vom Gas nicht die Ampel zu verantworten hat.
      Diese wurde von der in vergangenen 16 Jahren gewählten Regierung etabliert und fällt uns nun auf die Füße.

      1. Sehr geehrter Schumacher , ich würde eher sagen, es war ein Fehler für alle wesentliche Energieträger das Aus zu verkünden. Unter welchem Druck das geschah, wissen Sie doch auch.