Foto: Thomas Merkenich

Am 28. März beteiligt sich Bergisch Gladbach an der weltweiten Earth Hour und ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, für eine Stunde das Licht auszuschalten. Passend dazu bietet die Stadt mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis wieder kostenlose, individuelle Energieberatungen in den Rathäusern an.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach.

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Am Samstag, den 28. März 2026, findet weltweit von 20.30 bis 21.30 Uhr die Earth Hour (Stunde der Erde) statt. Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wir machen’s aus!”. Damit soll ein weltweites Zeichen gesetzt werden, den Klima- und Umweltschutz nicht aus dem Blick zu verlieren. Seit 2007 nehmen jedes Jahr Millionen Menschen, Unternehmen und Städte an der Earth Hour teil. Nicht nur in ihren privaten Wohnungen wird das Licht ausgeschaltet, sondern auch öffentliche Gebäude, Wahrzeichen oder Denkmäler weltweit bleiben im Dunkeln, wie z.B. der Eiffelturm in Paris, das Brandenburger Tor in Berlin oder das Kolosseum in Rom. Die Stadt Bergisch Gladbach ermutigt die Bürgerinnen und Bürger, sich der Aktion anzuschließen und für eine Stunde das Licht auszuschalten.

Die Stadt macht in diesem Zusammenhang auf die Energieberatungen in den Rathäusern aufmerksam, die bereits in den vergangenen Jahren sehr gut angenommen wurden: Gemeinsam mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Energieberaternetzwerk des Bergisches Energie- und Ressourcenzentrum (BERZ) auf :metabolon sowie zertifizierten Energie-Effizienz-Experten bietet die Stadt erneut Bürgerinnen und Bürger individuelle Beratungen rund um das Thema Energiesparen an. Die Anmeldung für Termine ab März 2026 ist ab sofort online möglich.

Die Beratungen finden wieder an drei zentralen Orten statt: im Historischen Rathaus am Konrad-Adenauer-Platz, im Technischen Rathaus in Bensberg am Wilhelm-Wagener-Platz und im Kreishaus. Das Angebot richtet sich an Mieterinnen und Mieter sowie Eigentümerinnen und Eigentümer, die sich zu Einsparmöglichkeiten, effizienten Heizsystemen, Dämmmaßnahmen, Fördermitteln und vielem mehr informieren möchten.

Große Nachfrage – frühe Anmeldung empfohlen

„In den vergangenen Jahren waren die Beratungen schnell ausgebucht. Es ist schön, dass so viele Menschen die verständliche und praxisnahe Unterstützung annehmen und in ihrem Zuhause Energie sparen wollen”, sagt Jaqueline Hemmers aus der Stabsstelle Kommunale Wärmeplanung, Klimaschutz und Klimawandelanpassung. „Mit diesem einfachen und unbürokratischen Angebot möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ermöglichen, ihre Energiekosten nachhaltig zu senken und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten”, erläutert der Erste Beigeordnete, Ragnar Migenda.

Neutral, individuell, kostenfrei

Die Beratung dauert circa 30 bis 45 Minuten und wird von zertifizierten Energie-Effizienz-Expertinnen und -Experten durchgeführt. Neutral, kostenfrei, herstellerunabhängig und unverbindlich. Sie ist besonders geeignet für Menschen, die noch am Anfang einer energetischen Maßnahme stehen und eine erste Einschätzung benötigen.

Die Beratungsschwerpunkte sind unter anderem:

  • Energetische Bewertung von Gebäuden für Einzel-Sanierungsmaßnahmen und Effizienzhaus-Konzepte
  • Beratung zur Heizungserneuerung (ohne technische Auslegung)
  • Beratung zu Solarthermie und Photovoltaik (ohne Anlagenauslegung)
  • Beratung zu Lüftungskonzepten (ohne Detailplanung)

Eine Anmeldung ist ab sofort online möglich.

Weitere Informationen zum Klimaschutz in Bergisch Gladbach.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Danke, dass die Stadtverwaltung sich weiterhin dieses Themas annimmt! Und Glückwunsch an die Initiatoren, die vor 20 Jahren die https://www.earthhour.org/ ins Leben riefen, um daran zu erinnern, dass wir für jetzige und zukünftige Generationen genau eine Erde haben.

    Auch, wenn manche Klimaschutz für eine Mode halten, was einfach nicht zur Sache passt, es ist noch viel zu tun und kann getan werden. Licht ist seit jeher das Symbol für Energieverbrauch, auch, wenn die dazugehörigen Emissionen 5% eines Haushalts ausmachen. Pro Kopf bringen wir immer noch 10t CO2 pro Jahr in die Welt (https://uba.co2-rechner.de/de_DE/) und schaden damit der Mitwelt im Umfang von 9.900€/Nase, wenn man es in Geld ausdrücken will (“Wir empfehlen die Verwendung eines Kostensatzes von 990 €2025/t für Emissionen von CO2-Äquivalenten (CO2-Äq) im Jahr 2025, wenn das Wohlergehen der heutigen und zukünftigen Generationen gleich gewichtet wird” UBA, Methodenkonvention 4).

    Von den mindestens 450MW Photovoltaik, die auf Bergisch Gladbacher Dächern installiert werden können, sind nur rund 80 in Betrieb. Der Sanierungsstand der Gebäude ist nicht so klar erfasst, aber der Blick durch die Strassen zeigt, wieviel Luft nach oben noch ist. Also, Licht aus am 28. und dann Pläne schmieden, für eine nachhaltigere Zukunft!