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Erneut berichtet die Polizei RheinBerg von einem Fall, bei dem sich ein 79-Jähriger auf der Suche nach hohem Gewinn von einen Betrüger hat hereinlegen lassen. Die Polizei nimmt das zum Anlass, noch einmal eindringlich vor diversen Betrugsmaschen am Telefon und im Internet zu warnen.

Den Angaben der Polizei zufolge hatte ein 79-jähriger Bergisch Gladbacher auf eine Anzeige im Internet reagiert und 250 Euro überwiesen – in der Hoffnung auf hohe Gewinne. Das war für einen „Finanzberater“ eine Einladung, online Kontakt aufzunehmen.

Dem Betrüger gelang es, den Senioren dazu zu überreden, ihm auf seinem Computer eine Handels-Software per Fernzugriff zu installieren. Darüber, so das Versprechen, sollten die lukrative Anlagegeschäfte mit Kryptowährung wie Bitcoins abgewickelt werden. Allerdings, so der Betrüger, müsse der Rentner aufgrund rechtlicher Vorgaben zunächst 5.000 Euro überweisen. Die werde er aber ebenso wie das Anfangskapital zurückerhalten.

Zudem setzte der angebliche Finanzberater den 79-Jährigen immer weiter unter Druck und gab falsche Gewinnversprechen vor. Am Ende hatte das Opfer insgesamt 38.000 Euro auf das von den Betrügern angegebene Konto überwies.

Warnungen und Empfehlungen der Polizei

Die Polizei Rhein-Berg warnt nochmal vor dieser Betrugsmasche. Um mögliche Opfer zu akquirieren, erstellten Cyberkriminelle im Internet betrügerische Anlageplattformen für Online-Investments. Diese Plattformen sähen auf den ersten Blick seriös aus.

Die Vorgehensweise sei dabei immer ähnlich: Nachdem der interessierte Kunde sich auf einer Plattform für Bitcoin-Handel angemeldet habe, werde er von den Cyberkriminellen, die oft aus Call-Centern heraus agieren, kontaktiert und per Telefon, Messenger oder E-Mail intensiv betreut und beraten.

„Seien Sie misstrauisch“, appelliert die Polizei. Ungewöhnlich hohe Gewinne mit wenig Einsatz sollten immer misstrauisch machen. Zudem soll man sich über die Plattformen informieren, bevor man sich anmeldet oder gar Geld überweist. Sensible Daten sollte man nie an unbekannte Personen weitergeben.

Bei Fragen zu Betrugsmaschen steht das Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Rhein-Berg unter den Rufnummern 02202 205-444 zur Verfügung.

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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